Technische Universität Ilmenau

Automaten und Formale Sprachen - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau

Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.

Modulinformationen zu Automaten und Formale Sprachen im Studiengang Bachelor Ingenieurinformatik 2021
Modulnummer200049
Prüfungsnummer2200694
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2241 (Automaten und Logik)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Dietrich Kuske
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)116
VerpflichtungWahlmodul
Abschlussschriftliche Prüfungsleistung, 90 Minuten
Details zum Abschluss
Link zum Moodle-Kurs https://moodle.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=3560
LehrendeProf. Kuske
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Sicherheit im Umgang mit mathematischen Begriffen (vgl. z. B. Modul "Grundlagen und diskrete Strukturen")

Grundkenntnisse zu Algorithmen (vgl. z. B. Modul "Algorithmen und Programmierung für IN und II" oder "Algorithmen und Datenstrukturen 1"

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Fachkompetenz: Die Studierenden kennen die Grundzüge der Theorie der Formalen Sprachen und der Automaten (siehe Inhaltsangabe). Diese Kenntnisse haben sie vorangig in der Vorlesung und im Selbstudium erworben.

Methodenkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, die behandelten Algorithmen und Konstruktionsverfahren an Beispieleingaben auszuführen (Automaten-, Grammatiktransformationen). Sie können Nicht-Regularitätsbeweise und Nicht-Kontextfreiheitsbeweise an Beispielen durchführen. Sie können für vorgegebene Sprachen / Probleme Automaten und/oder Grammatiken konstruieren. Sie können Entscheidungsverfahren und Transformationsverfahren für Automaten und Grammatiken anwenden. Diese Fähigkeiten haben sie vorangig in der Übung und im Selbstudium erworben.

Sozialkompetenz: Die Studierenden können kritische Fragen zum behandelten Stoff, Probleme bei der Erarbeitung des Wissens bzw. bei der Lösung der Aufgaben klar formulieren und in Diskussionen mit Kommilitonen und Lehrenden vertreten.

Inhalt
  • deterministische endliche Automaten
  • reguläre Sprachen, lexikalische Analyse
  • Nichtdeterministische endliche Automaten
  • Reguläre Ausdrücke
  • Äquivalenzbeweise
  • Erkennen von Nichtregularität
  • Minimierung endlicher Automaten
  • Chomsky-Grammatiken
  • Kontextfreie Grammatiken und kontextfreie Sprachen
  • Normalformen, insbesondere Chomsky-Normalform
  • Ableitungsbäume und Ableitungen
  • Kellerautomaten, Äquivalenz
  • Parsing
Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form

Folien und Übungsblätter

Literatur
  • Schöning, "Theoretische Informatik kurzgefasst"
  • Hopcroft, Motwani, Ullman, "Einführung in die Automatentheorie, Formale Sprachen und Komplexität"
  • Asteroth, Baier, "Theoretische Informatik"
  • Wegener, "Theoretische Informatik"
Lehrevaluation