Technische Universität Ilmenau

Schaltsysteme - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Modulnummer 200074 - allgemeine Informationen
Modulnummer200074
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer2235 (Integrierte Kommunikationssysteme)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Andreas Mitschele-Thiel
SpracheDeutsch
TurnusSommersemester
Vorkenntnisse
  • erfolgreicher Abschluß des Fachs "Rechnerorganisation"
Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

 

Lernziele:

Die Studierenden haben im Praktikum Grundfertigkeiten beim Umgang mit Schaltsystemen erworben. Sie sind in der Lage, diese eigenständig zu entwerfen und zu implementieren. Die Vorlesung wird durch Praktikumsversuche unterstützt, wodurch  die Studierenden die vermittelten Lehrinhalte praktisch erproben konnten.

 

Fachkompetenz:

Als Voraussetzung für das Praktikum verfügen die Studierenden über fundierte Kenntnisse und Fertigkeiten zum Entwurf digitaler, sequentieller Steuerungssysteme sowie Möglichkeiten zu deren formaler Beschreibung und Verifikation.

 

Methodenkompetenz:

Die Studierenden sind in der Lage, im Praktikum digitale Steuerungen zu analysieren, zu optimieren und zu synthetisieren. Sie können digitale Steuerungen sowohl mit Hilfe von diskreten Gatterschaltungen als auch mit Hilfe programmierbarer Schaltkreise erstellen. Fähigkeiten zur kritischen Beurteilung von entworfenen Schalsystemen bzgl. Aufwand und Korrektheit befähigen zur praktischen Fehlersuche in Hard- und Softwarerealisierungen.

 

Systemkompetenz:

Mit Hilfe formaler Methoden können sie im Praktikum digitale Steuerungssysteme analysieren und validieren.

 

Sozialkompetenz:

Die Studierenden sind fähig im Rahmen des Praktikums Problemlösungen einfacher digitaler Schaltungen in der Gruppe zu erarbeiten. Sie können die von ihnen synthetisierten Schaltungen gemeinsam im Praktikum auf Fehler analysieren und korrigieren.

Inhalt

Einführung

Entwurf kombinatorischer Schaltungen

  • formale Beschreibung digitaler Systeme
  • Verallgemeinerte Wertverlaufsgleichheit
  • Implizite Gleichungssysteme
  • Struktursynthese, Minimierung
  • Dynamische Probleme

Entwurf sequentieller Automaten

  • Partielle, nichtdeterminierte Automaten
  • Struktursynthese mit unterschiedlichen Flip-Flop-Typen
  • Operations- und Steuerwerke

Entwurf paralleler Automaten

  • Komposition/ Dekomposition
  • Automatennetze

Entwurfswerkzeuge

Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form

Vorlesung mit Tafel und PowerPoint, Video zur Vorlesung, Applets und PowerPoint-Präsentationen im Internet, Arbeitsblätter, Lehrbuch

Remote Lab "GOLDi": http://goldi-labs.net/

Literatur
Lehrevaluation
Spezifik Referenzmodul
ModulnameSchaltsysteme
Prüfungsnummer220450
Leistungspunkte5
SWS5 (2 V, 2 Ü, 1 P)
Präsenzstudium (h)56.25
Selbststudium (h)93.75
VerpflichtungPflichtmodul
AbschlussPrüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen
Details zum AbschlussDas Modul Schaltsysteme mit der Prüfungsnummer 220450 schließt mit folgenden Leistungen ab:
  • mündliche Prüfungsleistung über 20 Minuten mit einer Wichtung von 100% (Prüfungsnummer: 2200727)
  • Studienleistung mit einer Wichtung von 0% (Prüfungsnummer: 2200728)


Details zum Abschluss Teilleistung 2: Durchführung von zwei Versuchen
  • Hardware-Realisierung sequentieller Schaltungen
  • PLD-Realisierung sequentieller Schaltungen
Alternative Abschlussform aufgrund verordneter Corona-Maßnahmen inkl. technischer Voraussetzungen
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl