Technische Universität Ilmenau

Softwareentwicklung 2 - Interaktive Studienpläne der TU Ilmenau

Die Interaktiven Studienpläne sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Bitte beachten Sie, dass auf dieser Seite keine Aktualisierungen mehr vorgenommen werden. Alle Module und Studienpläne ab der PO-Version 2021 (Bachelor- und Master-Studiengänge) sind ab sofort im Campus-Portal erreichbar.

Modulinformationen zu Modulnummer 200066 - allgemeine Informationen
Modulnummer200066
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer223 (Institut für Technische Informatik und Ingenieurinformatik)
Modulverantwortliche(r) Dr. Detlef Streitferdt
SpracheDeutsch
TurnusSommersemester
Vorkenntnisse

Softwaretechnik 1, bzw. Softwaretechnik Grundlagen

Lernergebnisse und erworbene KompetenzenFachkompetenz: Die Studierenden verfügen über anwendungsorientiertes Wissen zu Werkzeugen der Anforderungserhebung und -modellierung, der Prozessmodellierung und - anpassung, der
Aufwandsschätzung, des Softwaretests, der Produktlinienentwicklung und der Wartung von Software.

Methodenkompetenz: Die Studierenden kennen den methodischen Hintergrund zu den vorgestellten Werkzeugen / Verfahren und sind daher in der Lage auch neue Problemstellungen zu lösen. Sie können aus den vorgestellten Methoden jeweils die passenden auswählen.

Systemkompetenz: Die Studierenden können die vorgestellten Methoden und Werkzeuge in Projekten unterschiedlicher Domänen anwenden.

Sozialkompetenz: Die Studierenden kennen die Bedeutung und den Einfluss der erlernten Methoden und Werkzeuge innerhalb einen Firma. Sie können daher ihr jeweiliges Vorgehen und die
Ergebnisse auf die Erfordernisse eines Projektes in einer Organisation abstimmen.
Inhalt

Diese Vorlesung vertieft die Inhalte der Softwaretechnik. Durch den Anwendungsbezug und die vorgestellten Entwicklungswerkzeuge werden theoretische Kenntnisse umgesetzt. Die bekannten
Phasen des Softwareentwicklungszyklus werden durch Themen vertieft, deren Bedeutung im industriellen Praxiseinsatz hoch ist.

  • Requirements Engineering (RE) - Als eine der wichtigen Grundvoraussetzungen für hochwertige Systeme gilt die Requirements Engineering Phase. Die wichtigsten Technologien werden vorgestellt und eingesetzt.

    - Elicitation, Modeling, Validation/Verification
    - Goal-Oriented RE
    - Traceability
    - RE Tool Support
  • Softwareprozessmodellierung - Nutzung und Anpassung von Entwicklungsprozessen mit zugehörigen Artefakten (z. B. Checklisten, Dokumentvorlagen,Werkzeugen, Rollenkonzept, .). Je nach Anforderung, sollen einzelne oder ganze Prozesse erzeugt und effizient eingesetzt werden, um eine Entwicklergruppe bestmöglich zu unterstützen.

    - Modellierung von Softwareentwicklungsprozessen (Wiederverwendung von Methoden- / Prozessschritten)
    - Tailoring von SW-Entwicklungsprozessen
  • Langlebige Systeme - Das Wissen um den Lebenszyklus von Softwaresystemen ist entscheidend für deren Entwicklung und zukünftigen Erfolg. Die geforderte Stabilität langlebiger Systeme (z. B. mehr als 30 Jahre) muss sich im Entwurf der Systeme wiederfinden.

    -  Design for Stability
    - Reengineering
    - Refactoring
    - SW Wartung, Wartbarkeit
  • Automatisiertes Testen - Veränderungen in den Anforderungen oder auch Fehlerbereinigungen führen zu der Notwendigkeit das System erneut testen zu müssen. Hierbei sind automatisierte Testansätzehilfreich. Zum einen lassen sie Änderungen an Testmodellen zu, aus denen Testfälle generiert werden. Zum anderen können Testfälle mit unterschiedlichen Zielen generiert werden, z. B. der Verbesserung der Codeabdeckung.

    - Einordnung in den SW-Entwicklungsprozess
    - Testmodellierung
    - Testfallableitung
    - Analyse von Testergebnissen
  • Software Produktlinien - Der immer häufiger angewandte Produktlinienansatz erfordert ein Umdenken während des gesamten Entwicklungszyklus. Sollen später Produkte generiert und nicht jeweils als Eigenentwicklung entstehen, sind folgende Themen relevant:

    - Merkmalmodelle (variable / gemeinsame Systemanteile)
    - Produktlinien Architekturen
    - Domänenspezifische Sprachen
    - Testen von Produktlinien
    - Generieren von Applikationen aus einer Produktlinie
Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form

Bücher, Webseiten, Wissenschaftliche Paper, Open Source/Kommerzielle - Werkzeuge

Literatur

[LuLi 2023] Jochen Ludewig, Horst Lichter, "Software Engineering: Grundlagen, Menschen, Prozesse, Techniken",  dpunkt.verlag, 2023.

[Somm 2018] Ian Sommerville,"Software Engineering", Pearson Studium, 2018.

[McCo 2006] Steve McConnell, "Software Estimation", Microsoft Press, 2006.

 

 

Lehrevaluation
Spezifik Referenzmodul
ModulnameSoftwareentwicklung 2
Prüfungsnummer2200715
Leistungspunkte5
SWS3 (2 V, 1 Ü, 0 P)
Präsenzstudium (h)33.75
Selbststudium (h)116.25
VerpflichtungPflichtmodul
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 30 Minuten
Details zum Abschluss
Link zum Moodle-Kurs https://moodle.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=1085
LehrendeDetlef Streitferdt
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Bachelor Informatik 2021, Bachelor Ingenieurinformatik 2021, Bachelor Data Science 2025
ModulnameSoftwareentwicklung 2
Prüfungsnummer2200715
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)116
VerpflichtungWahlmodul
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 30 Minuten
Details zum Abschluss
Link zum Moodle-Kurs https://moodle.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=1085
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl