Telematik 2 / Leistungsbewertung - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau
Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.
Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).
Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.
Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.
| Modulinformationen zu Telematik 2 / Leistungsbewertung im Studiengang Master Wirtschaftsinformatik 2014 | |
|---|---|
| Modulnummer | 101145 |
| Prüfungsnummer | 2200442 |
| Fakultät | Fakultät für Informatik und Automatisierung |
| Fachgebietsnummer | 2253 (Telematik/ Rechnernetze) |
| Modulverantwortliche(r) | Prof. Dr. Günter Schäfer |
| Turnus | Wintersemester |
| Sprache | Deutsch |
| Leistungspunkte | 6 |
| Präsenzstudium (h) | 45 |
| Selbststudium (h) | 135 |
| Verpflichtung | Wahlmodul |
| Abschluss | mündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten |
| Details zum Abschluss | Mündliche Prüfung |
| Link zum Moodle-Kurs | |
| Lehrende | |
| Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL | |
| max. Teilnehmerzahl | |
| Vorkenntnisse | Vorlesungen „Algorithmen und Programmierung“ sowie Vorlesung „Telematik 1“ sollten möglichst bestanden sein (Empfehlung). |
| Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen | Fachkompetenz: Die Studierenden verstehen die spezifischen Dienstgüteanforderungen von Multimediaanwendungen und können alternative Systemkonzepte für die Einführung einer Dienstgüteunterstützung in das Internet bewerten. Sie verfügen über Kenntnisse und Überblickswissen zur Leistungsbewertung von Kommunikationssystemen mittels diskreter Ereignissimulation und mathematischer Modellierung mittels Markov-Ketten und Warteschlangennetze. Die Studenten können Eigenschaften von Netzwerken erfassen und selbstständig evaluieren. Methodenkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, anhand der Anforderungen von Applikationen Architekturen und Protokolle zu identifizieren, die zur Realisierung notwendig sind. Sie können grundlegende Verfahren und Methoden der Leistungsbewertung zur Bestimmung von Leistungskenngrößen anwenden und die ermittelten Werte systematisch auswerten. Systemkompetenz: Die Studierenden verstehen das grundsätzliche Zusammenwirken der Komponenten eines Netzes als System. Weiterhin verstehen sie die grundlegenden Konzepte und Grenzen der diskreten Simulation sowie der Modellierung mit Warteschlangensystemen und können einfache Systeme modellieren und in Bezug auf wesentliche Systemkenngrößen bewerten. Sozialkompetenz: Die Studierenden erarbeiten Problemlösungen für spezifische Fragestellungen in der Gruppe. |
| Inhalt | 1. Multimediaanwendungen: Anforderungen und Realisierung im Internet 2. Dienstgüteunterstützung im Internet 3. Multiprotocol-Label-Switching als Beispiel eines verbindungsorientierten Paketdienstes 4. System- & Modellbegriff, Leistungskenngrößen, Grundtechniken der Leistungsbewertung (Experiment, Simulation, theoretische Analyse) 5. Auffrischung grundlegender mathematischer Zusammenhänge: Zufallsexperiment, Stichprobe, Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Wahrscheinlichkeitsverteilungsfunktion, Mittelwert und Varianz, zentraler Grenzwertsatz, Konfidenzintervall, Transientenerkennung 6. Simulative Leistungsbewertung: Discrete Event Simulation, prozessbasierte und ereignisgesteuerte Programmierung von Simulationsmodellen, Ergebnisaufzeichnung und Auswertung 7. Analytische Leistungsbewertung: Grundbegriffe der Warteschlangentheorie, Kendall`s Notation, Ankunftsprozesse, Bedienprozesse, Little`s Theorem, Markovprozesse, statistisches Gleichgewicht 8. Elementare Wartesysteme, Ermittlung der Leistungskenngrößen 9. Offene und geschlossene Wartesysteme, Methoden zur Bestimmung der Leistungskenngrößen (Das Jackson-Theorem für offene Netze, Gordon/Newell -Theorem für geschlossene Netze. 10. Systematische Evaluierung großer Systeme |
| Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form | Vorlesung mit Präsentation und Tafel, Handouts, Lehrbuch Link zum Moodlekurs:
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| Literatur | [1] A. S. Tanenbaum. Computernetzwerke. Pearson Education. [2] J. F. Kurose, K. W. Ross. Computernetze. Pearson Education. [3] A. M. Law, W. D. Kelton. Simulation Modeling and Analysis. McGraw-Hill. [4] R. Jain. The Art of Performance Analysis. John Wiley & Sons |
| Lehrevaluation | |

