Technische Universität Ilmenau

2D-Systemtheorie - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu 2D-Systemtheorie im Studiengang Diplom Elektrotechnik und Informationstechnik 2017
Modulnummer200532
Prüfungsnummer2100871
FakultätFakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachgebietsnummer 2116 (Grundlagen der Elektrotechnik)
Modulverantwortliche(r) Dr. Sylvia Bräunig
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlmodul
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 45 Minuten
Details zum Abschluss
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Signal- und Systemtheorie

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Die Studierenden kennen nach den Vorlesungen und Übungen die grundlegenden Definitionen und Methoden und sind mit den theoretischen Zusammenhängen zur 2D-Systemtheorie vertraut.

Die Studierenden sind in der Lage diese Methoden und Techniken bei Aufgaben der mehrdimensionalen Signalverarbeitung, wie Feldberechnungen,  Kraftberechnungen usw. - also bei multidimensionalen und multisensorischen Datenströmen - anhand ausgewählter Algorithmen zu bewerten und anzuwenden.

Inhalt1) Integraltransformationen zur Datenverarbeitung und Kennwertextraktion
  • 1D und 2D; problemangepasste Zeit-Frequenz-Repräsentationen mittels Fouriertransformation, Wavelet-Transformation und Wigner Transformation
  • Beschreibung von Eigenschaften und Effekten beim Übergang von 1D zu 2D
2) Einsatz von zwei- und mehrdimensionalen Methoden, wie
  • Künstlichen Neuronalen Netz,
  • Zellulären Automaten,
  • Zellulären Neuronalen Netze,
  • systolischen Arrays und Algorithmen u.a.
- zur Modellbildung und Bestimmung von Modellparametern unter Berücksichtigung der physikalischen Verursachungsmechanismen
- angewandt auf aktuelle Forschungsschwerpunkte z.B. zur Auswertung multidimensionaler und multisensorischer Daten (Elektromagnetischer Felder, Kraft-Momenten-Messungen, bei der Auswertung biomedizinischer Daten, Gebäude- und Umweltmessdaten usw.)

3) Anwendung o.g. Paradigmen und deren Kombinationen zur Entwicklung elektronisch realisierbarer Strukturen (z.B. basierend auf memristiven Bauelemente-Charakteristiken)

4) Betrachtung anwendungsabhängiger Anforderungen, wie zeit- und ortspezifische Synchronisation, Dimensionsreduktion, Normierung usw.
Medienformen

Tafelanschrieb; Arbeitsblätter zu den Vorlesungen;

Mathematica Notebooks mit Animationen bzw. Simulationsmöglichkeiten

Literatur

Vorlesungsskript; Mathematica Notebooks

Lehrevaluation