Technische Universität Ilmenau

Automatentheorie - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Automatentheorie im Studiengang Bachelor Informatik 2013
Modulnummer200047
Prüfungsnummer2200692
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2241 (Automaten und Logik)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Dietrich Kuske
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlmodul
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

endliche Automaten: NFAs, DFAs, Konstruktionen hierzu (vgl. z. B. Modul "Automaten und Formale Sprachen")

elementare algebraische Strukturen: Ringer, Körper (vgl. z. B. Modul "Grundlagen und Diskrete Strukturen")

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Fachkompetenz: Die Studierenden kennen die Grundzüge der Theorie der gewichteten und der nicht-terminierenden Automaten (siehe Inhaltsangabe). Insbesondere kennen sie die Möglichkeiten und Grenzen der automatischen Analyse ihres Verhaltens. Diese Kenntnisse haben sie vorangig in der Vorlesung erworben.

Methodenkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, die behandelten Algorithmen und Konstruktionsverfahren an Beispieleingaben auszuführen (Transformationen gewichteter und nicht-terminierender Automaten). Sie können für vorgegebene Funktionen bzw. omega-Sprachen gewichtete bzw. Büchi-Automaten konstruieren. Sie können Entscheidungs- und Transformationsverfahren für die behandelten Automatenklassen anwenden. Diese Fähigkeiten haben sie vorangig in der Übung und im Selbstudium erworben.

Sozialkompetenz: Die Studierenden können kritische Fragen zum behandelten Stoff, Probleme bei der Erarbeitung des Wissens bzw. bei der Lösung der Aufgaben klar formulieren und in Diskussionen mit Kommilitonen und Lehrenden vertreten.
Inhalt

gewichtete Automaten: Beschreibung des Verhaltens, typische Analyseprobleme (Algorithmen bzw. Unentscheidbarkeit)

nicht-terminierende Automaten: Beschreibung des Verhaltens, Büchi-Automaten, Komplementierung

Medienformen

Tafel, Übungsblätter

Literatur

Droste, Kuske: Weighted Automata (siehe Homepage von Prof. Kuske)

Kuich, Salomaa (Ed.): Semirings, Autoamta, Languages (Springer 1986)

Droste, Kuich, Vogler: Handbook of weighted automata (Springer 2009)

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