Technische Universität Ilmenau

Grundlagen der Biomechatronik - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Grundlagen der Biomechatronik im Studiengang Bachelor Mechatronik 2013
Fachnummer371
Prüfungsnummer2300264
FakultätFakultät für Maschinenbau
Fachgebietsnummer 2348 (Biomechatronik)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Hartmut Witte
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte4
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)86
VerpflichtungPflicht
Abschlussmündliche Studienleistung, 30 Minuten
Details zum Abschluss

Bewertetes Laborbuch

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl20
Vorkenntnisse
  • Abiturwissen Biologie und Chemie
  • Kenntnisse der Technischen Mechanik aus Ba MTR
Lernergebnisse

Die Studenten können Arbeitsbeispiele der Biomechatronik benennen und die Fachzuordnung begründen. Sie sind in der Lage, biomechatronische Lösungsansätze für technische Probleme zu entwickeln und können die Arbeitsgegenstände der Biomechatronik in Relation zu jenen der Biomedizinischen Technik einordnen. Die Studenten besitzen Fach- und Sozialkompetenz zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Lebenswissenschaftlern. Die Grundprinzipien der relevanten Terminologiebildung sind ihnen geläufig. Weiterhin kennen die Studenten die Grundkonzepte der Funktionellen Morphologie und der Bionik. Sie wenden bei technischen Entwicklungsaufgaben die Prinzipien der Biologischen Inspiration und der biologischen Analogiesuche (in Erweiterung der VDI- 2206 auf VDI 6220) an.

Inhalt

Biomechatronik als integratives Gebiet zwischen Mechanik, Mikrosystemtechnik, Informatik und Biologie

Grundlagen der Bionik als ingenieurseitige Entwicklungsmethode zur Konstruktion komplexer Systeme

Einführung in die biowissenschaftliche Terminologie

Spezifik der Organismen und anderer Biosysteme in ihrer technikadäquaten Modellierung der strukturell-funktionellen Beziehungen

Bionische Anregungen bei der Applikation in Biosystemen an Beispielen: Aktuatorikund Manipulatorik, Sensorik, Prothetik, relevante Bezüge zur Funktionellen Anatomie und Biomechanik Integration von Mechanik, Mikrosystemtechnik, Informatik und Biologie, Methoden der Bionik

Relevante biowissenschaftliche und anatomische Grundlagen und bionische Übertragungen beim Einsatz mechatronischer Systeme an Beispielen aus der Medizintechnik

Grundüberlegungen und Beispiele zur Biologisch inspirierten Robotik

Das Erarbeiten der Inhalte erfolgt auch durch eigenes Bearbeiten ausgewählter wissenschaftlicher Fragestellungen (Beispiel: wie bestimme ich mit Mitteln der Mechatronik die Bahn des menschlichen Körperschwerpunktes beim Gehen?)

Medienformen
  • Vorlesung mit Nutzung aller gängigen Medien und Vorführung von Beispielsystemen
  • Gemeinsame Bearbeitung einer wissenschaftlichen Fragestellung unter Einsatz aller notwendigen theoretischen und expermentellen Mittel
Literatur
  • Themenspezifisches Begleitmaterial über Moodle
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

Hospitation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.