Mit der Ernennung von Thomas Bachmann zum Professor für Fahrzeugtechnik sind die zentralen wissenschaftlichen Kernkompetenzen des Thüringer Innovationszentrums Mobilität (ThIMo) wieder besetzt.

Die TU Ilmenau hat zum zweiten Mal die Systemakkreditierung erhalten. Als systemakkreditierte Universität verfügt die TU Ilmenau im Rahmen ihres Qualitätsmanagementsystems über geprüfte Instrumente, Prozesse und Steuerungskriterien, um die Qualität ihrer Studiengänge und Studienbedingungen …

Mara Seupel
ari
Studium

Für ihre überdurchschnittlich hohe Lehrqualität, ihre innovativen und motivierenden Lehrmethoden und ihr besonderes Engagement in der Lehrorganisation sind elf Lehrende der TU Ilmenau mit dem Lehrpreis 2021 der Universität ausgezeichnet worden. Der Lehrpreis der TU Ilmenau für herausragende …

Im Rahmen der diesjährigen 58. OVE-Energietechnik-Tagung in Linz stellte M. Sc. Arno Bernhardt ein viel beachtetes energieeffizientes …

Die Spendenkampagne „Alumni fördern Studierende“ geht in die zweite Runde. Nachdem sich am 2021 erstmals gestarteten Spendenaufruf bereits zahlreiche …

Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Verbundprojekts „VerDiOr“ arbeitet das Fachgebiet Kunststofftechnik der TU …

Neuromorphe Elektronik

Im Interview erklärt Prof. Martin Ziegler, wie die Leidenschaft zu wissen, wie das menschliche Gehirn funktioniert, ihn seit seiner Kindheit nicht losgelassen hat und warum leistungsstarke, energieeffiziente Elektronik, wie es das ForLab NSME erforscht, angesichts der digitalen Revolution und des weltweit rasant steigenden Energiebedarfs ein Gebot der Stunde ist.

Studium

Nach knapp eineinhalb Jahren Online-Vorlesungen, E-Learning und hybriden Lehrformen starteten die Thüringer Hochschulen das Studienjahr 2021/22 endlich wieder mit Präsenzlehre. Gemeinsames Ziel des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Thüringer Hochschulen war und ist es, den Studierenden nach drei überwiegend digitalen Semestern auch unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie so weit wie möglich ein Studium in Präsenz zu ermöglichen. Angesichts …

Eva Seidl

Johannes Tesch, 24, Halle

Maschinenbau, 3. Semester Master, Befragungszeitraum 18. – 25. November 2021

Mein erstes Online-Master-Jahr an der TU war grausam. Mir ist es extrem schwergefallen, diszipliniert zu bleiben. Deswegen bin ich umso glücklicher, diesen Winter meine Module in Präsenz zu besuchen. Ich arbeite als Hiwi, besuche vier Veranstaltungen und setze mich zusätzlich in Vorlesungen, die ich in meinen ersten Semestern aufgrund der Online-Lehre nicht 100 Prozent mitgenommen habe. Zu Beginn war es komisch, so viele neue Gesichter auf dem Campus zu sehen. Aber es ist cool, neue Leute kennen zu lernen – das macht mich glücklich. Ich würde mich sehr freuen, wenn zum Beispiel die Nikolausvorlesung stattfinden kann. Ich habe sie noch nie besucht und es wäre schön, diese besondere Veranstaltung in meinem letzten Jahr mitzuerleben.

Eva Seidl

Katharina Kofend, 24, Erfurt

Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft, 7. Semester Bachelor, Befragungszeitpunkt: 13. Dezember 2021

Ich habe vor allem zum Ende des letzten Online-Semesters gemerkt, wie sehr ich das Uni-Leben vermisse. Momentan belege ich nur zwei reguläre Kurse, doch beide sind in Präsenz – darüber bin ich sehr glücklich. Gleichzeitig schwingt aber auch noch ein bisschen Angst mit, das Virus ist immer noch da. Ich bin zwar geimpft, trotzdem muss man sich bewusst sein, dass wir nicht wie vor der Pandemie weitermachen dürfen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Lage halte ich es auch für absolut richtig, dass der Präsenzunterricht erst einmal aussetzt, einfach um die Studierenden und Lehrenden zu schützen – gerade mit Blick auf die neue Omikron-Variante. Trotzdem finde ich die hybride Form die angenehmste Variante und wünsche mir, dass die Uni sie in den kommenden Jahren noch stärker ausbaut. Ich glaube, dass das die Zukunft der Lehre sein wird. Damit erreicht man langfristig auch mehr Studierende. Nichtsdestotrotz finde ich den persönlichen Kontakt vor Ort unerlässlich.

Eva Seidl

Lukas Manske, 20, Bayreuth

Maschinenbau, 5. Semester Diplom, Befragungszeitraum 18. – 25. November 2021

Es fühlt sich toll an, die Vorlesungen und Seminare wieder persönlich zu besuchen – das bringt Struktur in meinen Tag. In der Online-Lehre hat der soziale Druck gefehlt: Wenn du im Teilnehmerfeld bei WebEx auf dem Bildschirm nicht auftauchst, fällt das keinem auf. Aber man merkt aufgrund unseres kleinen Studiengangs sofort, wenn man im Hörsaal fehlt. In dem Fall besucht man die Vorlesung schon eher. Es tut auch einfach gut, wieder mehr Menschen auf dem Campus zu sehen. Es ist dieses Zwischenmenschliche, was endlich wieder stattfindet und das habe ich sehr vermisst. Ich hoffe inständig, dass die Lehre in Präsenz bleibt.

Eva Seidl

Michelle Storandt, 25, Pößneck

Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau, 4. Semester Master, Befragungszeitpunkt: 13. Dezember 2021

Ich finde, die Präsenzlehre ist gut und wichtig für alle unsere Studiengänge. Egal ob reger Austausch oder Praktikum, manches ist in Online schlecht oder gar nicht möglich. Der Kontakt zu den Kommilitonen genauso wie der Ausgleich neben dem Studium zum Beispiel in den Clubs hat mir sehr gefehlt. Da tut es gut, nicht mehr nur in den eigenen vier Wänden zu sitzen. Als Angehörige einer Risikogruppe hat man aber immer die potenzielle Ansteckungsgefahr im Hinterkopf. Deshalb sind durchgängige Kontrollen des Infektionsschutzes und Hybridangebote sehr wichtig, um sich zum einen sicher zu fühlen und zum anderen nichts zu verpassen.

Eva Seidl

Isabelle Saalfeld, 21, Weimar

Biomedizinische Technik, 7. Semester Bachelor, Befragungszeitpunkt: 13. Dezember 2021

Ich belege dieses Semester vier Fächer und ein Laborpraktikum, davon bisher alle in Präsenz. In der Präsenzlehre findet zwischen Dozenten und Studierenden wesentlich mehr Interaktion statt. Ich bin viel produktiver im Hörsaal, für mich ist es mehr ein Ort der Lernatmosphäre. Es fühlt sich auch einfach schön an, seine Kommilitonen wieder zu sehen. Außerdem freue ich mich, dass der gesamte Campus wieder belebter ist und man andere Menschen kennen lernen kann. Die 3G-Regelung an der TU finde ich gut – es bietet einfach mehr Sicherheit. Trotzdem halte ich eine hybride Lehre für die beste Lösung. So hat man die Möglichkeit, Inhalte Online mitzunehmen, falls man krank wird oder in Quarantäne muss. Dass die Uni die Präsenzlehre bis Januar vorerst aussetzt, finde ich vernünftig. Dabei sollte es auch so lange wie nötig bleiben, um uns einfach alle zu schützen.

Eva Seidl

Artem Andreev, 23, Wladimir, Russland

Elektrotechnik und Informationstechnik, 3. Semester Master, Befragungszeitraum 18. – 25. November 2021

Ich finde es super, die Lehrveranstaltungen wieder vor Ort zu besuchen. Die Hörsäle hier am Campus sind im Vergleich zu meinem Bachelor-Studium in Russland auch viel besser ausgestattet, vor allem unter dem technischen Aspekt. Das ist für mich als ausländischer Student ein großer Vorteil: Dadurch kann ich die Vorlesung in Präsenz besuchen und sie mir danach zuhause in Ruhe noch einmal anhören. Es ist aber auch schön, seine Kommilitonen zu treffen und einfach wieder persönlichen Kontakt zu haben. Mein Deutsch ist auch viel besser geworden, seitdem ich meine Kurse persönlich besuche – es erleichtert die Sprachbarriere erheblich. Ich denke, jeder hier ist froh, dass die Lehre wieder in Präsenz stattfinden darf.

Eva Seidl

Trang Mila Ho Thien, 24, Schwerin

Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft, 7. Semester Bachelor, Befragungszeitraum 18. – 25. November 2021

Dieses Semester schreibe ich nur noch meine Bachelor-Arbeit und müsste die Uni gar nicht mehr besuchen. Trotzdem gehe ich täglich in die Bibliothek und Mensa. Ich vermisse es aber im Hörsaal zu sitzen. Jetzt, wo die Vorlesungen wieder in Präsenz stattfinden, würde ich mich tatsächlich irgendwo mit reinsetzen, einfach für‘s Feeling. Es ist auch ein schönes Gefühl unter Leute zu kommen und mal wieder Gesichter zu sehen. Ich habe den vielen Smalltalk vermisst, man hatte gar keinen Face-to-Face-Kontakt zu anderen.
Der Teil-Lockdown ist natürlich kräftezehrend. Aber vor der Mensa und Bibliothek stehen ja die Security Leute – dann hat man wenigstens dort ein bisschen Club-Feeling.

Who's Who?

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bachmann

Fachgebiet Fahrzeugtechnik

Neu berufen

Dr.-Ing. Thomas Bachmann wurde zum 01. Januar 2022 zum Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebietes Fahrzeugtechnik an der Fakultät für Maschinenbau berufen. Mit der Berufung sind die Kompetenzfelder des Thüringer Innovationszentrums Mobilität (ThIMo) wieder komplett besetzt.

Nach seinem Maschinenbaustudium und einer vierjährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Fahrzeugtechnik der TU Darmstadt ging Thomas Bachmann 1997 in die Industrie, wo er in der BMW Group zuletzt im Entwicklungsbereich Digital Car, Automated Driving, als Fahrzeugprojektleiter der Pilotflotte Vollautomatisiertes Fahren arbeitete. Zuvor bearbeitete er Themen wie Fahrzeugsicherheit, Fahrdynamik, Vernetzung und Fahrerassistenz.

Seine Expertise wird Prof. Bachmann in die ThIMo Kernkompetenzen Fahrzeugtechnik und Antriebstechnik einbringen. Mit der neuen Leitung wurde das Fachgebiet von „Kraftfahrzeugtechnik“ in „Fahrzeugtechnik“ umbenannt. Neben der Forschung wird Prof. Bachmann sich auch intensiv in die Lehre einbringen und die Studentinnen und Studenten des Studiengangs Fahrzeugtechnik ausbilden.

Prof. Bachmann ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 23 und 17 Jahren.

 

Univ.-Prof. Dr. Yury Person

Fachgebiet Large Networks and Random Graphs

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Neu berufen

Yury Person ist seit dem 10. September 2021 Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebietes Large Networks and Random Graphs am Institut für Mathematik der TU Ilmenau.

Davor war er seit Mai 2018 Stiftungsjuniorprofessor der Carl-Zeiss-Stiftung. In seiner Forschung sucht er nach Mustern in großen chaotisch erscheinenden diskreten Strukturen. Dabei wird oft das Zusammenspiel von Struktur und Zufall als Beweisinstrument eingesetzt. Dies hat auch Anwendungsbezüge in der Informatik, zum Beispiel in Property Testing.

Yury Person studierte Mathematik an der TU München und promovierte anschließend in Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin (2010). Nach der PostDoc-Zeit am Institut für Mathematik an der Freien Universität Berlin wurde er Juniorprofessor für Diskrete Mathematik und ihre Anwendungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (2013 - 2018). Von 2014 bis 2016 war er Stipendiat im Main-Campus-educator Programm der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Im Jahr 2017 wurde er von den Studierenden des Fachbereichs Informatik und Mathematik der Goethe-Universität für den 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre nominiert. Yury Person hatte mehrere längere Forschungsaufenthalte am Institute for Pure and Applied Mathematics (Los Angeles), an der Hebrew University Jerusalem sowie an der Universidade de São Paulo.

Die rare Freizeit verbringt Yury Person mit seiner Frau und seiner Tochter. Er liebt Improvisationstheater, Musicals, das Reisen und gutes Essen.

Univ.-Prof. Kathy Lüdge

Fachgebiet Theoretische Physik II

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Neu berufen

Prof. Dr. rer. nat. Kathy Lüdge wurde zum 1. November 2021 an die Technische Universität Ilmenau berufen und wird dort das Fachgebiet Theoretische Physik II leiten. 

Kathy Lüdge studierte Physik an der Technischen Universität in Berlin und promovierte dort 2003  in der Festkörperphysik auf dem Gebiet der Oberflächenanalyse. Ihre Habilitation zur nichtlinearen Ladungsträgerdynamik in Quantenpunkt-basierten Lasern schloss sie 2011 am Institut für Theoretische Physik der TU Berlin ab und erhielt hierfür 2012 den Karl-Scheel Preis der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin.

Während ihrer wissenschaftlichen Karriere war sie 2002 Gastwissenschaftlerin an der University of Minnesota (USA), 2015 Gastprofessorin an der Freien Universität in Berlin, sowie 2016 Humboldt Feodor-Lynen Fellow an der University of Auckland (Neuseeland). Von 2016-2021 wirkte sie als Universitätsprofessorin an der TU Berlin und leitete dort das Fachgebiet Nichtlineare Laserdynamik. Der Fachwelt ist sie durch mehr als 100 Artikel in renommierten Fachzeitschriften bekannt.

An der TU Ilmenau wird Frau Prof. Lüdge die Emissionseigenschaften von Halbleiterbauelementen mit numerischen Methoden untersuchen und neue Wege für deren Optimierung und innovative Anwendungen entwickeln. Im Fokus stehen dabei Simulationen der raum-zeitlichen Dynamik sowie Methoden des maschinellen Lernens.

Jun.-Prof. Robert Geitner

Fachgebiet Physikalische Chemie

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Dr. Robert Geitner ist seit dem 01. Oktober neuer Juniorprofessor für Physikalische Chemie an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften. In seinem neuen Arbeitsgebiet beschäftigt sich Jun.-Prof. Dr. Robert Geitner mit der in situ Charakterisierung von chemischen Reaktionen, ins besondere im Feld der homogenen Katalyse.

Robert Geitner studierte Chemie im Bachelor und Master an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Anschluss beschäftigte er sich im Rahmen seiner Promotion in der Arbeitsgruppe von Prof. Jürgen Popp an der Friedrich-Schiller Universität und dem Leibniz Institut für Photonische Technologien mit der spektroskopischen Charakterisierung von selbstheilenden Materialien. Seine Dissertation wurde mit dem Dissertationspreis der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und dem WLT-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Lasertechnik e.V. ausgezeichnet. 2018 wechselte er dann für einen Post-Doc Aufenthalt in die Niederlande zu Prof. Bert Weckhuysen nach Utrecht. Mit Hilfe eines DFG Forschungsstipendiums erforschte er dabei die Reaktionsmechanismen CO-freier Carbonylierungsreaktionen. 2020 kehrte er auf Einladung von Prof. Schubert nach Jena zurück, um an der in situ Charakterisierung von Redox-Flow-Batterien zu forschen.

An der TU Ilmenau wird Jun.-Prof. Dr. Robert Geitner weiter an der in situ Charakterisierung von chemischen Reaktionen, Prozessen und Materialien forschen. Der Fokus liegt dabei auf der gezielten Weiterentwicklung von Katalysatoren zur C-H Aktivierung. Diese Katalystorsysteme sind dabei von besonderer Bedeutung für die Umgestaltung von chemischen Prozessen hin zu Kreisläufen und mehr Nachhaltigkeit.

Univ.-Prof. Timo Reis

Fachgebiet Systemtheorie und partielle Differentialgleichungen

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Dr. rer. nat. Timo Reis ist zum 01. August 2021 zum Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebietes Analysis und Systemtheorie an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften ernannt worden und trat damit die Nachfolge von Professor Achim Ilchmann an.

Timo Reis studierte Mathematik und Elektrotechnik an der Universität Kaiserslautern und promovierte dort im Jahr 2006 am Fachbereich Mathematik über unendlichdimensionale differentiell-algebraische Systeme zum Dr. rer. nat. Anschließend war er am Institut für Mathematik der Technischen Universität Berlin als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter am Forschungszentrum Matheon sowie als Forschungsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Rice University in Houston/Texas tätig, bevor er ab 2010 als Vertretungsprofessor an der Technischen Universität Hamburg-Harburg wirkte. Im Jahr 2011 wurde er an die Universität Hamburg zum Professor am Fachbereich Mathematik berufen.

Timo Reis forscht im Gebiet der mathematischen Systemtheorie, insbesondere zur Regelung, Steuerung und Modellreduktion von differentiell-algebraischen und unendlichdimensionalen Systemen. Er hat mit Ingenieurwissenschaftler*innen kooperiert und seine mathematischen Ergebnisse zur Regelung, Analyse, Simulation und Modellreduktion von Mehrkörpersystemen und elektrischen Schaltkreisen angewandt.

In der Fachwelt ist Timo Reis durch mehr als 90 Zeitschriften- und Konferenzbeiträge, als Herausgeber von sechs Fachbüchern sowie als Gründer und Herausgeber einer Buchreihe über differentiell-algebraische Gleichungen bekannt.

Jun.-Prof. Elena Freisinger

Fachgebiet Innovationsmanagement

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Neu berufen

Dr. Elena Freisinger ist seit dem 1. September neue Juniorprofessorin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien und Leiterin des Fachgebietes Innovationsmanagement. In ihrem neuen Arbeitsbereich am Institut für Betriebswirtschaftslehre wird Jun.-Prof. Dr. Elena Freisinger an dem Entstehen und den Auswirkungen von Innovationen auf Individuen, Unternehmen und Gesellschaft forschen.

Nach ihrem Studium des Internationalen Wirtschaftsrechts an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg promovierte sie sich im Jahr 2019 an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht im Fach Innovationsmanagement. In ihrer Dissertation erforschte Jun.-Prof. Dr. Elena Freisinger Geschäftsmodellinnovationen und deren Auswirkungen auf Individuen und Organisationen. Während ihrer Promotion absolvierte sie als Gastwissenschaftlerin Forschungsaufenthalte an der Simon Fraser University in Vancouver, Kanada, und an der Victoria University of Wellington in Neuseeland.

Jun.-Prof. Dr. Elena Freisinger war zuletzt als Researcher am Nürnberg Institut für Marktentscheidungen (NIM) in den Forschungsgruppen Behavioral Sciences und Future & Trends und als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Strascheg Institute for Innovation, Transformation and Entrepreneurship (SITE) an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Oestrich-Winkel/Hessen tätig. Praxiserfahrung sammelte Jun.-Prof. Dr. Elena Freisinger u.a. als Vorstandsassistentin bei dem Industrie- und Automobilzulieferer Schaeffler in Herzogenaurach.

Sebastian Hübner

Referent der Vizepräsidentin für Studium und Lehre

ari
Neu im Amt

Zum 01.08.2021 begann Sebastian Hübner seine Referententätigkeit für die Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

Der gebürtige Thüringer studierte an der TU Dresden Maschinenbau. Während des Studiums sammelte er einen großen Erfahrungsschatz im Bereich der studentischen und akademischen Selbstverwaltung. So war er unter anderem Senator der TU Dresden und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Zentrums für Qualitätsanalyse. Die dafür notwendige Expertise erwarb er im Zuge seiner vielfachen Gutachtertätigkeit bei Programmakkreditierungsverfahren im In- und Ausland. Für sein Engagement verlieh ihm die TU Dresden 2018 die Lohrmann-Medaille. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Universität ihre besten Absolventinnen und Absolventen für ihre herausragenden Leistungen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Diploms begann Sebastian Hübner an der TU Dresden eine wissenschaftliche Tätigkeit an der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik. Im Jahr 2020 wechselte er an die TU Ilmenau ins Fachgebiet Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung.

Seine Erfahrungen sowohl in wissenschaftlichen als auch administrativen Bereichen der Hochschule will er nun gewinnbringend für die gesamte TU Ilmenau einsetzen.

 

Jan Lemmen

Studentischer Konsul

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Neu im Amt

Seit Beginn des Sommersemesters ist Jan Lemmen der neue studentische Konsul und folgt damit auf Herrn Jan Angerer, der das vorangegangene Semester als Konsul tätig war. Der Student des Bachelorsstudienganges Ingenieurinformatik bringt in sein Amt bereits Erfahrungen aus dem studentischen Gremium des Fachschaftsrates für Informatik und Automatisierung mit.

Die Amtszeit von Jan Lemmen war und ist besonders durch die Pandemie geprägt. Aus Zusammenspiel mit dem im Umbruch befindlichen Qualitätsmanagement und der Überarbeitung sämtlicher Studiengänge ergeben sich große Herausforderungen. Als Bindeglied zwischen Universitätsleitung, Studierendenschaft und den universitären und studentischen Gremien hat der Konsul die Aufgabe den Kommunikationsfluss zu sichern und auf studentischer Seite zu steuern. Vor allem durch die gute und konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Universität gelingt dies aktuell auch im Angesicht der Pandemie.

Bei Anliegen ist Jan Lemmen unter der E-Mail konsul@tu-ilmenau.de zu erreichen oder Sie schreiben eine Nachricht auf Telegram an @KonsulTUI.

Dr. Heike Schorcht

Leiterin des Präsidialbüros

ari
Neu im Amt

Zum 1. März 2021 trat Heike Schorcht ihr Amt als Leiterin des Präsidialbüros an und unterstützt den Präsidenten zukünftig in seiner Arbeit.

Die gebürtige Ilmenauerin hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und der TU Dresden Betriebswirtschaftslehre studiert. Erste Berufserfahrungen in Forschung und Lehre sowie universitären Gremien sammelte sie als Forschungsassistentin bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Dort wurde sie 2003 promoviert.

Im gleichen Jahr wechselte sie in das Rektorat und übernahm die Aufgabe der Referentin des Prorektors Bildung. In dieser Funktion hat sie seither an den verschiedensten Themen im Bereich Studium und Lehre mitgewirkt. Neben der Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor-/ Masterstrukturen im Rahmen des Bolognaprozesses hat sie das bis dato innovative Verfahren der Systemakkreditierung an der Universität begleitet. Durch regelmäßige Teilnahme an Tagungen, Workshops und Weiterbildungen sowie an einem Lehrgang für Referentinnen des ZWM hat sie ihre Fachkenntnisse zu diesen Themen sowie angrenzenden Gebieten vertiefen können. Die vielfältig gesammelten Erfahrungen wird sie für die herausfordernden Aufgaben in ihrem neuen Amt einbringen.

Menschen

Nach über 30 Jahren als Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen verabschiedet sich Dr. Ralf Schmidt-Röh zum Ende des Jahres in den Ruhestand. Im Interview zu seinem Abschied spricht er über persönliche Rück-, Ein- und Ausblicke.

29.01. 09.30 Uhr, online
Schweinfurter Abi-Infotag (SAIT)
TU Ilmenau
Serie

Im März 2014 schlossen sich fünf Absolventen der TU Ilmenau zusammen, um ihre Gründungsidee in die Tat umzusetzen: Mikrosysteme zu entwerfen und zu fertigen. Das war die Geburtsstunde der 5microns GmbH, die sich seitdem der Welt der winzigen Mikro- und Nanometer verschrieben hat.

Reportage

Wenn die bunten Blätter am Boden liegen und die Bäume langsam kahl werden, wenn es „Ilmenau Himmelgrau“ heißt und die Temperaturen nach unten klettern, dann steht eines der größten Events an der TU Ilmenau vor der Tür: Die Kinder-und Jugenduni. Pandemiebedingt stellte diese 2021 eine besondere …

SISYVOS - Smarte integrierte Funksysteme für vernetzte Mobilität und Logistik

Das Forschungslabor Mikroelektronik der TU Ilmenau - ForLab NSME

XILforEV - weltweit erstes Testsystem für Elektrofahrzeuge

Thüringer Forschungspreis