Die Diversitätsbeauftragte der Technischen Universität Ilmenau, Andrea Krieg, wurde einstimmig vom Senat der Universität für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. In den kommenden drei Jahren wird sie weiterhin die Belange der Diversität an der Hochschule vertreten.
Andrea Krieg, die seit der Einführung des Amtes im Jahr 2018 als Diversitätsbeauftragte der TU Ilmenau tätig ist, wird ihre Arbeit auch in den kommenden drei Jahren fortsetzen. Die Wahl erfolgte auf Vorschlag des Präsidiums durch den akademischen Senat und wurde einstimmig bestätigt.
Als Diversitätsbeauftragte vertritt Andrea Krieg die Interessen aller Mitglieder und Angehörigen der Universität, unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter, geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. Sie wirkt in Abstimmung mit weiteren Beauftragten, wie der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung, an der Gestaltung von Lehr-, Studien- und Arbeitsbedingungen mit. Zudem setzt sie sich für die Beseitigung bestehender Nachteile ein und berät Betroffene.
Für ihre neue Amtszeit hat sich Andrea Krieg ambitionierte Ziele gesetzt:
Ich möchte dazu beitragen, dass die TU Ilmenau ein weltoffener Ort bleibt, an dem diskriminierungsfreie Hochschulkultur gelebt wird.
Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird darauf liegen, Barrieren sichtbar zu machen und bei ihrem Abbau zu unterstützen, um inklusive Rahmenbedingungen zu schaffen, die allen Universitätsangehörigen ein gesundes und erfolgreiches Arbeiten und Studieren ermöglichen. Besondere Herausforderungen sieht sie in der Förderung von Gemeinschaftssinn und gelebter Vielfalt:
Wie schaffen wir eine gute Integration aller Universitätsangehörigen? Und wie werden die Werte des Leitbildes unserer Universität in der täglichen Praxis erlebbar? Ich möchte, dass wir bewusst als Gemeinschaft wachsen. Das kann durch einen respektvollen, wertschätzenden Umgang, aktives wertungsfreies Zuhören, partizipative Diskussionsprozesse und Gemeinschaftssinn gelingen.