Technische Universität Ilmenau

Modellgetriebene Softwareentwicklung - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Modellgetriebene Softwareentwicklung im Studiengang Master Informatik 2013
Modulnummer200017
Prüfungsnummer220432
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2236 (System- und Software-Engineering)
Modulverantwortliche(r) Dr. Ralph Maschotta
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)56
Selbststudium (h)94
VerpflichtungWahlmodul
AbschlussPrüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen
Details zum AbschlussDas Modul Modellgetriebene Softwareentwicklung mit der Prüfungsnummer 220432 schließt mit folgenden Leistungen ab:
  • alternative semesterbegleitende Prüfungsleistung mit einer Wichtung von 40% (Prüfungsnummer: 2200652)
  • schriftliche Prüfungsleistung über 90 Minuten mit einer Wichtung von 60% (Prüfungsnummer: 2200653)

Details zum Abschluss Teilleistung 1:

praktische Ausarbeitung mit Dokument; ist organisatorisch vor der sPL abzuschließen


Details zum Abschluss Teilleistung 2:

schriftliche Prüfung, keine Hilfstmittel; Planung als Ausnahme im 2. PZR, damit Projekt vorher abgeschlossen werden kann

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL

Die Anmeldung zur alternativen semesterbegleitenden Abschlussleistung erfolgt über das Prüfungsverwaltungssystem (thoska) außerhalb des zentralen Prüfungsanmeldezeitraumes. Die früheste Anmeldung ist generell ca. 2-3 Wochen nach Semesterbeginn möglich. Der späteste Zeitpunkt für die An- oder Abmeldung von dieser konkreten Abschlussleistung ist festgelegt auf den (falls keine Angabe, erscheint dies in Kürze):

 

Beginn der Anmeldung:   05.11.2021

Ende der Anmedlung:      12.11.2021

Letzter Rücktritt:             30.11.2021

max. Teilnehmerzahl
VorkenntnisseBesuch der Lehrveranstaltung OOM
Alternativ: Kenntnisse der UML und des Meta-Modells der UML sowie Grundlagen
der objektorientierten Programmierung

Lernergebnisse und erworbene KompetenzenDie Studierenden haben Wissen und Fähigkeiten in der Erstellung domänenspezifischer Sprachen (DSL) erworben und können Editoren dafür entwickeln. Sie verstehen Modelltransformationen (M2M & M2T) und können sie im Entwicklungsprozess modellgetriebener Softwareentwicklung erfolgreich einsetzen.

Sie haben Kenntnisse von Metameta-Modellen (ECORE, EMOF) für die UML und konnten die grundlegenden OMG Standardspezifikationen erlernen.Zur praktischen Übung konnten die theoretischen Inhalte in einem begleitenden Praktikum eingesetzt werden. Danach waren die Studierenden in der Lage, in kleinen Teams eigene Lösungen für Problemstellungen aus dem Bereich der Vorlesung zu entwickeln. Sie können Herangehensweisen und Lösungswege diskutieren, konstruktive Kritik geben und ihre Lösungen vorstellen.
Inhalt

Die modellgetriebene Softwareentwicklung (Model-Driven Architecture (MDA)) ist der Object Management Group (OMG)-Ansatz zur modellgetriebenen und generativen Soft- und Hardwareentwicklung und gilt als nächster Schritt in der Evolution der Softwareentwicklung. Ziel der modellgetriebenen Softwareentwicklung ist es, die Lücke zwischen Modell und Quelltext zu schließen und den Automatisierungsgrad der Entwicklung zu erhöhen. Dies erfolgt durch eine automatische Generierung von Quellcode aus Domänenspezifischen Modellen, die auf definierten Domänenspezifischen Sprachen (DSL) beruhen. Im Ergebnis sollen die Fehlerquellen während der Entwicklung reduziert werden und die Software schneller, effizienter, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger erstellt werden.

Für die Anwendung dieses Ansatzes sind verschiedene Kenntnisse und Fähigkeiten notwendig:

 - Kenntnisse in einer Programmiersprache, in der Zielsprache und in der Modellierungssprache
 - Es müssen unterschiedliche Modellierungstechniken beherrscht werden
 - Eine Kerntechnologie der MDA sind die Transformationenstechnologien
 - Es existieren viele verschiedene Werkzeuge und recht komplexe Toolchains, die beherrscht werden müssen

Im Rahmen dieser Lehrveranstaltung sollen diese notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden. Im Seminar sollen mit Hilfe des Eclipse Modeling Projects (EMP) und des Eclipse Sirius Projects praktische Aufgabenstellungen gelöst werden. Hierbei soll ein eigener Editor für eine eigene Domänenspezifische Sprache erstellt werden.

Medienformen

Präsentationsfolien, alle Unterlagen im Web verfügbar.

Moodle: (Link: https://moodle2.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=151)

Tafel, Beamer und PC Raum für aPL.

Literatur - [1]      
V. Gruhn, D. Pieper, and C. Röttgers, MDA®: Effektives
Software-Engineering mit UML2® und Eclipse(TM) (Xpert.press) (German
Edition). Dordrecht: Springer, 2007.

 - [2]       D. Steinberg, F. Budinsky, M.
Paternostro, and E. Merks, EMF: Eclipse modeling framework, 2nd ed. Upper
Saddle River, NJ: Addison-Wesley, 2011.

 - [3]       R. C. Gronback, Eclipse modeling
project: A domain-specific language toolkit. Upper Saddle River, N.J:
Addison-Wesley, 2009.

 - [4]       Object Management Group, MDA - The
Architecture Of Choice For A Changing World. [Online] Available:
http://www.omg.org/mda/.

 - [5]       Object Management Group, OMG
Specifications. [Online] Available: http://www.omg.org/spec/.
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