Grundlagen analoger Schaltungstechnik - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau
Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.
Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).
Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.
Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.
| Modulinformationen zu Grundlagen analoger Schaltungstechnik im Studiengang Bachelor Mathematik 2021 | |
|---|---|
| Modulnummer | 200584 |
| Prüfungsnummer | 2100926 |
| Fakultät | Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik |
| Fachgebietsnummer | 2144 (Elektronische Schaltungen und Systeme) |
| Modulverantwortliche(r) | Prof. Dr. Ralf Sommer |
| Turnus | Wintersemester |
| Sprache | Deutsch |
| Leistungspunkte | 5 |
| Präsenzstudium (h) | 56 |
| Selbststudium (h) | 94 |
| Verpflichtung | Wahlmodul |
| Abschluss | schriftliche Prüfungsleistung, 120 Minuten |
| Details zum Abschluss | |
| Link zum Moodle-Kurs | https://moodle.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=3545 |
| Lehrende | Prof. Dr. Sommer, Ralf Dr.-Ing. Krauße, Dominik |
| Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL | |
| max. Teilnehmerzahl | |
| Vorkenntnisse | Allgemeine Elektrotechnik, Elektronik (wünschenswert, aber nicht zwingend notwendig) |
| Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen | Die Studierenden kennen nach der Vorlesung und dazu gehörigen Übungen die wichtigsten elektronischen Bauelemente und ihre Grundschaltungen von der diskreten bis zur integrierten Schaltungstechnik sowie die dazugehörigen Beschreibungsmittel. Die Studierenden verstehen die schaltungstechnischen Grundprinzipien, Netzwerk- und Schaltungsanalyse mit gesteuerten Quellen, Verhalten und Modellierung der wichtigsten Grundbauelemente sowie mathematische Methoden, insbesondere der Dynamik im Sinne von linearen Differentialgleichungen, Filter- und Übertragungsverhalten sowie Stabilität. Die Studierenden kennen die wichtigsten Kompositionsprinzipien der Schaltungstechnik. Sie sind in der Lage, die Funktion zusammengesetzter Transistorschaltungen zu erkennen, zu analysieren, zu verstehen und anhand von Schaltungssimulationen zu bewerten. Die Studierenden sind in der Lage, wechsel- und gleichstromgekoppelte Schaltungen einschließlich Filtern topologisch zu synthetisieren und für relevante Anwendungsfälle zu dimensionieren. |
| Inhalt | Verfahren und mathematische Grundlagen der Netzwerktheorie zur Berechnung elektrischer Schaltungen (Zeit-, Frequenzbereich, Stabilität, Netzwerkelemente einschließlich Nulloren, Superknoten- und Supermaschenanalyse, insbesondere mit gesteuerten Quellen, Analysemethoden für regelungstechnische Systeme), ideale Operationsverstärker & Schaltungen mit Operationsverstärkern, Frequenzgänge (P/N- und Bode-Diagramm), Filter, Transistorgrundschaltungen (Kennlinien, DC-Modelle, Einstellung des Arbeitspunktes, Bipolar, MOS, Kleinsignal-Ersatzschaltungen für Transistoren), mehrstufige Verstärker (Kettenschaltung von Verstärkerstufen) sowie mehrstufig gegengekoppelte Schaltungen und Systeme, rechnergestützte Analyse mit PSpice und symbolischer Analyse (Analog Insydes/Mathematica), ausgewählte industrielle Schaltungen und deren Problemstellungen (Stabilität, Kompensation) |
| Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form | Vorlesung mit Tafelbild bzw. OneNote, ergänzt durch PowerPoint-Präsentation, Skript, Übungsaufgaben und Klausursammlung. Alle Vorlesungen und Großübungen werden aufgezeichnet und wenn möglich oder erforderlich live gestreamt. Besonderheiten der Didaktik: Das Fach benötigt sehr viel Übung. Um diesem Bedarf Rechnung zu tragen, wird der bewährte Mix aus Hörsaalübung, Seminar und betreutem Rechnen beibehalten, so dass die Aufteilung 2-3-0 ungewöhnlich erscheinen mag, aber didaktisch sehr sinnvoll ist und dem tatsächlichen Aufwand mit 5LP entspricht.
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| Literatur | Zum Lernen / vorlesungsunterstützend: Horst Wupper: Elektronische Schaltungen 1 und 2 Köstner, Möschwitzer: Elektronische Schaltungstechnik Hartl, Winkler, Pribyl und Kra: Elektronische Schaltungstechnik (Pearson Studium) Stan Burns, Paul Bond: Principles of Electronic Circuits Zum grundlegenden Verständnis / für Praktiker: Paul Horowitz: Die hohe Schule der Elektronik 1 - 3 Simulation mit PSpice: Robert Heinemann: PSPICE: Einführung in die Elektroniksimulation Johann Siegl: Schaltungstechnik - analog und gemischt analog/digital Weiterführende Literatur: Manfred Seifart: Analoge Schaltungen Ulrich Tietze, Christoph Schenk: Halbleiter-Schaltungstechnik Gray & Meyer: Analysis and Design of Analog Integrated Circuits Razavi: Design of Analog CMOS integrated Circuits Sansen: Analog Design Essentials Chen: VLSI Handbook, IEEE Press Chen: Circuits and Filter Handbook, IEEE Press Horst Wupper: Elektronische Schaltungen 1 und 2 Köstner, Möschwitzer: Elektronische Schaltungstechnik Hartl, Winkler, Pribyl und Kra: Elektronische Schaltungstechnik (Pearson Studium) Stan Burns, Paul Bond: Principles of Electronic Circuits Zum grundlegenden Verständnis / für Praktiker: Paul Horowitz: Die hohe Schule der Elektronik 1 - 3 Simulation mit PSpice: Robert Heinemann: PSPICE: Einführung in die Elektroniksimulation Johann Siegl: Schaltungstechnik - analog und gemischt analog/digital Weiterführende Literatur: Manfred Seifart: Analoge Schaltungen Ulrich Tietze, Christoph Schenk: Halbleiter-Schaltungstechnik Gray & Meyer: Analysis and Design of Analog Integrated Circuits Razavi: Design of Analog CMOS integrated Circuits Sansen: Analog Design Essentials Chen: VLSI Handbook, IEEE Press Chen: Circuits and Filter Handbook, IEEE Press |
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