Technische Universität Ilmenau

Praktikum Neuroinformatik und Schaltsysteme - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Praktikum Neuroinformatik und Schaltsysteme im Studiengang polyvalenter Bachelor Polyvalenter Bachelor mit Lehramtsoption für berufsbildende Schulen - Metalltechnik 2013 (IN)
Fachnummer100536
Prüfungsnummer2200372
Fakultät
Fachgebietsnummer 2233 (Neuroinformatik und Kognitive Robotik)
Fachverantwortliche(r) Dr. Klaus Debes
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte2
Präsenzstudium (h)22
Selbststudium (h)38
VerpflichtungPflicht
Abschluss Studienleistung
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl200
Vorkenntnisse

Vorlesung Neuroinformatik, Vorlesung Schaltsysteme

Lernergebnisse

Fachkompetenz:
SS: Durch die vertiefende Vermittlung von fundierten Kenntnissen und Fertigkeiten zum Entwurf digitaler, sequentieller Steuerungssysteme sowie Möglichkeiten zu deren  formaler Beschreibung und Verifikation.
NI:  Durch die Vermittlung von fundierten Grundlagen zur Funktionsweise von überwachten und unüberwachten neuronalen Lernverfahren.

Methodenkompetenz:
SS: Die Studierenden sind in der Lage, digitale Steuerungen zu analysieren, zu optimieren und zu synthetisieren. Sie können digitale Steuerungen sowohl mit Hilfe von diskreten Gatterschaltungen als auch mit Hilfe programmierbarer Schaltkreise erstellen. Fähigkeiten zur kritischen Beurteilung von entworfenen Schalsystemen bzgl. Aufwand und Korrektheit befähigen zur praktischen Fehlersuche in Hard- und Softwarerealisierungen.
NI: Die Studierenden sind in der Lage, die Funktionsweise neuronalen Lernverfahren zu verstehen,  zu analysieren und eigenständig für unterschiedliche Problemstellungen zu entwerfen.

Systemkompetenz:
SS: Mit Hilfe formaler Methoden können sie digitale Steuerungssysteme analysieren und validieren.
NI: Erlernen formaler Methoden zur Anwendung neuronaler überwachter und unüberwachter Lernverfahren;

Sozialkompetenz:
SS: Die Studierenden erarbeiten Problemlösungen einfacher digitaler Schaltungen in der Gruppe. Sie können die von ihnen synthetisierten Schaltungen gemeinsam in einem Praktikum auf Fehler analysieren und korrigieren.
NI: Die Studierenden analysieren auf der Basis vorgegebener Applets in kleinen Gruppen und stellen ihre Ergebnisse vor.

Inhalt

NI: Die behandelten methodischen und technischen Grundlagen der neuronalen und probabilistischen Informationsverarbeitungs- und Lernprozesse  werden mittels interaktiver Demo-Applets vertieft und in Gesprächsgruppen aufgearbeitet; dazu Erarbeitung eines Protokolls im Selbststudium mit Überprüfung der Ergebnisse in einer Präsenzveranstaltung (Arbeitsaufwand 15 Zeitstunden)

SS: Durchführung von zwei Versuchen
•    Hardware-Realisierung sequentieller Schaltungen
•    PLD-Realisierung sequentieller Schaltungen

Medienformen

Versuchsanleitungen, Internetpräsenz, Applets

Literatur

NI:  Praktikumsanleitung und Vorlesungsunterlagen

SS:
•    H.D. Wuttke, K. Henke: Schaltsysteme – Eine Automatenorientierte Einführung – Pearson Education, 2006
•    H.D. Wuttke, K. Henke: Schaltsysteme, Arbeitsblätter, Übungsaufgaben, Praktikumsanleitung, TU Ilmenau, www.tu-ilmenau.de/iks
•    W. Schiffmann, H. Schmitz: Technische Informatik, Band I und II, Springer-Verlag, 2004
•    V. Claus, A. Schwill: Informatik-Duden, Bibliographisches Institut, 2006
•    Spezielle Literatur in den Versuchsanleitungen und unter www.tu-ilmenau.de/iks

Lehrevaluation

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.