Technische Universität Ilmenau

Kreisläufe für Werkstoffe und Produkte - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Kreisläufe für Werkstoffe und Produkte im Studiengang Bachelor Werkstoffwissenschaft 2013
Modulnummer6910
Prüfungsnummer2300481
FakultätFakultät für Maschinenbau
Fachgebietsnummer 2351 (Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Edda Rädlein
TurnusWintersemester
Sprachedeutsch
Leistungspunkte
Präsenzstudium (h)
Selbststudium (h)
VerpflichtungWahlmodul
Abschlusskeiner
Details zum Abschluss
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Modul Werkstofftechnologie 1

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Die Studierenden kennen die Grundsätze der EU-weiten Gesetzgebung zur Kreislaufwirtschaft und der Verpackungsverordnung. Sie verstehen Prinzipien von Sortier- und Aufbereitungsanlagen und können beurteilen, in welchen Fällen energetischer, rohstoffliches, werkstoffliches oder Produkt-Recycling ökonomisch und ökologisch sinnvoll sind. Am Beispiel des Werkstoffs Glas können sie verschiedene Veredelungsstufen und Produkte hinsichtlich Verwertbarkeit und kreislaufgerechter Produktentwicklung einschätzen. Sie kennen Konzepte der Schadstoffinertisierung, insbesondere für radioaktive Abfälle. Im Rahmen des Seminars erarbeiten sie selbständig Vorstellungen zu innovativen Trenntechniken und Verwertungsmöglichkeiten weiterer Werkstoffe. Neben der effektiven Informationsbeschaffung und moderner Präsentationstechnik haben sie Kompetenzen in der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Wertstoff-Kreisläufen erworben. Sie haben mindestens eine Aufbereitungsanlage im Betrieb besichtigt.

Inhalt

1. Einleitung: Definitionen, Ökobilanz, Gesetzgebung
2. Produktrecycling
3. Werkstoffrecycling am Beispiel Glas
4. Reststoffverwertung, Inestisierung
5. Kreislaufgerechte Produktentwicklung

Medienformen

Tafelbild, Anschauungsmuster, PowerPoint, Skript, Exkursion

https://moodle2.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=3043

 

Literatur

Bilitewski, B., Wärdtle, G. und Marek, K., Abfallwirtschaft. Springer Berlin 1994

Hornbogen, E., Bode, R. und Donner. P., Recycling - Materialwissenschaftliche Aspekte, Springer Berlin 1993

Jungbauer, A.: Recycling von Kunststoffen. Vogel Buchverlag, Würzburg 1994

BMU: Verpackungsverordnung – VerpackV, Verordnung über die Vermeidung und Verwertung von Verpackungsabfällen; download: wwwBMU.de (2007) (oder neuere …)

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