Vor 50 Jahren haben sie ihr Studium an der damaligen Technischen Hochschule, der heutigen Technischen Universität Ilmenau, abgeschlossen und sind unserer Universität bis heute eng verbunden: Grund genug für rund 200 Absolventinnen und Absolventen der Matrikel 71, diese Woche an ihre Alma Mater zurückzukehren – mit einem besonderen Geschenk im Gepäck.
Sie haben Technische Kybernetik, Biomedizinische Technik, Informationstechnik, Elektrotechnik, Konstruktion und Technologie der Elektronik, Feingerätetechnik, Physik und Technik elektronischer Bauelemente oder Mathematik studiert: Zu ihrem Goldenen Jubiläum trafen sich vom 23. bis 25. September 2025 Alumni aus ganz Deutschland an der TU Ilmenau, um im Rahmen einer Festveranstaltung von Universitätsvizepräsident Prof. Stefan Sinzinger persönlich ihre goldene Diplomurkunde entgegen zu nehmen:
Ich finde es toll, wie viele Ihrer Matrikel den Weg zurück an Ihre Alma Mater gefunden haben. Das zeugt von dem im positiven Sinne prägenden Eindruck, den die Studienzeit an der TU – damals TH – Ilmenau hinterlassen hat – und bestärkt uns darin, mit aller Kraft die Universität weiter zu entwickeln, um es vielen weiteren Generationen von Studierenden zu ermöglichen, mit einer hervorragenden ingenieurwissenschaftlichen Ausbildung den Grundstein für erfolgreiche Karrieren zu legen und mitzuhelfen, die gesellschaftlichen Herausforderungen zu meistern.
Stellvertretend für alle Jubilarinnen und Jubilare ließ Professorin Dr. Gabriele Schade ihre Erinnerungen mit Fotos aus der gemeinsamen Studienzeit und dem Diplomandenball Revue passieren:
Da blitzten viele Augen auf und die Erinnerungen waren wieder da. ‘Verdammt, das Ende kommt zu früh‘ war das Motto zum Abschluss unseres Studiums, es war Ausdruck dafür, wie gerne wir in Ilmenau studiert haben.
Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung vom Kammerchor der Universität.
Sturmfest und widerstandsfähig
Im Anschluss an die Feierstunde übergaben Alumna Gabriele Schade und Alumnus Wolfgang Schulke eine ganz besondere Spende an ihrer Alma Mater: eine Roteiche, die als sturmfester und widerstandsfähiger Baum des Jahres 2025 die im vergangenen Jahr begründete Tradition der Matrikelbäume für neue Studierende weiterführen soll – als Symbol für die gemeinsamen Wurzeln, die Kraft, die aus Zusammenhalt und lebenslangem Lernen wächst, und den Schatten und Schutz, den jede Absolvent*innen-Generation auch für zukünftige Generationen spendet.
Im Fall der Matrikel 71 trifft das sogar im doppelten Sinne des Wortes zu. Denn die Alumni schenken der Universität nicht nur einen besonders klimaresistenten Baum, der bis zu 35 Meter hoch wachsen kann. Mit einer Spende wollen die ehemaligen Studentinnen und Studenten der TU Ilmenau den wissenschaftlichen Nachwuchs auch finanziell im Rahmen der Vergabe der Deutschlandstipendien für das kommende Wintersemester unterstützen. „Dafür bedanken wir uns im Namen der Studierenden schon jetzt ganz herzlich“, so Alumni-Koordinatorin Sarah Winckler.
Bei einer Campusführung und einer Abendveranstaltung ließen die Alumni dann vor allem ihre eigene Studienzeit Revue passieren – von Erinnerung an gemeinsame Vorlesungen über Kinderwagen vor dem damaligen Familienwohnblock bis hin zum Damenfußball und Tauziehen beim Bergfest, mit dem auch heute noch im Rahmen einer Festwoche an der TU Ilmenau die Hälfte der Studienzeit gefeiert wird.
Auch Sie können Teil eines Alumni-Deutschlandstipendiums werden und den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern! Mehr Informationen zum Alumni-Deutschlandstipendium