Technische Universität Ilmenau

Hochfrequenztechnik 1: Komponenten - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Hochfrequenztechnik 1: Komponenten im Studiengang Bachelor Ingenieurinformatik 2013
Modulnummer200509
Prüfungsnummer2100843
FakultätFakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachgebietsnummer 2113 (Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Matthias Hein
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlmodul
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 30 Minuten
Details zum Abschluss
Alternative Abschlussform aufgrund verordneter Corona-Maßnahmen inkl. technischer Voraussetzungen
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Grundlagen der Schaltungstechnik, Elektrotechnik, Elektronik und elektrischen Messtechnik

Bereitschaft zur selbständigen Vertiefung des vermittelten Wissens, Team- und Kommunikationsfähigkeit

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Die Studierenden können ihr in Vorlesungen, geleiteten Übungen und selbständiger Bearbeitung von Aufgaben gewonnenes Wissen in der Schaltungstechnik unter besonderer Berücksichtigung physikalischer Begrenzungen anwenden und hochfrequenztaugliche Schaltungen entwerfen .

Die Studierenden sind in der Lage, ihre Kenntnisse mit fachlich passenden Grundlagenkenntnissen der Schaltungstechnik zu verknüpfen, sie erkennen und beherrschen alternative Herangehensweisen, und verstehen tiefere Zusammenhänge. Sie können analytische und numerische Methoden anwenden und diese problemorientiert weiterentwickeln, um die typischen Funktionsweisen und Entwurfsparameter zentraler Bestandteile hochfrequenztechnischer Schaltungen für spezielle Anwendungen zu erschließen; sie sind in der Lage, die Beschreibungsansätze hinsichtlich ihrer Konsistenz und Praktikabilität zu bewerten.

Die Studierenden können Entwicklungs­tendenzen erkennen und sind mit neuesten Techniken und Methoden vertraut. Sie sind befähigt, Fachwissen zu recherchieren, zu erschließen und zu fomulieren und ihre Arbeitsergebnisse zu dokumentieren; darüber hinaus können sie Modelle bilden und komplexe Systeme planen, simulieren und bewerten. Sie überblicken angrenzende Fachgebiete und beherrschen fachübergreifendes, systemorientiertes differenzierendes Denken. Sie können Kommunikation und Teamwork praktizieren und profitieren von ihrem Wissen über die Erarbeitung, Gestaltung und Vorstellung fachlicher Präsentationen.

Inhalt

1. Einordnung und Einführung: Analoge HF-Schaltungstechnik, Trends, Beschreibungsansätze

2. Kleinsignal-Breitbandverstärker: Grundschaltungen, Bodediagramm, Verstärkung-Bandbreite-Produkt, Bandbreiteerhöhung, mehrstufige Verstärker

3. Rauschen in Verstärkern: Rauschphänomene, Rauschen in HF-Schaltungen, Rauschquellen-Extraktion, Rauschanpassung und Kaskadierung

4. Selektiv-Verstärker: Ein- und mehrstufige Verstärker, Stabilität, Anpasstransformation, HF-Bandfilter, frequenzselektive Netzwerke

5. Steuerbare Verstärker: Elektronische Verstärkungsstellung, steuerbare Differenzverstärker, Zwei- und Vier-Quadranten-Multiplizierer

6. Leistungsverstärker: Großsignalkenngrößen, Betriebsarten, Ein- und Gegentakt-Schaltungen, dynamische Arbeitspunkteinstellung

Vorlesungsbegleitend: praktische Übungen und Textaufgaben zu Entwurf und Simulation von Schaltungen - Ergänzung, Vertiefung, Einführung in die rechnergestützten Schaltungen
Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form

Tafelbild, interaktive Entwicklung der Stoffinhalte

Illustrationen zur Vorlesung (in elektronischer Form verfügbar)

Hinweise zur persönlichen Vertiefung

Identifikation vorlesungsübergreifender Zusammenhänge

Vorlesungsbegleitende Aufgabensammlung zur selbständigen Nacharbeitung (in elektronischer Form verfügbar)
Literatur

Fuchs, G., Neumann, P., Priesnitz, J., Rehn, A.: Grundlagen der elektronischen Bauelemente und Schaltungen, Lehrbriefe 7-13, VMS Verlag Modernes Studieren Hamburg-Dresden GmbH, 1991-1993

Lehrevaluation