Technische Universität Ilmenau

Usability Engineering 1 - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Usability Engineering 1 im Studiengang Bachelor Medientechnologie 2013
Fachnummer100537
Prüfungsnummer2100463
FakultätFakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Fachgebietsnummer 2183 (Medienproduktion)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Heidi Krömker
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)56
VerpflichtungPflicht
Abschlussschriftliche Studienleistung, 90 Minuten
Details zum Abschluss
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

keine

Lernergebnisse

Die Studierenden erwerben die folgenden Kompetenzen:

  • Fachkompetenz:
    Aufbau einer Wissenslandkarte im Bereich Mensch-Maschine-Schnittstelle, insbesondere Aufbau eines Verständnisses der funktionalen und psychologischen Anforderungen von Benutzerinnen und Benutzern an Software-Produkte sowie Kenntnis der zur Verfügung stehenden Hilfsmittel und Normen
  • Methodenkompetenz:
    Aufbau eines Verständnisses zu den grundlegenden Methodeneinsatz im benutzerzentrierten Entwicklungsprozesses für neue Produkte der Informationstechnik
  • Handlungskompetenz:
    Aufbau von Fähigkeiten zur Gestaltung ergonomischer Benutzeroberflächen
  • Medienkompetenz:
    Weiterentwicklung der Fähigkeiten zur Informationsgewinnung, -strukturierung und -darstellung
  • Sozialkompetenz:
    Weiterentwicklung von Teamfähigkeiten und Moderationsfähigkeiten
  • Selbstkompetenz:
    Verstärkung von Fähigkeiten zum selbst gesteuerten Lernen
Inhalt

Die Vorlesung richtet sich an Studierende, die sich mit Softwareapplikationen befassen, bei denen Kundenakzeptanz und Markterfolg eine Rolle spielt.

Die Studierenden sollen am Ende ein Grundwissen über die funktionalen und psychologischen Anforderungen von Herstellern und Benutzern haben. Sie sollen ferner verstehen, in welcher Weise Computer die Handlungsweise und den Arbeitsablauf von Benutzern beeinflussen können und wie mit Rücksicht darauf der Mensch-Computer-Dialog zu entwerfen und zu gestalten ist. Es soll bekannt sein, welche Hilfsmittel und Normen dabei zur Verfügung stehen und wie im Prozess der Entwicklung und Einführung von neuen Produkten der Informationstechnik den Gesichtspunkten der Benutzungsfreundlichkeit Geltung verschafft werden kann.

Fallstudien aus den unterschiedlichsten Branchen von der Mobilkommunikation über die Medizintechnik bis hin zur Automobilindustrie zeigen die Anwendung der Richtlinien im industriellen Alltag.

Medienformen

Folien, Audio- und Videomaterial, Fallstudien, innovative Lehrformen

Literatur
  • Mayhew, Deborah J.: The usability engineering lifecycle, Morgan Kaufmann, 1999.
  • Shneiderman, Ben; Plaisant, Catherine: Designing the user interface - strategies for effective human-computer interaction, 5. Aufl., Addison-Wesley Longman, 2009.
  • Nielsen, Jacob: Usability engineering, Morgan Kaufmann, 1994.
  • Preim, Bernhard: Interaktive Systeme. Band 1: Grundlagen, Graphical User Interfaces, Informationsvisualisierung, 2. Aufl., Springer, 2010.
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

WS 2016/17 (Fach)

Freiwillige Evaluation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.