Die TU Ilmenau hat für ihren neu gebildeten Hochschulrat namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Hochschulpolitik und -verwaltung gewonnen. Das achtköpfige Gremium setzt sich aus fünf externen Mitgliedern, zwei Angehörigen der Universität und einem Vertreter des Thüringer …

Neue Studiengänge, ein erweitertes englischsprachiges Angebot und angepasste Regelstudienzeiten: Die TU Ilmenau hat ihr Studienangebot sowohl inhaltlich als auch strukturell komplett überarbeitet. Einen Großteil der Studiengänge bietet die Universität bereits zum Wintersemester in der neuen Form an.

Logo mit Schriftzug Themenjahr Energie www.shutterstock.com/Art tools design/Torsten Weilepp
Junge Wissenschaftlerin im Kittel und mit Handschuhen hält Siliziumwafer Christoph Gorke
Zwei Wissenschaftler sitzen vor der Netzleitwarte ari
Junger Wissenschaftler im Hochspannungslabor mit Stromspule ari
Wissenschaftler mit Schutzanzug und Mundschutz halten Chip ari
Ein Elektro-Forschungsauto wird an der Stromzapfsäule auf dem Campus geladen. ari
Ein Mann und eine Frau arbeiten an der Photovoltaikanlage auf dem Campus ari
Forschung

Mit einem Themenjahr gibt die Universität Einblicke in das breite Spektrum ihrer Forschungsaktivitäten, mit denen sie die Energiewende kompetent mitgestaltet. Die Arbeiten werden unter dem Dach des Thüringer Energieforschungsinstituts (ThEFI) gebündelt.

Der langjährige Leiter des Fachgebiets Elektronische Medientechnik der TU Ilmenau, Prof. Karlheinz Brandenburg, ist am 11. Juni 2021 für seine …

Die Technische Universität Ilmenau startet im Wintersemester 2021/22 den englischsprachigen Master-Studiengang „International Business Economics“. Der …

Die TU Ilmenau baut in den nächsten drei Jahren seine Aktivitäten im Bereich Media Entrepreneurship aus. Das Fachgebiet Medien- und …

Ilmenauer Corona-Forschung

Weltweites Medienecho

Von der BBC bis zur renommierten New York Times – das vom Ilmenauer Mathematiker Prof. Thomas Hotz entwickelte Modell zur tagesaktuellen Berechnung des Reproduktionsfaktors R erfuhr ein weltweites Medienecho.

Studium

Die Corona-Pandemie hat nicht nur die Universität vor enorme Herausforderungen gestellt, sondern auch ihre Studierenden. Wie haben sie die vollkommen neue Situation erlebt und sie gemeistert? Was hat beim rein digitalen Studium besonders gut geklappt und wo gab es möglicherweise Probleme? Wir haben sechs Studierende dazu befragt.

Porträt von Henrik Hossbach Ariane Gomer

Henrik Hossbach, 28

Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen

Ich war mit dem Online-Angebot der Uni wirklich zufrieden. Die Vorlesung des Moduls Unternehmensethik hat mir dabei am besten gefallen, da diese sehr interaktiv gestaltet wurde. Bei einigen Modulen gab es zwar leider keine Online-Vorlesungen, aber dafür die Möglichkeit, Aufgaben zu bearbeiten und diese dann von den Dozenten kommentieren zu lassen. Bei der Prüfungsvorbereitung war ich nicht eingeschränkt, ich konnte mich wie gewöhnlich gut auf die Prüfungen vorbereiten. Bei einigen Modulen hätte ich mir gewünscht, dass es die Möglichkeit gibt, sich die Vorlesung auch zu einem späteren Zeitpunkt ansehen zu können. Da ich neben meinem Studium als Werkstudent arbeite, könnte ich so flexibler studieren.

Porträt von Sophie Werthen Ariane Gomer

Sophie Werthen, 22

Bachelorstudium Angewandte Medienwissenschaft

Die Online-Veranstaltungen liefen sehr gut ab, meine regulären Uni-Veranstaltungen haben sich generell nicht viel verändert. Erheblich geändert hatte sich mein Medienprojekt, die Ilmpressions Filmproduktion. Alle Departmentleitertreffen wurden online abgehalten, das Hygienekonzept des FeM e. V. musste strikt eingehalten werden und auch das Kennenlerntreffen der Mitglieder erfolgte online. Durch Online-Marketing haben wir versucht, auf das Projekt aufmerksam zu machen. Dies ist uns auch gut gelungen. Da die Situation neu für uns alle ist, lernt man das Arbeiten unter besonderen Umständen kennen. Nie hätten wir gedacht, eine Kuss-Szene mit dem Gesundheitsamt abklären zu müssen. Trotz allem sind alle Herausforderungen bewältigt worden, auch unter erschwerten Bedingungen durch Corona.

Porträt von Nina Reckleben Ariane Gomer

Nina Reckleben, 26

Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen

Allgemein kann ich sagen, dass ich das E-Learning gut organisiert fand. Manche Dozenten haben ihre Vorlesungen online genau so aufbereitet wie in der Präsenz-Zeit, das war optimal. Bei einigen Fächern wurden Übungen als Live Veranstaltung über Webex durchgeführt. Das fand ich sehr gut. Die meisten meiner Dozenten haben sich sehr viel Mühe bei der Gestaltung der Online-Lehre gegeben, einige haben teilweise nur ein Skript mit den Lösungen online gestellt. Da hätte ich mir mehr Hilfestellung gewünscht. Auch die Internetverbindung war zum Teil problematisch. Ich finde, die Online-Lehre bringt Vor- und Nachteile mit sich. Ich freue mich jedenfalls wieder auf die Präsenz-Lehre.

Porträt von Dominik Keller Ariane Gomer

Dominik Keller, 27

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet Audiovisuelle Technik und arbeite an einem Drittmittelprojekt, bei dem Produkte in Hinblick auf die Medienqualität evaluiert werden. Dazu müssen Personen Geräte live in einem Labor testen. In der Corona-Zeit war es etwas schwierig, genug Testpersonen zu finden und das Infektionsschutzkonzept der Universität strikt zu beachten. Zusätzlich war ich an der Planung eines Moduls mit praktischen Projekten, Vorlesungen und Seminaren beteiligt. So mussten ursprüngliche Gruppenprojekte in individuelle Projekte umgewandelt werden, was den Aufwand für uns Mitarbeiter erheblich vergrößerte. Glücklicherweise wurden unsere Online-Angebote insgesamt sehr gut angenommen.

Porträt von Kevin Tekam Ariane Gomer

Kevin Tekam, 23

Bachelorstudium Biotechnische Chemie

Zu Beginn der Online-Lehre musste ich mich daran gewöhnen, mich von zu Hause aus auf die Vorlesungen zu konzentrieren. Doch nach einiger Zeit konnte ich mich damit optimal auf meine Prüfungen vorbereiten. Manche Videos der Vorlesungen konnte ich mir sogar zeitlich flexibel ansehen. Auch die Praktika im Labor waren nach einigen Wochen wieder unter Corona-Auflagen möglich. „Richtige“ Vorlesungen in Präsenz sind natürlich besser, trotzdem finde ich es toll, dass die Uni ein gut funktionierendes Alternativangebot auf die Beine gestellt hat. Es ist außerdem sehr hilfreich, dass man für die Prüfungen einen weiteren Versuch bekommt.

Porträt von Sascha Römhild Ariane Gomer

Sascha Römhild, 22

Diplomstudiengang Maschinenbau

Ich hatte zu Beginn der Online-Lehre etwas Probleme herauszufinden, welche Dozenten auf welchen Tools ihre Lehr-Angebote anbieten. Die meisten Vorlesungen wurden live gehalten, was auch gut funktioniert hat. Für das Fach Physik wurden besonders viele Videos hochgeladen, was mir sehr gut gefallen hat. Das einzige was mir gefehlt hat, waren der persönlichen Lerntreffen mit Freunden. Finanziell hatte ich durch Corona glücklicherweise keine Probleme, da ich als studentische Hilfskraft in der Studienberatung aus dem Homeoffice arbeiten konnte. In der Zukunft wäre es hilfreich, grundsätzlich zu informieren, auf welchen Plattformen welche Materialien bereitgestellt werden. So hat man von Anfang an einen Überblick und verpasst keine Online-Veranstaltungen.

Who's Who?

Jun.-Prof. Dr. Patrique Fiedler

Fachgebiet Datenanalyse in den Lebenswissenschaften

privat
Neu berufen

Seit April 2021 ist Dr.-Ing. Patrique Fiedler Juniorprofessor und Leiter des neuen Fachgebietes "Datenanalyse in den Lebenswissenschaften" am Institut Biomedizinische Technik und Informatik.

Patrique Fiedler studierte Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Ilmenau, promovierte 2017 zu biomedizinischen Sensor- und Elektrodentechnologien und wurde 2018 mit dem Dissertationspreis der TU Ilmenau ausgezeichnet.

Im Anschluss wechselte er in die Industrie und nahm bei einem international tätigen Medizintechnikhersteller verschiedene Entwicklungs-, Projekt- und Produktmanagement-Tätigkeiten wahr. Darüber hinaus war er mehrfach als Gastwissenschaftler an der Universität Porto in Portugal und der Universität Pescara-Chieti in Italien tätig.

Zukünftige Forschungsschwerpunkte des Fachgebietes umfassen die Datenfusion und Analyse multimodaler Datenmengen und Body-Sensor-Netzwerke sowie die Erforschung neuartiger Sensorkonzepte für die Biomedizintechnik. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Entwicklung onlinefähiger Analyseverfahren für die hardwarenahe Datenverarbeitung darstellen. Hierbei sollen echtzeit- und onlinefähige adaptive Analyseverfahren für zeitvariante Biosignale mit dem Schwerpunkt Elektrophysiologie / Neurowissenschaften entwickelt werden.

Univ.-Prof. Dr. Florian Puch

Fachgebiet Kunststofftechnik

ari
Neu berufen

Seit 01. März 2021 ist Dr.-Ing. Florian Puch Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik der TU Ilmenau. Gleichzeitig wird er neuer wissenschaftlicher Leiter am Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK) in Rudolstadt, einem An-Institut der TU Ilmenau. Im Mittelpunkt seiner neuen Tätigkeit in Forschung und Lehre steht die Funktionalisierung von Kunststoffen und die Konzeption und Realisation neuartiger Maschinensysteme für die Kunststoffverarbeitung. Im Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo), das an der TU Ilmenau ansässig ist, wird er den Kompetenzschwerpunkt „Kunststofftechnik und Leichtbau“ verantworten. 

Seine wissenschaftliche Karriere begann Florian Puch am Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen. Dort leitete er die Arbeitsgruppe Compoundierung und promovierte 2015 zum Thema „Herstellung und Eigenschaften von Kohlenstoffnanoröhrchen-Polyamid-6-Kompositen“. Anschließend war Prof. Puch bei der BASF SE in Ludwigshafen zunächst in der globalen Forschung tätig, bevor er im Geschäftsbereich Bauchemie Funktionen in der Technologie und im Marketing wahrnahm. Zuletzt arbeitete er als Global Launch Manager für die MBCC Group in Mannheim, einem aus der BASF ausgegründeten Anbieter bauchemischer Produkte und Lösungen. Der Fachwelt ist Florian Puch durch mehr als 50 Publikationen, Fachvorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen sowie Patentanmeldungen bekannt.

Univ.-Prof. Dr. Stephan Husung

Fachgebiet Produkt- und Systementwicklung

ari
Neu berufen

Dr.-Ing. Stephan Husung wurde zum 1. Januar 2021 zum Universitätsprofessor und Leiter des neu geschaffenen Fachgebietes „Produkt- und Systementwicklung“ an der Fakultät für Maschinenbau berufen.

Stephan Husung studierte Maschinenbau an der TU Ilmenau und war anschließend mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Konstruktionstechnik der Universität tätig. Nach seiner Promotion im Jahr 2012 lehrte an der FH Schmalkalden, bevor er 2016 in die Industrie wechselte.

In der internationalen Fachwelt ist Prof. Husung insbesondere für seine Arbeiten auf dem Gebiet des Model Based Systems Engineering bekannt und sehr gut vernetzt. Seine Publikationsliste umfasst mehr als 60 Veröffentlichungen von nationalen und internationalen Konferenzen sowie Zeitschriftenartikel. Darüber hinaus engagiert sich Prof. Husung in verschiedenen Gremien, unter anderem seit elf Jahren im VDI – Verein Deutscher Ingenieure.

Als Fachgebietsleiter wird sich Prof. Husung in Kooperation mit anderen Fachgebieten der TU Ilmenau und der Industrie insbesondere mit der Entwicklung und Nutzung von Methoden und rechnergestützten Verfahren in der Produkt- und Systementwicklung beschäftigen.

Univ.-Prof. Dr. Jörg Robert

Fachgebiet Zuverlässige Maschine-zu-Maschine-Kommunikation

AnLiFotografie
Neu berufen

Dr.-Ing. Jörg Robert ist seit dem 1. Februar 2021 Universitätsprofessor für das Fachgebiet Zuverlässige Maschine-zu-Maschine-Kommunikation an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Er studierte Elektro- und Informationstechnik an der TU Ilmenau und der TU Braunschweig. Von 2006 bis 2012 forschte er am Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig zum Themengebiet des digitalen Fernsehens. Hier war er aktiv an der Entwicklung von DVB-T2 beteiligt, der zweiten Generation des digitalen Antennen-Fernsehens. Im Jahr 2013 promovierte er an der TU Braunschweig zum Thema „Terrestrial TV Broadcast using Multi-Antenna Systems“. Bereits im Jahr 2012 wechselte er an den Lehrstuhl LIKE der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein Forschungsschwerpunkt dort waren LPWAN (Low Power Wide Area Networks). Hierbei können kleinste Sensoren mit geringsten Sendeleistungen ihre Daten über viele Kilometer übertragen. Er leitete zudem die internationale Standardisierung von LPWAN innerhalb von IEEE 802.

Zurück an der TU Ilmenau, möchte Jörg Robert das Themengebiet LPWAN weiterführen und ausbauen. Ziel ist beispielsweise die Entwicklung von Kommunikationslösungen für autonome und in Bauteile integrierte Sensoren, z.B. für die Fahrzeugindustrie. Solche Sensoren könnten diese Bauteile kostengünstig über die gesamte Lebensdauer überwachen und ermöglichen Konzepte wie den „Digital Twin“.

Univ.-Prof. Dr. Doris Heinrich

Fachgebiet Biotechnische Mikro- und Nanosysteme in den Lebenswissenschaften

Matthias Heyde / Fraunhofer-Gesellschaft
Neu berufen

Prof. Dr. Doris Heinrich ist am 1. Oktober 2020 zur Universitätsprofessorin und Leiterin des an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der TU Ilmenau neu eingerichteten Fachgebietes „Biotechnische Mikro- und Nanosysteme in den Lebenswissenschaften“ berufen worden. Zugleich übernahm die international renommierte Biophysikerin als neue Direktorin die Leitung des Instituts für Bioprozess- und Analysenmesstechnik (iba) in Heiligenstadt, einem An-Institut der TU Ilmenau.

Prof. Dr. Doris Heinrich studierte Physik in Würzburg und an der University of Texas at Austin (USA). Nach der Promotion an der TU München im Jahr 2003 folgten weitere Forschungsstationen an der TU München, der UCLA (USA) und an der Ludwig-Maximilians-Universität München, unterbrochen von einer einjährigen Tätigkeit als Business Consultant bei der Unternehmensberatung McKinsey&Company.

Seit 2013 war sie Associate-Professorin an der Universität Leiden (Niederlande) sowie Forschungsgruppenleiterin am Fraunhofer-Institut für Silicatforschung (Fraunhofer-ISC) in Würzburg. Dort war sie ab 2019 stellvertretende Geschäftsführerin des Fraunhofer-Projektzentrums für Stammzellprozesstechnik und zusätzlich Leiterin des Fraunhofer-Centers „3D Nano Cell“.

An der TU Ilmenau wird Professorin Heinrich mit ihrer Arbeit zur Physik lebender Zellen, insbesondere der quantitativen Analyse und Kontrolle von Zellinteraktionen und Zellfunktionen das Spektrum in Lehre und Forschung auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften erweitern und die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem iba weiter fördern.

Univ.-Prof. Dr. Daniel Ziener

Fachgebiet Rechnerarchitektur und Eingebettete Systeme

AnLiFotografie
Neu berufen

Seit dem 1. März 2020 ist Daniel Ziener Universitätsprofessor an der Fakultät für Informatik und Automatisierung berufen, in der er das Fachgebietes „Rechnerarchitektur und Eingebettete Systeme“ leitet. Zuvor war er von 2018 bis 2020 Associate Professor an der Universität Twente in den Niederlanden und von 2015 bis 2017 Vertretungsprofessor an der Technischen Universität Hamburg. Von 2010 bis 2015 leitete er die Gruppe Reconfigurable Computing des Lehrstuhls für Hardware-Software-Co-Design an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Seine Forschungsschwerpunkte sind der Entwurf von dynamisch rekonfigurierbaren Systemen, der Entwurf von effizienten FPGA-basierten Signalverarbeitungssystemen, sowie die Verbesserung der Zuverlässigkeit, Fehlertoleranz und Informationssicherheit von eingebetteten Systemen.

Nach dem Studium der Elektro- und Informationstechnik an der Fachhochschule Aschaffenburg arbeitete Daniel Ziener von 2003 bis 2009 für das Fraunhofer IIS in Erlangen als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Bildsensorik. Zusätzlich forschte er am Lehrstuhl für Hardware-Software-Co-Design der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, an der er 2010 promovierte und 2017 habilitierte.

Jan Lemmen

Studentischer Konsul

AnLiFotografie
Neu im Amt

Seit Beginn des Sommersemesters ist Jan Lemmen der neue studentische Konsul und folgt damit auf Herrn Jan Angerer, der das vorangegangene Semester als Konsul tätig war. Der Student des Bachelorsstudienganges Ingenieurinformatik bringt in sein Amt bereits Erfahrungen aus dem studentischen Gremium des Fachschaftsrates für Informatik und Automatisierung mit.

Die Amtszeit von Jan Lemmen war und ist besonders durch die Pandemie geprägt. Aus Zusammenspiel mit dem im Umbruch befindlichen Qualitätsmanagement und der Überarbeitung sämtlicher Studiengänge ergeben sich große Herausforderungen. Als Bindeglied zwischen Universitätsleitung, Studierendenschaft und den universitären und studentischen Gremien hat der Konsul die Aufgabe den Kommunikationsfluss zu sichern und auf studentischer Seite zu steuern. Vor allem durch die gute und konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Universität gelingt dies aktuell auch im Angesicht der Pandemie.

Bei Anliegen ist Jan Lemmen unter der E-Mail konsul@tu-ilmenau.de zu erreichen oder Sie schreiben eine Nachricht auf Telegram an @KonsulTUI.

Dr. Heike Schorcht

Leiterin des Präsidialbüros

ari
Neu im Amt

Zum 1. März 2021 trat Heike Schorcht ihr Amt als Leiterin des Präsidialbüros an und unterstützt den Präsidenten zukünftig in seiner Arbeit.

Die gebürtige Ilmenauerin hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und der TU Dresden Betriebswirtschaftslehre studiert. Erste Berufserfahrungen in Forschung und Lehre sowie universitären Gremien sammelte sie als Forschungsassistentin bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Dort wurde sie 2003 promoviert.

Im gleichen Jahr wechselte sie in das Rektorat und übernahm die Aufgabe der Referentin des Prorektors Bildung. In dieser Funktion hat sie seither an den verschiedensten Themen im Bereich Studium und Lehre mitgewirkt. Neben der Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor-/ Masterstrukturen im Rahmen des Bolognaprozesses hat sie das bis dato innovative Verfahren der Systemakkreditierung an der Universität begleitet. Durch regelmäßige Teilnahme an Tagungen, Workshops und Weiterbildungen sowie an einem Lehrgang für Referentinnen des ZWM hat sie ihre Fachkenntnisse zu diesen Themen sowie angrenzenden Gebieten vertiefen können. Die vielfältig gesammelten Erfahrungen wird sie für die herausfordernden Aufgaben in ihrem neuen Amt einbringen.

Menschen

Professorin Edda Rädlein leitet an der TU Ilmenau im Fachgebiet Werkstoffwissenschaften und ist zugleich Gleichstellungsbeauftragte der Universität. Im Interview mit UNIonline spricht sie über ihr Leben - vom Mädchengymnasium über das Physikstudium bis zu Chancengleichheit in ihrem Alltag.

Reportage

Nicht nur der Universitätsbetrieb musste sich aufgrund der Corona-Pandemie auf Online-Lehre umstellen, auch Projekte von Studierenden wurden beeinträchtigt. Darunter das jährlich von Studierenden organisierte Ilmpuls Festival, das zu den größten benoteten studentischen Projekten der TU Ilmenau …

Serie

Informationen kompetent, schnell und umfassend zugänglich zu machen, ist das Ziel des PATON | Landespatentzentrum Thüringen der TU Ilmenau. Hier beschäftigt sich seit über 25 Jahren ein Expertenteam mit der rechnergestützten Fach- und Patentinformation in Lehre, Forschung und Praxis.

"Wir sind die TU Ilmenau"

Der Imagefilm

preisgekröntCannes 2018

Unser Campus von oben

MDR Wissen: 5G auf dem Prüfstand

Innovationspreis an Professor Karlheinz Brandenburg