Technische Universität Ilmenau

Fuzzy-Control - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Fuzzy-Control im Studiengang Diplom Elektrotechnik und Informationstechnik 2017
Modulnummer200093
Prüfungsnummer220461
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2211 (Automatisierungstechnik)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Yuri Shardt
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlmodul
AbschlussPrüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen
Details zum AbschlussDas Modul Fuzzy-Control mit der Prüfungsnummer 220461 schließt mit folgenden Leistungen ab:
  • schriftliche Prüfungsleistung über 60 Minuten mit einer Wichtung von 100% (Prüfungsnummer: 2200757)
  • Studienleistung mit einer Wichtung von 0% (Prüfungsnummer: 2200758)


Details zum Abschluss Teilleistung 2:

Testat für Praktikum

Für die Praktikumsdurchführung werden die Kenntnisse aus Vorlesung und Übung benötigt.

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Vorlesung Technische Informatik, Vorlesung Regelungs- und Systemtechnik 1, Vorlesung Systemidentifikation

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Fachkompetenz: Die Studierenden verfügen über Kenntnisse und Überblickswissen zu fuzzy-basierten Systemen. Sie sind in der Lage, spezielle Fuzzy-Systeme für regelungstechnische Anwendungen (Fuzzy-Controller) zu entwerfen.

Methodenkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, problemangepasste Fuzzy-Komponenten (Zugehörigkeitsfunktionen, Operatoren etc.) auszuwählen und zu parametrisieren. Sie können unterschiedliche Arten von Fuzzy-Controllern entwerfen und durch Parametereinstellungen regelungstechnische Vorgaben realisieren (Überschwingen, Einschwingzeit, etc.). Sie kennen verschiedene Methoden der nichtlinearen Optimierung wie Evolutionsstrategie und heuristische Suche und können damit Fuzzy-Controller an Prozesse anpassen.

Systemkompetenz: Die Studierenden verstehen die grundsätzliche Herangehensweise beim Entwurf von wissensbasierten Systemen in regelungstechnischen Anwendungen wie z.B. Fuzzy Controller sowie die Auswirkungen einzelner Systemkomponenten auf die Arbeitsweise der Regler.

Sozialkompetenz: Die Studierenden könnnen Lösungen zum Entwurf von Fuzzy-Controllern durch Bearbeiten von Übungsaufgabensowohl im Dialog mit dem Lehrenden als auch eigenständig erarbeiten und haben damit ihr theoretisch erworbenes Wissen vertieft. Sie nehmen Kritik an und wissen Anmerkungen zu beherzigen.

Im Praktikum werden gezielt folgende Kompetenzen erworben:

Die Studierenden sind in der Lage, Fuzzy-Controller zu entwerfen und am Prozess einzusetzen. Sie beherrschen den Umgang mit Werkzeugen zum Entwurf von Fuzzy-Systemen.

Inhalt

- Grundlagen der Fuzzy-Theorie

- Module eines Fuzzy-Systems

- Kennlinien und Kennflächen von Fuzzy-Systemen

- optimaler Entwurf von Fuzzy-Steuerungen und Regelungen

- adaptive Fuzzy-Konzepte

- Beispiele aus Technik

- verwendetes Tool: Fuzzy Logic Toolbox für MATLAB. 

Medienformen

Tafelanschrieb, Overhead-Präsentation, Powerpoint-Präsentationen, Vorlesungsskript, online-Vorlesungen (Videos)

Literatur

Fuzzy Logik, Neuronale Netze und Evolutionäre Algorithmen Shaker Verlag, Aachen 2005.

Kiendl H.: Fuzzy Control methodenorientiert, Oldenbourg, München 1997.

Schöneburg E., Heinzmann F., Fedderson S.:  Genetische Algorithmen und Evolutionsstrategien, Addison-Wesley, 1994.

Rechenberg I.: Evolutionsstrategie '94, frommann-holzboog, 1994
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