Mensch-Maschine-Interaktion - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau
Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.
Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).
Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.
Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.
| Modulinformationen zu Mensch-Maschine-Interaktion im Studiengang Master Mechatronik 2017 | |
|---|---|
| Modulnummer | 200086 |
| Prüfungsnummer | 220456 |
| Fakultät | Fakultät für Informatik und Automatisierung |
| Fachgebietsnummer | 2233 (Neuroinformatik und Kognitive Robotik) |
| Modulverantwortliche(r) | Prof. Dr. Horst-Michael Groß |
| Turnus | Wintersemester |
| Sprache | Deutsch |
| Leistungspunkte | 5 |
| Präsenzstudium (h) | 45 |
| Selbststudium (h) | 105 |
| Verpflichtung | Wahlmodul |
| Abschluss | Prüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen |
| Details zum Abschluss | Das Modul Mensch-Maschine-Interaktion mit der Prüfungsnummer 220456 schließt mit folgenden Leistungen ab:
Details zum Abschluss Teilleistung 2: eigene Python-Implementierungen von vorgegebenen Algorithmen und Übungsaufgaben |
| Link zum Moodle-Kurs | |
| Lehrende | Prof. Dr. Groß, Horst-Michael, Dr. Scheidig, Andrea, MSc. Seichter, Daniel |
| Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL | Dieses Modul enthält mindestens eine alternative semesterbegleitende Abschlussleistung. Bitte beachten Sie, dass diese in der Regel schon zu Beginn des Semesters, in dem diese angeboten wird, angemeldet werden muss. This module contains at least one alternative exam part. Please note that this must usually be registered at the beginning of the semester in which it is offered. |
| max. Teilnehmerzahl | |
| Vorkenntnisse | Pflichtmodul "Neuroinformatik und Maschinelles Lernen" und Wahlmodul "Deep Learning für Computer Vision" |
| Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen | Im Modul "Mensch-Maschine-Interaktion" haben sich die
Studierenden die Begrifflichkeiten und das Methodenspektrum der Mensch-Maschine
Interaktion unter Realwelt-Bedingungen angeeignet. Sie beherrschen wichtige Basisoperationen zur (vorrangig
visuellen) Wahrnehmung von Menschen und zur Erkennung von deren Intentionen und
Zuständen und kennen Techniken zur nutzeradaptiven Dialogführung. Die
Studierenden sind in der Lage, Fragestellungen aus dem o. g. Problemkreisen zu
analysieren, durch Anwendung des behandelten Methodenspektrums Lösungskonzepte
für unterschiedliche Fragestellungen der Service- und Assistenzrobotik zu
entwerfen und umzusetzen, sowie bestehende Lösungskonzepte zu bewerten. Vor-
und Nachteile der Komponenten und Verfahren im Kontext praktischer Anwendungen
sind den Studierenden bekannt. Nach
intensiven Diskussionen während der Übungen und zur Auswertung der
Python-Implementierung können die Studierenden Leistungen ihrer Mitkommilitonen
richtig einschätzen und würdigen. Sie berücksichtigen Kritik, beherzigen
Anmerkungen und nehmen Hinweise an. |
| Inhalt | Das Modul vermittelt das erforderliche Methodenspektrum aus theoretischen Grundkenntnissen und praktischen Fähigkeiten zum Verständnis, zur Implementierung und zur Anwendung von Verfahren der Interaktion zwischen Mensch und Maschine (mit Fokus auf vision-basierten Verfahren sowie dem Einsatz auf Robotersystemen) sowie zur erforderlichen Informations- und Wissensverarbeitung. Sie ergänzt das parallel laufende Modul "Robotvision", das sich um Aspekte der Roboternavigation kümmert, um wichtige Erkennungsverfahren der Mensch-Roboter Interaktion (HRI). Das Modul vermittelt das dazu notwendige Faktenwissen sowie begriffliches, methodisches und algorithmisches Wissen aus den folgenden Kernbereichen:
A - Ausgewählte Basisoperationen für viele Erkennungsverfahren
B - Wichtige Verfahren zur Erkennung von Nutzerzustand & Nutzerintention
C - Anwendungsbeispiele für Assistenzfunktionen in öffentlicher & privater Umgebung
D - Gastvorlesung zur sprachbasierten MMI und zu Hidden Markov Modellen sowie deren Einsatz in der Spracherkennung, Unterschriftserkennung und Gestenerkennung Im Rahmen der Teilleistung 2 werden ausgewählte methodische und algorithmische Grundlagen der MMI durch die Studierenden selbst softwaretechnisch umgesetzt und durch kleine Programmbeispiele vertieft. Neben den Programmbeispielen werden etische, soziale und rechtliche Aspekte beim Einsatz von Techniken der videobasierten Mensch-Maschine-Interaktion im Allgemeinen sowie wesentliche datenschutzrechtliche Randbedingungen diskutiert. Als Programmiersprache wird Python verwendet. Für Verfahren des Maschinellen Lernens wird die scikit-Learn Toolbox verwendet.
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| Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form | Präsenzvorlesung mit Powerpoint, Arbeitsblätter zur Vorlesung, Übungsaufgaben, Videos, Python Apps, e-Learning mittels "Jupyter Notebook", Moodle-Kurs Link zum Moodle-Kurs https://moodle2.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=3745
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| Literatur | - Schenk, J, Rigoll, G. Mensch-Maschine-Kommunikation: Grundlagen von sprach- und bildbasierten Benutzerschnittstellen, Springer 2010 - Li, S und Jain, A.: Handbook of Face Recognition, 2004 - Bishop, Ch.: Pattern Recognition and Machine Learning, Springer 2006 - Guyon, I., Gunn, S., Nikravesh, M., Zadeh, L.: Feature Extraction: Foundations and Applications, Studies in fuzziness and soft computing 207, Springer, 2006 - Maltoni, D., et al.: Biometric Fusion, Handbook of Fingerprint Recognition, Kapitel 7, Springer, 2009
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| Lehrevaluation | |

