Knowledge Engineering - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau
Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.
Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).
Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.
Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.
| Modulinformationen zu Knowledge Engineering im Studiengang Master Ingenieurinformatik 2021 | |
|---|---|
| Modulnummer | 200125 |
| Prüfungsnummer | 2200812 |
| Fakultät | Fakultät für Informatik und Automatisierung |
| Fachgebietsnummer | 2238 (Künstliche Intelligenz) |
| Modulverantwortliche(r) | Prof. Dr. Rainer Knauf |
| Turnus | Sommersemester |
| Sprache | Deutsch |
| Leistungspunkte | 5 |
| Präsenzstudium (h) | 45 |
| Selbststudium (h) | 105 |
| Verpflichtung | Wahlmodul |
| Abschluss | schriftliche Prüfungsleistung, 90 Minuten |
| Details zum Abschluss | |
| Link zum Moodle-Kurs | https://moodle2.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=3841 |
| Lehrende | Prof. Dr. Knauf |
| Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL | |
| max. Teilnehmerzahl | |
| Vorkenntnisse | Logik und Logikprogrammierung |
| Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen | Die Studierenden besitzen Kompetenzen auf dem Gebiet der fortschrittlichen
Methoden der modernen Wissensverarbeitung. Die
Studierenden kennen und verstehen die Strategien der Datenverarbeitung
mit evolutionären/genetischen Algorithmen, mit Inferenzmethoden der KI
und dem großen Spektrum des Datamining und können diese für informatische/ ingenieurinformatische Problemstellungen anwenden. Die
Studierenden sind mit den methodischen Grundlagen vertraut und können
die wichtigsten Datenanalyse und -verarbeitungs-Techniken erkennen und
bewerten, sowie typische Informatikaufgaben mit ihrer Hilfe analysieren
und lösen. Sie sind in der Lage, diese Kompetenzen in den
Syntheseprozess komplexer ingenieurtechnischer und informatischer
Projekte einfließen zu lassen. Die Studierenden kennen und verstehen die
grundlegenden Wirkprinzipien von Produkten und Verfahren, bei deren
Entwicklung Methoden der Wissensverarbeitung und des Datamining
Anwendung fanden, können die Eigung der vermittelten Technologien für eine gegebene Problemlasse bewerten. In der Nachbereitungsphase der Vorlesung haben die Studierenden das Gelernte geübt und wiederholt und können es auf konkrete Aufgabenstellungen in Form von Übungsaufgaben anwenden. In Diskussionen mit den Mitkommilitonen können sie auch deren Argumentation richtig einschätzen und würdigen, berücksichtigen Kritik und nehmen Hinweise an. |
| Inhalt | (1) Prädikatenkalkül der ersten Stufe (PK1): Wiederholung und sinnvolle
Ergänzungen (Sortenlogik, Prädikatenkalkül der ersten Stufe mit
Gleichheit) Data Mining: (1) Motivation, typische Aufgabenklassen und Anwendungen, Stufenprozess
zur Modellbildung, (2) Ähnlichkeitsmaße für Datanobjekte, (3) Entropie
der Information und andere Puritätsmaße, (4) Erlernen von
Entscheidungsbäumen: schrittweise Verfeinerung von ID3 zu C 4.5
(numerische Attribute, fehlende Attribute), (5) Entscheidungsbäume über
regulären Patterns, (6) Erlernen von Klassifikationsregeln top down and
bottom up, (7) kNN-Klassifikation, (8) Klassifikation nach Bayes,
(9)Bayesian Belief Networks, (10) Support Vector Machines, (11) Ensemle
Methoden, (12) diverse Ansätze zum Umgang mit dem "Class Imbalance
Problem" |
| Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form | PPT, Tafelbild, Übungsaufgaben als PDF |
| Literatur | Inferenzmethoden: (1) Luger:
Künstliche Intelligenz: Strategien zur Lösung komplexer Probleme.
München: Pearson Studium (Übersetzung aus dem Addison-Wesley Verlag), 4.
Aufl., 2001 Data Mining: (1) Tan, Pang-Ning; Steinbach, Michael; Kumar, Vipin: Introduction to Data Mining. ISBN, Pearson Education, 2006. |
| Lehrevaluation | |

