Technische Universität Ilmenau

Prozessmess- und Sensortechnik 2 - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Prozessmess- und Sensortechnik 2 im Studiengang Master Elektrotechnik und Informationstechnik 2014 (AST)
Fachnummer1468
Prüfungsnummer2300077
FakultätFakultät für Maschinenbau
Fachgebietsnummer 2372 (Prozessmesstechnik)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Thomas Fröhlich
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungPflicht
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Grundstudium

Dringend empfohlen wird erfolgreicher Abschluss der Lehrveranstaltung Prozessmess- und Sensortechnik 1 oder Mess- und Sensortechnik.

Lernergebnisse

Die Studierenden vertiefen ihre Kenntniss der Verfahren zur Messung nichtelektrischer Größen hinsichtlich ihrer Funktion, Eigenschaften, mathematischen Beschreibung für statisches und dynamisches Verhalten, Anwendungsbereich und Kosten. Dabei erwerben Sie besonders Kenntnisse über aktuelle Forschungsarbeiten zur Darstellung der SI-Einheiten. Durch das Studium spezieller nationaler und internationaler Publikationen verschaffen sie sich ein Bild über den hohen wissenschaftlichen und gerätetechnischen Aufwand zur Darstellung der Einheiten. In weiteren Veranstaltungen erwerben sie die Kenntnis über die Rückführungspolitik vom Primärnormal bis zur Messgröße im betrieblichen Einsatz.

Durch praktische vertiefende Beispiele in den Seminaren und das selbstständige Studium der empfohlenen Publikationen können die Studierenden in bestehenden Messanordnungen die eingesetzten Prinzipien erkennen und entsprechend bewerten. Die Studierenden sind fähig, Aufgaben der elektrischen Messung nichtelektrischer Größen zu analysieren, geeignete Messverfahren zur Lösung der Messaufgaben auszuwählen, Quellen von Messabweichungen zu erkennen und den Weg der Ermittlung der Messunsicherheit mathematisch zu formulieren und bis zum vollständigen Messergebnis zu gehen. Mit der Lehrveranstaltung erwerben die Studierenden zu etwa 60% Fachkompetenz. Die verbleibenden 40% verteilen sich mit variierenden Anteilen auf Methoden- und Systemkompetenz. Sozialkompetenz erwächst aus praktischen Beispielen in den Lehrveranstaltungen, der gemeinsamen Problemlösung im Seminar und in den Praktika.

Inhalt

SI-Einheiten: Definition und Darstellung der einzelnen Einheiten

  • Neudefinition der Einheit der Masse (Avogadro-Konstante und Wattwaage)
  • Kraftmessung und die damit verbundenen Fundamentaleinrichtungen
  • Gravimetrie
  • Funktionsweise des Frequenzkamms sowie elektrischer Quantennormale 
  • Laserinterferometrie, Laserstabilisierung
  • Neudefinition des Kelvin über primäre Temperaturmessverfahren
  • Rückführungspolitik, Akkreditierun

 

Praktikum Prozessmesstechnik mit einer Auswahl von 3 aus 6 Versuchen PMS.

Medienformen

Nutzung der Möglichkeiten von Beamer/Laptop mit Präsentationssoftware oder Overheadprojektor mit Folien je nach Raumausstattung. 

Literatur

Den Studierenden werden im Rahmen der Vorlesung aktuelle nationale und internationale Publikationen zur Verfügung gestellt.

https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/publikationen/ptb_mitteilungen/mitt2012/Heft1/PTB-Mitteilungen_2012_Heft_1.pdf

Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

Hospitation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.