Technische Universität Ilmenau

Schaltsysteme - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Schaltsysteme im Studiengang polyvalenter Bachelor Polyvalenter Bachelor mit Lehramtsoption für berufsbildende Schulen - Metalltechnik 2013 (IN)
Fachnummer100457
Prüfungsnummer2200344
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2235 (Integrierte Kommunikationssysteme)
Fachverantwortliche(r) Dr. Heinz-Dietrich Wuttke
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)56
VerpflichtungPflicht
Abschlusskeiner
Details zum Abschluss

Die 20-minütige mündliche Prüfung geht zu 50% in die Modulprüfung Neuroinformatik/Schaltsysteme ein.

max. Teilnehmerzahl80
Vorkenntnisse
  • erfolgreicher Abschluß des Fachs "Rechnerorganisation"
  • Grundkenntnisse im Entwurf kombinatorischer und sequentieller Schaltungen
Lernergebnisse

Lernziele:

  • vertiefende Vermittlung von fundierten Kenntnissen und Fertigkeiten zum Entwurf digitaler Systeme,
  • Einbeziehung verallgemeinerter Wertverlaufsgleichheiten,
  • Herausbildung von Fähigkeiten zur kritischen Beurteilung von entworfenen Schalsystemen bzgl. Aufwand und Korrektheit sowie zur praktischen Fehlersuche in Hard- und Softwarerealisierungen

 

Fachkompetenz:

Die Studierenden verfügen über Kenntnisse und vertieftes Wissen zu speziellen Strukturen und Funktionen von digitaler und programmierbarer Hardware und haben ein vertieftes Verständnis für die praktisch relevanten Problemstellungen und deren Komplexität.

 

Methodenkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, komplexe digitale Schaltungen zu analysieren und zu synthetisieren. Sie können auch umfangreichere Steuerungen sowohl mit Hilfe von diskreten Gatterschaltungen als auch mit Hilfe programmierbarer Schaltkreise erstellen. Sie können beim Entwurf systematisch vorgehen und ihre Entwürfe verifizieren.

 

Systemkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, Programmsysteme zum Entwurf digitaler Steuerungen und Schaltungen anzuwenden.

 

Sozialkompetenz:

Die Studierenden erarbeiten Problemlösungen komplexer digitaler Schaltungen in der Gruppe, wobei einzelne Teilfunktionen von unterschiedlichen Personen entworfen werden. Sie können die von ihnen synthetisierten Schaltungen und Modellsteuerungen gemeinsam in einem Praktikum erproben, auf Fehler analysieren und korrigieren

Inhalt

Einführung

 

Entwurf kombinatorischer Schaltungen

  • Verallgemeinerte Wertverlaufsgleichheit
  • Implizite Gleichungssysteme
  • Struktursynthese, Minimierung
  • Dynamische Probleme

 

Entwurf sequentieller Automaten

  • Partielle, nichtdeterminierte Automaten
  • Struktursynthese mit unterschiedlichen Flip-Flop-Typen
  • Operations- und Steuerwerke

 

Entwurf paralleler Automaten

  • Komposition/ Dekomposition
  • Automatennetze

Entwurfswerkzeuge

Medienformen

Vorlesung mit Tafel und PowerPoint, Video zur Vorlesung, Applets und PowerPoint-Präsentationen im Internet, Arbeitsblätter, Lehrbuch

Literatur
  • Wuttke, Henke: Schaltsysteme, Pearson-Verlag, München 2003
  • -Informatik-Duden: Duden-Verlag 1988/89Schiffmann,
  • S. Hentschke: Grundzüge der Digitaltechnik, Teubner-Verlag, Stuttgart 1988
  • T. Flick, H. Liebig: Mikroprozessortechnik, 4. Auflage, Springer- Verlag, Berlin 1994
  • Literaturempfehlungen zu den Vorlesungen
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

SS 2014 (Vorlesung, Übung)

SS 2016 (Vorlesung)

SS 2016 (Übung)

SS 2017 (Vorlesung, Übung)

Hospitation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.