Als Teil eines bundesweiten 6G-Forschungshubs befassen sich Wissenschaftler am Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik mit der Strahlungsexposition von Mobilfunk. Im 6GEMini-Projekt erforschen sie Szenarien und Konzepte, wie Mobilfunkimmissionen im 6G-Netz messtechnisch erfasst und minimiert …

Im Rahmen eines vom Bund und DAAD geförderten Projekts sind Forschende der TU Ilmenau nach Afrika gereist, um sich mit Kolleginnen und Kollegen am „African Institute for Mathematical Sciences“ (AIMS) in Rwanda auszutauschen. Ziel der Kooperation ist, die dortige Wasser-, Energie- und Agrarproduktion …

TU Ilmenau
Campus

Wie werden moderne Autos, Handys und Co. heute entwickelt? Wie entstehen aus einfachen Wellen Klänge von Musikinstrumenten? Und wie sieht die Zukunft unserer digitalen Welt aus – vor allem mit Blick auf Energie und Klimaschutz-Herausforderungen? Diese und weitere Fragen aus der Welt der Wissenschaft …

Bachelorstudierende der Mechatronik entwickeln ein tragbares System zur Messung der Wirbelsäulenbewegung. Mit ihrem Forschungsprojekt S.H.I.R.T. …

Mit ihren Einreichungen eines App-gesteuerten Blumentopfs und eines smarten Systems zum Gärtnern in Innenräumen haben die Studierenden Jenny Reinhardt …

Sie zeichnen sich nicht nur durch hervorragende Studienleistungen aus, sondern auch durch ihr besonderes außeruniversitäres Engagement: Dafür sind …

Studium

Praktische Erfahrungen neben dem Studium zu sammeln, ist immer sinnvoll. Ilmenau bietet dafür eine große Bandbreite an Angeboten – von ehrenamtlicher Vereinsarbeit über Basteln in Uni-Werkstätten bis hin zu Projektarbeiten, die in das Studium integriert sind: An der TU ist für jede:n etwas dabei. Wir haben sechs Studierende gefragt, welche praktischen Angebote sie wahrnehmen.

Eva Seidl

Sophia Guzmán Artmann, 21 Lima, Peru

Ingenieurinformatik, Bachelor

Im Moment bin ich aktives Mitglied bei UNIKAT, habe am PracticING-Programm teilgenommen und 2021 die Ilmkubator Class erfolgreich abgeschlossen. Beim Ilmkubator, dem Gründerservice der TU Ilmenau, haben wir in verschiedenen Workshops an unserer Gründungsidee gefeilt. Dabei habe ich das Gefühl bekommen, dass ich das Gründen meiner Firma auch tatsächlich hinkriegen kann. Bei PracticING und UNIKAT habe ich gelernt, dass ich gerne meine eigenen Projekte bastle und wie ich meine Ideen am besten realisieren kann. Man bekommt durch die praktische Arbeit auch ein besseres Verständnis für den Stoff aus der Uni-Lehre. Der Lehrinhalt klingt erstmal total abstrakt und nutzlos, in der Praxis lernt man dann erst was wichtig ist und wo der Fokus liegt. Auch worin die eigenen Stärken und genauen Interessen liegen, lernt man erst, wenn man sich in praktischen Projekten selbst ausprobiert.

Eva Seidl

Benedikt Feit, 21 Hohen Neuendorf, Brandenburg

Elektrotechnik, 7. Semester Diplom

Ich bin bei PracticING, dem Nachfolger der Basic Engineering School. Wir bieten Studierenden verschiedener Matrikel-Jahrgänge Projektarbeiten an, in denen sie sich super in den Bereichen Mechanik, Programmierung und Elektrotechnik praktisch ausprobieren können. Den größten Mehrwert aus der praktischen Arbeit bietet für mich das Ausprobieren. Man wird mit neuen Problemstellungen konfrontiert – auch mit Fehlern, die man in der Theorie nicht immer vorhersehen kann und nur in der Praxis auftreten. Ich nehme für mich selbst super viel mit, was ich sowohl im Berufsleben als auch im privaten Bereich gebrauchen kann. Man baut nicht nur auf fachlicher Ebene mehr Kompetenz auf, sondern entwickelt vor allem auf sozialer Ebene ein besseres Gespür für die Zusammenarbeit mit anderen Menschen.

Eva Seidl

Laura Kunze, 20 Jena, Thüringen

Angewandte Medien-und Kommunikationswissenschaft, 3. Semester Bachelor

Aktuell bin ich neben meinem Studium im hsf aktiv, dem Studentenradio am Campus. Ich manage neue Mitglieder, bin bei Fragen und Problemen ansprechbar, aber moderiere auch mal Sendungen als Moderatorin. Jeder, der Lust hat hinter dem Mikro zu stehen oder anderweitig das Programm mitgestalten möchte, kann sich bei uns verwirklichen. Die Arbeit beim Hochschulfunk hat mir für bestimmte Prüfungen im Studium sehr geholfen:  Ich durfte im Studio Mikrofone aufschrauben und mir die Technik aus der Nähe anschauen. So wusste ich, wie das Ganze im praktischen Kontext funktioniert. Die praktische Arbeit neben dem Studium lohnt sich auf jeden Fall – man kann sich ausprobieren, herausfinden in welche Richtung man später mal gehen möchte und lernt dabei auch noch viele tolle Leute kennen!

Eva Seidl

Adrian Kriegel, 23 Ingolstadt, Bayern

Technische Kybernetik und Systemtheorie, 4. Semester Master

Ich bin seit 2019 Mitglied beim UNIKAT, der offenen Uni Werkstatt. Hier können Studierende alle möglichen Werkzeuge für ihre Uni- oder Hobbyprojekte benutzen. Wer etwas mit Elektronik oder Holz basteln möchte, ist bei uns richtig. Die meisten Studierenden kommen aber für unsere Hauptattraktion, den 3D-Drucker, her. Ich habe beim UNIKAT klasse Möglichkeiten: Ich lerne an Maschinen, die Zehntausende Euro kosten – die könnte ich mir privat noch nicht mal anschauen. Man sollte das einfach nutzen, dass man hier Werkzeuge und die Möglichkeit hat, sich auszuprobieren. Es ist immer sinnvoll zu wissen, wie man Dinge konstruiert oder baut. Praktische Erfahrungen neben dem Studium zu sammeln kann ich jedem nur empfehlen!

Eva Seidl

Alina Mohnke, 19 Walterhausen, Thüringen

Angewandte Medien-und Kommunikationswissenschaft, 3. Semester Bachelor

Momentan bin ich bei Ilmpressions – ein Verein von Studierenden, die von vorne bis hinten eigenständig einen Film produzieren. Dort durfte ich in alle Departments mal reinschnuppern: Angefangen habe ich im Casting Department. Danach war ich Leitung des Script & Continuity Departments, in dem wir versucht haben, Anschlussfehler im Szenenbild zu vermeiden. Außerdem durfte ich noch Kamera Assistenz machen und mal die Ton-Angel halten. Aus technischer Sicht ist die praktische Erfahrung einfach unbezahlbar – ich habe innerhalb kurzer Zeit sehr viel gelernt und Input von Leuten bekommen, die einfach mehr Plan haben und das Ganze schon seit ein paar Jahren machen. Man sollte sich trauen diesen Schritt in die Praxis zu gehen, auch wenn gerade keine deiner Freunde dabei sind. Die Chance bekommst du nie wieder.

Eva Seidl

Sebastian Giehl, 25 Bamberg, Franken

Elektrotechnik, 4. Semester Master

Ich bin bei Remote Lab, einem interaktiven Online-Labor an der TU Ilmenau. Wir machen praktische Versuche über das Internet zugänglich, indem man diese auf einer Plattform öffnet und dann über verschiedene Schnittstellen programmieren kann. Ich habe bei der Umsetzung diverser Versuche mitgearbeitet, unter anderem bei der Entwicklung verschiedener Anwendungsszenarien für einen fahrenden Roboter. Die praktische Arbeit ist eine gute Abwechslung zu den theoretischen Vorlesungen im Studium. Ich kann mich selbst weiterbilden und vor allem Inhalte aus den Vorlesungen wiederverwenden – das festigt auch nochmal das Wissen. Das selbstorganisierte Arbeiten und über den Tellerrand schauen bereitet einen auch sicherlich auf das spätere Berufsleben vor. Am Ende helfen die Erfahrungen aus der Praxis immer weiter!

Kommunikationswissenschaft 2.0

Jun.-Prof. Emese Domahidi spricht im Interview über neue digitale Methoden der Forschung. Unter Einsatz von Big Data werden Missinformationen und Fake News aufgedeckt, computergestützte Forschungsmethoden bieten aber auch vollkommen neue Chancen, Kommunikation zu untersuchen.

Who's Who?

Jun.-Prof. Dr. Ing. Thomas Dallmann

Fachgebiet Funktechnologien für Automatisierte und Vernetzte Fahrzeuge

AnLi Fotografie
Neu berufen

Prof. Dr. Ing. Thomas Dallmann wurde zum Juniorprofessur am Fachgebiet „Funktechnologien für Automatisierte und Vernetzte Fahrzeuge“ (FAVF) berufen und nahm seine Arbeit als Fachgebietsleiter im Oktober 2022 auf.

Nach seinem Diplomabschluss in Elektrotechnik und Informationstechnik an der RWTH Aachen arbeitete er dort von 2010 bis 2016 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Hochfrequenztechnik (IHF). Seine Promotion schloss er 2017 ab und veröffentlichte seine Dissertation mit dem Titel „Polarimetric Radar Cross-Section Imaging“. Für die Arbeit entwickelte er Bildgebungsverfahren, die Radarreflektionen an Objekten räumlich auflösen und polarimetrische Effekte wie Mehrfachreflektionen sichtbar machen.

Im Anschluss baute Prof. Dallmann am Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) eine Forschungsgruppe am Standort Aachen auf, welche sich Mobilitätsthemen widmete, darunter die Verifizierung und Validierung von Automobilradaren. Im Rahmen dieser Tätigkeit baute er mit seinem Team einen Radarzielemulator auf, mit dessen Radaren virtuelle Verkehrsszenarien vorgetäuscht werden können. An der TU Ilmenau wird er seinen bisherigen Forschungsschwerpunkt, die Verifizierung und Validierung von Automobilradaren, weiter vertiefen. Zusätzlich wird sich der Fachgebietsleiter mit der Zusammenführung von Radar- und Kommunikationssystemen auseinandersetzen – dies verspricht, Frequenzressourcen effizienter nutzen sowie eine umfassendere Darstellung der Umgebung ermöglichen zu können. Beide Forschungsbereiche zielen darauf ab, das automatisierte und vernetzte Fahren sicherer, nachhaltiger und komfortabler zu gestalten. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit hält er derzeit eine Vorlesung zu den Grundlagen der Radartechnik – im Sommersemester will er eine weitere vertiefende Vorlesung zur Radartechnik anbieten.

Univ.-Prof. Emese Domahidi

Computational Communication Science

AnLi Fotografie
Neu berufen

Emese Domahidi wurde am 12 September 2022 vom Präsidenten der TU Ilmenau, Prof. Kai-Uwe Sattler, zur Universitätsprofessorin auf Lebenszeit an der TU Ilmenau ernannt. Seit Oktober 2017 war sie als Juniorprofessorin (mit Tenure-Track) für das Fachgebiet Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Computational Communication Science an der TU Ilmenau verantwortlich. Nach der positiven Abschlussevaluation wurde sie in das Amt einer Universitätsprofessorin berufen.

Emese Domahidi studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin im ERC-Projekt "The social fabric of virtual life: Eine Längsschnittstudie über die sozialen Grundlagen des Online-Gaming (SOFOGA)" bei Prof. Dr. Thorsten Quandt zunächst an der Universität Hohenheim (2010-2012) und schließlich an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (2012-2015). Im September 2015 promovierte sie mit ihrer Arbeit "Online-Mediennutzung und wahrgenommene soziale Ressourcen. Eine Metaanalyse" an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 2015 bis 2017 arbeitete sie als Postdoc in der Nachwuchsgruppe Social Media bei Prof. Dr. Sonja Utz am Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen.

Als Leiterin des Fachgebiets Kommunikationswissenschaft mit Schwerpunkt Computational Communication Science an der TU Ilmenau erforscht Emese Domahidi digitale Medieninhalte und Kommunikationsprozesse sowie damit verbundene Veränderungen für Individuen und Gesellschaft. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Verzerrungen in digitalen Medien, Well-Being und digitale Medien sowie Krisenkommunikation über digitale Medien.

Neben den traditionellen Methoden der Kommunikationswissenschaft konzentriert sich Emese Domahidi vor allem auch auf die Entwicklung, Anwendung und Evaluierung von computationalen Methoden für die Kommunikationswissenschaft. Diese Forschungsschwerpunkte verfolgt sie auch in zahlreichen Drittmittelprojekten an der TU Ilmenau. Zukünftig wird Emese Domahidi diese Schwerpunkte weiter ausbauen und zudem insbesondere die interdisziplinäre Zusammenarbeit fokussieren und stärken.

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Thomas Bachmann

Fachgebiet Fahrzeugtechnik

Neu berufen

Dr.-Ing. Thomas Bachmann wurde zum 01. Januar 2022 zum Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebietes Fahrzeugtechnik an der Fakultät für Maschinenbau berufen. Mit der Berufung sind die Kompetenzfelder des Thüringer Innovationszentrums Mobilität (ThIMo) wieder komplett besetzt.

Nach seinem Maschinenbaustudium und einer vierjährigen Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Fahrzeugtechnik der TU Darmstadt ging Thomas Bachmann 1997 in die Industrie, wo er in der BMW Group zuletzt im Entwicklungsbereich Digital Car, Automated Driving, als Fahrzeugprojektleiter der Pilotflotte Vollautomatisiertes Fahren arbeitete. Zuvor bearbeitete er Themen wie Fahrzeugsicherheit, Fahrdynamik, Vernetzung und Fahrerassistenz.

Seine Expertise wird Prof. Bachmann in die ThIMo Kernkompetenzen Fahrzeugtechnik und Antriebstechnik einbringen. Mit der neuen Leitung wurde das Fachgebiet von „Kraftfahrzeugtechnik“ in „Fahrzeugtechnik“ umbenannt. Neben der Forschung wird Prof. Bachmann sich auch intensiv in die Lehre einbringen und die Studentinnen und Studenten des Studiengangs Fahrzeugtechnik ausbilden.

Prof. Bachmann ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von 23 und 17 Jahren.

 

Univ.-Prof. Dr. Yury Person

Fachgebiet Large Networks and Random Graphs

AnLI Fotografie
Neu berufen

Yury Person ist seit dem 10. September 2021 Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebietes Large Networks and Random Graphs am Institut für Mathematik der TU Ilmenau.

Davor war er seit Mai 2018 Stiftungsjuniorprofessor der Carl-Zeiss-Stiftung. In seiner Forschung sucht er nach Mustern in großen chaotisch erscheinenden diskreten Strukturen. Dabei wird oft das Zusammenspiel von Struktur und Zufall als Beweisinstrument eingesetzt. Dies hat auch Anwendungsbezüge in der Informatik, zum Beispiel in Property Testing.

Yury Person studierte Mathematik an der TU München und promovierte anschließend in Informatik an der Humboldt-Universität zu Berlin (2010). Nach der PostDoc-Zeit am Institut für Mathematik an der Freien Universität Berlin wurde er Juniorprofessor für Diskrete Mathematik und ihre Anwendungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main (2013 - 2018). Von 2014 bis 2016 war er Stipendiat im Main-Campus-educator Programm der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main. Im Jahr 2017 wurde er von den Studierenden des Fachbereichs Informatik und Mathematik der Goethe-Universität für den 1822-Universitätspreis für exzellente Lehre nominiert. Yury Person hatte mehrere längere Forschungsaufenthalte am Institute for Pure and Applied Mathematics (Los Angeles), an der Hebrew University Jerusalem sowie an der Universidade de São Paulo.

Die rare Freizeit verbringt Yury Person mit seiner Frau und seiner Tochter. Er liebt Improvisationstheater, Musicals, das Reisen und gutes Essen.

Univ.-Prof. Kathy Lüdge

Fachgebiet Theoretische Physik II

AnLI Fotografie
Neu berufen

Prof. Dr. rer. nat. Kathy Lüdge wurde zum 1. November 2021 an die Technische Universität Ilmenau berufen und wird dort das Fachgebiet Theoretische Physik II leiten. 

Kathy Lüdge studierte Physik an der Technischen Universität in Berlin und promovierte dort 2003  in der Festkörperphysik auf dem Gebiet der Oberflächenanalyse. Ihre Habilitation zur nichtlinearen Ladungsträgerdynamik in Quantenpunkt-basierten Lasern schloss sie 2011 am Institut für Theoretische Physik der TU Berlin ab und erhielt hierfür 2012 den Karl-Scheel Preis der Physikalischen Gesellschaft zu Berlin.

Während ihrer wissenschaftlichen Karriere war sie 2002 Gastwissenschaftlerin an der University of Minnesota (USA), 2015 Gastprofessorin an der Freien Universität in Berlin, sowie 2016 Humboldt Feodor-Lynen Fellow an der University of Auckland (Neuseeland). Von 2016-2021 wirkte sie als Universitätsprofessorin an der TU Berlin und leitete dort das Fachgebiet Nichtlineare Laserdynamik. Der Fachwelt ist sie durch mehr als 100 Artikel in renommierten Fachzeitschriften bekannt.

An der TU Ilmenau wird Frau Prof. Lüdge die Emissionseigenschaften von Halbleiterbauelementen mit numerischen Methoden untersuchen und neue Wege für deren Optimierung und innovative Anwendungen entwickeln. Im Fokus stehen dabei Simulationen der raum-zeitlichen Dynamik sowie Methoden des maschinellen Lernens.

Jun.-Prof. Robert Geitner

Fachgebiet Physikalische Chemie

AnLi Fotografie
Neu berufen

Dr. Robert Geitner ist seit dem 01. Oktober neuer Juniorprofessor für Physikalische Chemie an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften. In seinem neuen Arbeitsgebiet beschäftigt sich Jun.-Prof. Dr. Robert Geitner mit der in situ Charakterisierung von chemischen Reaktionen, ins besondere im Feld der homogenen Katalyse.

Robert Geitner studierte Chemie im Bachelor und Master an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Anschluss beschäftigte er sich im Rahmen seiner Promotion in der Arbeitsgruppe von Prof. Jürgen Popp an der Friedrich-Schiller Universität und dem Leibniz Institut für Photonische Technologien mit der spektroskopischen Charakterisierung von selbstheilenden Materialien. Seine Dissertation wurde mit dem Dissertationspreis der Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät und dem WLT-Preis der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Lasertechnik e.V. ausgezeichnet. 2018 wechselte er dann für einen Post-Doc Aufenthalt in die Niederlande zu Prof. Bert Weckhuysen nach Utrecht. Mit Hilfe eines DFG Forschungsstipendiums erforschte er dabei die Reaktionsmechanismen CO-freier Carbonylierungsreaktionen. 2020 kehrte er auf Einladung von Prof. Schubert nach Jena zurück, um an der in situ Charakterisierung von Redox-Flow-Batterien zu forschen.

An der TU Ilmenau wird Jun.-Prof. Dr. Robert Geitner weiter an der in situ Charakterisierung von chemischen Reaktionen, Prozessen und Materialien forschen. Der Fokus liegt dabei auf der gezielten Weiterentwicklung von Katalysatoren zur C-H Aktivierung. Diese Katalystorsysteme sind dabei von besonderer Bedeutung für die Umgestaltung von chemischen Prozessen hin zu Kreisläufen und mehr Nachhaltigkeit.

Niko Krohn

Studentischer Konsul

Neu im Amt

Niko Kron ist seit Beginn des Sommersemesters am 1. April 2022 neuer studentischer Konsul an der TU Ilmenau. Er folgt damit im Amt auf Jan Lemmen und bildet in den kommenden Monaten seiner Amtszeit ein wichtiges Bindeglied zwischen Universitätsleitung, Studierendenschaft und den zahlreichen universitären und studentischen Gremien.

Als Student des Bachelorstudienganges Mechatronik war Niko Krohn schon vor seiner Tätigkeit als Konsul im Studierendenrat (StuRa) der Universität tätig und ist damit nah an den Themen und Interessen der Studierenden dran: „Eine gute Vertretung dieser Interessen an der Uni halte ich für äußerst wichtig und freue mich darauf, nach meinem Bachelorabschluss als Konsul auch mal eine nicht-technische Arbeit zu übernehmen“,  erklärt der 24-Jährige seine Motivation für das Amt.

Bereits in den ersten Wochen seiner sechsmonatigen Amtszeit prasselten viele Informationen auf den neuen Studierendenvertreter ein: „Als studentischer Konsul darf ich als beratendes Mitglied an vielen Gremiensitzungen der Universität teilnehmen, leite Informationen weiter, um den Austausch zwischen den Mitgliedern der verschiedenen Gremien zu verbessern, und stehe jede Woche im direkten Austausch mit dem Präsidium. So kann ich dem Präsidium die Anliegen der Studierendenschaft vorbringen und umgekehrt den StuRa über die Neuigkeiten aus dem Präsidium informieren.“

Ein besonderes Anliegen sind Niko Kron dabei die Interessen der zahlreichen internationalen Studierenden in Ilmenau: „Als Vertreter einer Uni mit einem hohen Anteil an internationalen Studierenden liegt es mir am Herzen, ihre Interessen mit einzubeziehen und sie in der Gremienarbeit gut zu integrieren.“ Gleichzeitig möchte Niko Kron auch die Ehrenamtlichen in den Gremien unterstützen: „In den studentischen Gremien der TU Ilmenau sind fast ausschließlich Freiwillige tätig. Dabei fallen eine ganze Menge administrative Aufgaben an, und es ist wichtig, dass ich zumindest einige dieser Aufgaben übernehmen kann, sodass sich die Ehrenamtlichen besser auf die inhaltliche Arbeit konzentrieren können.“

Sebastian Hübner

Referent der Vizepräsidentin für Studium und Lehre

ari
Neu im Amt

Zum 1. August 2021 begann Sebastian Hübner seine Referententätigkeit für die Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

Der gebürtige Thüringer studierte an der TU Dresden Maschinenbau. Während des Studiums sammelte er einen großen Erfahrungsschatz im Bereich der studentischen und akademischen Selbstverwaltung. So war er unter anderem Senator der TU Dresden und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Zentrums für Qualitätsanalyse. Die dafür notwendige Expertise erwarb er im Zuge seiner vielfachen Gutachtertätigkeit bei Programmakkreditierungsverfahren im In- und Ausland. Für sein Engagement verlieh ihm die TU Dresden 2018 die Lohrmann-Medaille. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Universität ihre besten Absolventinnen und Absolventen für ihre herausragenden Leistungen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Diploms begann Sebastian Hübner an der TU Dresden eine wissenschaftliche Tätigkeit an der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik. Im Jahr 2020 wechselte er an die TU Ilmenau ins Fachgebiet Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung.

Seine Erfahrungen sowohl in wissenschaftlichen als auch administrativen Bereichen der Hochschule will er nun gewinnbringend für die gesamte TU Ilmenau einsetzen.

 

Jan Lemmen

Studentischer Konsul

AnLiFotografie
Neu im Amt

Seit Beginn des Sommersemesters ist Jan Lemmen der neue studentische Konsul und folgt damit auf Herrn Jan Angerer, der das vorangegangene Semester als Konsul tätig war. Der Student des Bachelorsstudienganges Ingenieurinformatik bringt in sein Amt bereits Erfahrungen aus dem studentischen Gremium des Fachschaftsrates für Informatik und Automatisierung mit.

Die Amtszeit von Jan Lemmen war und ist besonders durch die Pandemie geprägt. Aus Zusammenspiel mit dem im Umbruch befindlichen Qualitätsmanagement und der Überarbeitung sämtlicher Studiengänge ergeben sich große Herausforderungen. Als Bindeglied zwischen Universitätsleitung, Studierendenschaft und den universitären und studentischen Gremien hat der Konsul die Aufgabe den Kommunikationsfluss zu sichern und auf studentischer Seite zu steuern. Vor allem durch die gute und konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Universität gelingt dies aktuell auch im Angesicht der Pandemie.

Bei Anliegen ist Jan Lemmen unter der E-Mail konsul@tu-ilmenau.de zu erreichen oder Sie schreiben eine Nachricht auf Telegram an @KonsulTUI.

Studium

Jedes Jahr besuchen Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland den Ilmenauer Physiksommer. 2022 mit der Jubiläumsauflage: Zum 20. Mal lud das Institut für Physik ein, in das Leben eines Physikstudierenden an der TU Ilmenau zu schnuppern – mit spannenden Praktika, Experimenten und Vorträgen. Das …

Campus

Bereits zum 26. Mal öffnete die Messe, die sich als eines der bedeutendsten Karriereforen Mitteldeutschlands etabliert hat, ihre Türen für Studierende und Absolventinnen und Absolventen der TU Ilmenau.

Campus

Mit einer Studieneinführungswoche heißt die TU Ilmenau neue Studierende auf dem Campus willkommen. Neben Studienplänen und organisatorischen Formalitäten soll gleich zum Studienbeginn auch das kulturelle Leben an der TU Ilmenau nicht zu kurz kommen. In der ErstiWoche, einem Angebot des …

Drohnenflug über den Campus der TU Ilmenau

Das Forschungslabor Mikroelektronik der TU Ilmenau - ForLab NSME

XILforEV - weltweit erstes Testsystem für Elektrofahrzeuge

Thüringer Forschungspreis