Technische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau
Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.
Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).
Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.
Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.
| Modulinformationen zu Technische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin im Studiengang Master Wirtschaftsingenieurwesen 2024 (BT) | |
|---|---|
| Modulnummer | 200101 |
| Prüfungsnummer | 220464 |
| Fakultät | Fakultät für Informatik und Automatisierung |
| Fachgebietsnummer | 2221 (Biomedizinische Technik) |
| Modulverantwortliche(r) | Prof. Dr. Jens Haueisen |
| Turnus | Sommersemester |
| Sprache | Deutsch |
| Leistungspunkte | 5 |
| Präsenzstudium (h) | 34 |
| Selbststudium (h) | 116 |
| Verpflichtung | Wahlmodul |
| Abschluss | Prüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen |
| Details zum Abschluss | Das Modul Technische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin mit der Prüfungsnummer 220464 schließt mit folgenden Leistungen ab:
Zur Durchführung von Laborversuchen ist in jedem Semester eine aktenkundige Belehrung notwendig. Versuch Technische Sicherheit: Note ergibt sich aus Protokoll und Gespräch; Versuch Klinische Studien: Anwesenheitsschein |
| Link zum Moodle-Kurs | https://moodle.tu-ilmenau.de/enrol/index.php?id=3102 |
| Lehrende | Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Haueisen; Mitarbeiter*innen FG BMT |
| Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL | |
| max. Teilnehmerzahl | |
| Vorkenntnisse | Mathematik 1-3, Physik 1-2, Anatomie und Physiologie 1, Elektro- und Neurophysiologie, Allgemeine Elektrotechnik 1-3 |
| Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen | Die Studierenden erkannten im Rahmen der Diskussionen in den Vorlesungen, wie divers die Auffassungen ihrer Kommilitonen in Bezug auf ethische Aspekte in der Medizintechnik sein können. Sie können dadurch besser die verschiedenen Herangehensweisen an diese Thematiken nachvollziehen und sind in der Lage, diese im Verlauf der Veranstaltung für ihr eigenes Handeln zu berücksichtigen. Sie können am wissenschaftlichen Diskurs aktiv teilnehmen und sind bereit an sie gerichtete Fragen zu beantworten. Die Veranstaltungen vermitteln die Fähigkeit, unterschiedliche Auffassungen zu ethischen Themen der Medizintechnik zu akzeptieren und anzuerkennen. Neben dem Vertreten der eigenen Überzeugung sind die Studierenden auch in der Lage, andere Meinungen zuzulassen und im Kontext ihre eigene zu hinterfragen. Die Studierenden sind in der Lage ethische Aspekte in der Medizintechnik zu bewerten, sowie bei der Entwicklung von Medizintechnikprodukten zu berücksichtigen. Durch die Praktikumstätigkeiten sind die Studierenden in der Lage, grundlegende Problemstellungen der technischen Sicherheit in der Medizintechnik im Team zu lösen. Die Studierenden kennen und verstehen Gefahrenquellen und Risiken im Krankenhaus und bei medizintechnischen Produkten. Die Studierenden können Gefahrenquellen und Risiken im Krankenhaus und bei medizintechnischen Produkten analysieren und bewerten, sowie angemessene Maßnahmen zur Korrektur einleiten. Die Studierenden kennen und verstehen die wesentlichen physiologischen Grundlagen der Stromeinwirkung auf den menschlichen Organismus. Die Studierenden können grundlegende Effekte der Stromeinwirkung auf den Organismus analysieren und bewerten. Die Studierenden kennen und verstehen die relevanten Normen und rechtlichen Reglungen für technische Sicherheit bei medizintechnischen Produkten und können diese in der Praxis anwenden. Die Studierenden können medizintechnische Geräte bezüglich wesentlicher sicherheitsrelevanter Aspekte analysieren und bewerten. Die Studierenden sind in der Lage, basierend auf den geltenden Vorschriften, Prüfverfahren für medizintechnische Geräte zu entwerfen. Basierend auf den Praktikumstätigkeiten sind die Studierenden in der Lage sicherheitsrelevante Prüfungsergebnisse medizintechnischer Geräte zu analysieren und zu bewerten sowie die notwendigen Entscheidungen zu treffen. Ebenfalls basierende auf den Praktikumstätigkeiten sind die Studierenden in der Lage klinische Studien einzuordnen, zu analysieren, zu bewerten und die notwendigen Unterlagen zu generieren. Die Studierenden sind in der Lage sicherheitsrelevante Sachverhalte in der Biomedizinischen Technik klar und korrekt zu kommunizieren. |
| Inhalt | Ethische Aspekte in Einführung: Physiologie und Schutzmaßnahmen gegen Stromanlagen in Elektrische Rechtliche Qualitätssicherung: |
| Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form | Tafel, Mitschriften, Folien, computerbasierte Präsentationen, Demonstration, Übungsaufgaben, Ausarbeitungen
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| Literatur | Morgenstern U, Kraft M (Hrsg.): Biomedizinische Technik: Faszination, Einführung, Überblick, De Gruyter, Berlin, 2014 Hofheinz W: Elektrische Sicherheit in medizinisch genutzten Bereichen, VDE-Schriftenreihe - 117, Frankfurt, 2018 Prinz T (Ed.): Development and Production of Medical Software - Standards in Medical Engineering, VDE, Frankfurt, 2018 Leitgeb N: Safety of Electromedical Devices: Law - Risks - Opportunities, Springer, Wien, 2010 Bronzino JD, Peterson DR (Ed.): The Biomedical Engineering Handbook, CRC Press, Boca Raton, 2018 Taktak A, Ganney P, Long D: Clinical Engineering: A Handbook for Clinical and Biomedical Engineers, Academic Press, Oxford, 2014 Reilly, J.P. Electrical Stimulation and Electropathology, Cambridge University Press, 1992 Brandes, Lang, Schmidt (Hrsg.): Physiologie des Menschen, 32. Aufl., Springer, Berlin, 2019 |
| Lehrevaluation | |

