Technische Universität Ilmenau

Zuverlässigkeit von Schaltungen und Systemen - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Zuverlässigkeit von Schaltungen und Systemen im Studiengang Diplom Elektrotechnik und Informationstechnik 2017
Modulnummer200530
Prüfungsnummer2100869
FakultätFakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachgebietsnummer 2143 (Mikro- und nanoelektronische Systeme)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Martin Ziegler
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlmodul
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 30 Minuten
Details zum Abschluss
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Bachelor (Ingenieur- oder Naturwissenschaften), Kenntnisse zur Funktion von Halbleiterbauelementen und ICs

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Die Studierenden kennen nach der Vorlesung und dazu gehörigen Übungen die grundlegenden Zusammenhänge und Methoden zur Beschreibung der Zuverlässigkeit elektronischer Schaltungen und Systeme. Sie sind mit Herangehensweisen zur Erfassung und Beeinflussung vertraut und kennen grundlegende Ausfallmechanismen.

Fachkompetenzen: Die Studierenden kennen ingenieurtechnische Grundlagen zur Bewertung und Beeinflussung der Zuverlässigkeit elektronischer Systeme sowie bauelementetypische Ausfallmechanismen.

Methodenkompetenz: Die Studierenden beherrschen Methoden der Zuverlässigkeitsanalyse und ihre Anwendung, können die Ergebnisdokumentation zuverlässig vornehmen.

Systemkompetenzen: Die Studierenden verstehen den Zusammenhang von Entwurf, Fertigung und Test basierend auf den Fachkenntnissen anderer Lehrgebiete (HL-Technologie, Schaltungsentwurf, Mikro- und nanoelektronische Systeme). Sie können auf ein gut entwickeltes interdisziplinäres Denken aufbauen.

Inhalt

- Ausfall- und Überlebenswahrscheinlichkeit (Verteilungsfunktionen)

- Zuverlässigkeit von Systemen mit mehreren Elementen (Zuverlässigkeitsersatzschaltbild; Redundante und nichtredundante Elemente; Analysemethoden)

- Methoden der Zuverlässigkeitsanalyse

- Zuverlässigkeit elektronischer Bauelemente (Qualitäts- und Zuverlässigkeitssicherung; Zuverlässigkeitsbildende Maßnahmen im Entwurf, der Produktion und in der Endkontrolle)

- Bewertung der Zuverlässigkeit

- Zuverlässigkeit integrierter Schaltungen (Intrinsische und extrinsische Fehlermechanismen; Ausfallmechanismen in CMOS-ICs)

- Test integrierter Schaltungen (Grundprobleme; Automatische Testmustererzeugung, passive und aktive Testhilfen; BIST; IDDQ-Test)

Medienformen

Folien, Beamer, Tafel

Literatur

Bajenescu/Bazu: Reliability of Electronic Components, Springer, 1999

Jha/Gupta: Testing of Digital Systems, Cambridge Univ. Press, 2003

Lehrevaluation