Wie lässt sich Schallenergie in Wärmeenergie umwandeln? Welche Chemie steckt im Blitzlicht? Und wie viel Energie haben Gummibärchen? Beim Aktionstag „Jugend forscht“ an der TU Ilmenau drehte sich diese Woche alles um das Thema Energie.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat zwei detaillierte Berichte zur Promotionsdauer und zum Verhältnis von abgeschlossenen und nicht abgeschlossenen Promotionen in den DFG-geförderten Forschungsverbünden veröffentlicht. In diesem Kontext schneidet das Graduiertenkolleg 3D-NanoFab der TU Ilmenau …

Logo mit Schriftzug Themenjahr Energie www.shutterstock.com/Art tools design/Torsten Weilepp
Junge Wissenschaftlerin im Kittel und mit Handschuhen hält Siliziumwafer Christoph Gorke
Zwei Wissenschaftler sitzen vor der Netzleitwarte ari
Junger Wissenschaftler im Hochspannungslabor mit Stromspule ari
Wissenschaftler mit Schutzanzug und Mundschutz halten Chip ari
Ein Elektro-Forschungsauto wird an der Stromzapfsäule auf dem Campus geladen. ari
Ein Mann und eine Frau arbeiten an der Photovoltaikanlage auf dem Campus ari
Forschung

Mit einem Themenjahr gibt die Universität Einblicke in das breite Spektrum ihrer Forschungsaktivitäten, mit denen sie die Energiewende kompetent mitgestaltet. Die Arbeiten werden unter dem Dach des Thüringer Energieforschungsinstituts (ThEFI) gebündelt.

Nach den Pariser Klimabeschlüssen von 2015, angesichts der neuen europäischen Klimaziele, dem Bundesverfassungsgerichtsurteil vom April 2021 und der …

Die TU Ilmenau entwickelt gemeinsam mit der Hochschule Nordhausen eine hybride Lernumgebung für die Ausbildung von Studierenden in einem industriellen …

Ilmenauer Corona-Forschung

Weltweites Medienecho

Von der BBC bis zur renommierten New York Times – das vom Ilmenauer Mathematiker Prof. Thomas Hotz entwickelte Modell zur tagesaktuellen Berechnung des Reproduktionsfaktors R erfuhr ein weltweites Medienecho.

Studium

Ilmenau ist das, was du draus machst – dieser Slogan ist an der Uni fast schon legendär. In der Tat: Die Vereine, Fachinitiativen und Gremien an der TU bieten eine schier unerschöpfliche Palette, sich neben dem Studium zu engagieren oder eigenen Interessen nachzugehen. UNIonline hat Studierende auf dem Campus gefragt, was sie für sich gefunden haben.

Ariane Gomer

Lukas Bauer, Friedrichshafen (Bodensee)

Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft

Ich war schon in einigen Vereinen in meiner Zeit in Ilmenau tätig und bin in meinem letzten Semester in das bc-Café eingetreten, um dort an der Bar auszuhelfen. Die Arbeit im Café ist ein toller Ausgleich neben der Bachelorarbeit für mich. Man verbringt viel Zeit mit netten Leuten und es ist sehr unkompliziert. Außerdem planen wir auch außerhalb der Café-Öffnungszeiten coole Veranstaltungen zusammen mit den anderen Clubs. Eines der Highlights für das Café im Sommersemester ist das DJ-Café, was an einigen Tagen bei gutem Wetter draußen stattfindet. Da dieses Semester mein letzter Sommer in Ilmenau sein wird, freue ich mich besonders darauf, nochmal mit allen Freunden aus dem Café eine schöne Zeit zu verbringen.

Ariane Gomer

Mandy Bez, Reutlingen, 23

Absolventin Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft

Fast während meiner gesamten Zeit als Studierende bin ich im Hochschulfilmclub tätig gewesen. Die Arbeit hat mir immer großen Spaß bereitet. Von unseren wöchentlichen Veranstaltungen bis zur Organisation des Sommerkinos hat es an abwechslungsreichen Aufgaben nie gemangelt. Auch intern haben wir viele Events organisiert, um uns näher kennen zu lernen. Durch die gemeinsamen Aktionen hat sich aus dem HFC ein großer Freundeskreis gebildet, den ich wirklich vermissen werde. Denn ich habe Anfang des Jahres mein Studium beendet und es ist mir wirklich schwergefallen, Ilmenau und das tolle Vereinsleben zurück zu lassen.

Ariane Gomer

Simon Eisenhauer, Neudietendorf, 25

Wirtschaftsinformatik

Als Master-Ersti habe ich 2019 die Vereinspräsentationen in meiner Ersti-Woche besucht und auch an der Stadtrallye teilgenommen. Dort ist mir der H-Club besonders aufgefallen. Nach einem Besuch der wöchentlichen Mitgliederversammlungen wurde mir klar, dass auch ich gerne ein Teil des Ilmenauer Vereinsleben sein möchte. Im H-Club wurde ich nach einigen Monaten zum Club-Finanzer gewählt, was eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist. Es macht mir großen Spaß, neben meinem Studium ehrenamtlich zu arbeiten und im Studentenclub eine sinnvolle Tätigkeit auszuführen, außerdem ist es im Erstsemester eine tolle Möglichkeit viele neue Leute kennenzulernen. Ich kann es nur Jedem empfehlen, sich am Vereinsleben zu beteiligen, denn das macht Ilmenau aus!

Ariane Gomer

Konstantina Tzimani, Reutlingen, 25

Angewandte Medien- und Kommunikationswissenschaft

Ich bin vor zwei Jahren nach Ilmenau gekommen und wurde schon am Anfang von meinen Mitbewohnern auf den SWING e.V. aufmerksam gemacht. Bei einer Mitgliedersitzung hatte ich dann die Möglichkeit, die Mitglieder und die Projekte des Swings kennen zu lernen. Heute bin ich Vorstandsvorsitzende und vertrete den Verein nach außen. Wenn man gerne Veranstaltungen organisiert und Projekte plant, ist im SWING genau richtig. Die Firmenkontaktmesse inova ist das größte unserer Projekte. Aber auch gemeinsame Ausflüge werden unternommen. Ich habe dadurch tolle Freunde gefunden, mit denen es viel Spaß macht, gemeinsam Lösungen zu arbeiten.

Ariane Gomer

Bruno Ramirez, Peru, 27

Mechatronik

Ich bin seit sieben Jahren im Vereinsleben in Ilmenau tätig. Aktuell gehöre ich zum Vorstand des ILSC. Dieser besteht aus den vier Studentenclubs und dem Café. Neben der Organisation von Großveranstaltungen wie Open Airs, Indoor-Konzerten und Festivals wird von uns auch das studentische Nachtleben gestaltet. Zu Beginn meines Bachelorstudiums hat mir ein Freund empfohlen, sich in Vereinen zu engagieren, um neue Leute kennen zu lernen. Mittlerweile ist der ILSC zu meiner Ilmenauer Familie geworden. Ich bin jetzt am Ende meines Mechatronik-Masters angelangt und kann sagen, dass ich mir keine bessere Zeit in Ilmenau hätte vorstellen können.

Ariane Gomer

Miriam Mezger, Frankfurt, 24

Medienwirtschaft

Da ich eine super Ersti-Woche in meinem ersten Semester hatte, wurde ich ein Jahr später selbst zur Tutorin für die neuen Erstis. Dieses Engagement war für mich eine super Gelegenheit, in das Vereinsleben einzusteigen. Nachdem ich mich in Ilmenau eingelebt hatte, nahm ich auch an einigen Sportkursen, wie dem Indoor-Cycling-Kurs, teil. Dort kam ich mit meinem Trainer ins Gespräch und er bot mir an, ihn als Co-Trainerin zu unterstützen. Da ich selbst eine Trainerlizenz habe, konnte ich die Kurse nach einiger Zeit sogar selbst übernehmen. Inzwischen gebe ich diesen Kurs seit fast zwei Jahren und freue mich jedes Mal durch Sport meinen Alltag auszugleichen.

Who's Who?

Juniorprofessor Thomas Kissinger

Ruf auf neues Fachgebiet Nanofabrikations- und Nanomesstechnik

TU Ilmenau
Neu berufen

Dr. Thomas Kissinger ist neuer Juniorprofessor an der Fakultät für Maschinenbau der Technischen Universität Ilmenau und Leiter des neuen Fachgebiets Nanofabrikations- und Nanomesstechnik. In seinem neuen Arbeitsbereich am Institut für Prozessmess- und Sensortechnik wird Prof. Kissinger an Präzisionsmaschinen für nanometergenaue Produktions- und Analysetechnik forschen. Zudem wird er sich mit Messungen in der Glasfaser-, der Druck- und Kraftsensorik befassen.

Thomas Kissinger studierte Physik an der Universität Würzburg und gleichzeitig Informations- und Kommunikationstechnik an der Fernuniversität Hagen. Anschließend arbeitete er in der Industrie, wo er sich intensiv mit optischer Nanomess- und Positioniertechnik beschäftigte. 2016 promovierte er an der Cranfield University in Großbritannien auf dem Gebiet der optischen Interferometrie. Für seine Promotion erhielt er den Dissertationspreis der Universität, die „Lord Kings Norton Medal“. In seiner Tätigkeit als Post-Doc und später auch als Lecturer in Cranfield forschte Thomas Kissinger an hochpräzisen, interferometrischen Messgeräten für anspruchsvolle Umgebungen, etwa Hubschrauberflügel oder Roboter. Seine Forschungsergebnisse werden bereits von mehreren Wirtschaftsunternehmen genutzt.

An der TU Ilmenau wird Prof. Thomas Kissinger an der Verbesserung der Positionsgenauigkeit und -dynamik von Präzisionsmaschinen für höchstgenaue Produktions- und Analysetechnik forschen. Neben der Grundlagenforschung auf diesem Gebiet wird er auch an kostengünstigen Verfahren mit breitem Nutzungspotential für die Industrie arbeiten. Zudem sollen auch Anwendungen für interferometrische Messungen in der Glasfaser-, Druck- und Kraftsensorik und der Bildgebung erforscht werden. 

Univ.-Prof. Patrick Mäder

Fachgebiet Data-intensive Systems and Visualization

ari
Neu berufen

Prof. Dr.-Ing. Patrick Mäder ist am 25. Juni zum Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebietes Fachgebiet Data-intensive Systems and Visualization an der Fakultät für Informatik und Automatisierung ernannt worden. Mit der Einrichtung des neuen Fachgebietes verstetigt und verstärkt die TU Ilmenau ihr Profil auf dem Zukunftsgebiet des maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz. Professor Mäder begleitete bisher die Juniorprofessor Softwaretechnik für sicherheitskritische Systeme an der TU Ilmenau und ist durch zahlreiche, häufig interdisziplinäre, Kollaborationen und Publikationen international ausgewiesen.

Nach seinem Studium an der TU Ilmenau arbeitete er als Consultant und Softwareentwickler in Projekten verschiedener Automobilhersteller und -zulieferer. Ab 2005 promovierte Patrick Mäder an der TU Ilmenau und beschäftigte sich mit der kontinuierlichen Nachvollziehbarkeit von Softwareentwicklungen. Für seine Dissertation erhielt er den Thüringer STIFT-Preis.

Ab 2010 forschte Patrick Mäder als Lise Meitner-Fellow an der Johannes-Kepler-Universität Linz am Institut für Software Systems Engineering. 2012 kehrte er an die TU Ilmenau zurück und akquirierte, bearbeitete und koordinierte zahlreiche Drittmittelprojekte in den Bereichen Software Engineering und Machine Learning. Während dieser Zeit verbrachte er diverse, mehrmonatige Forschungsaufenthalte an der DePaul University Chicago. Seit 2016 war er Juniorprofessor des Stiftungslehrstuhls Softwaretechnik für sicherheitskritische Systeme an der Fakultät für Informatik und Automatisierung und baute diesen zu einem Fachgebiet mit zuletzt 18 wissenschaftlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus. Seine Forschung widmet sich Themen in den Bereichen sichere und zuverlässige Software; skalierbares, multi-modales und erklärbares Maschine Learning; sowie Computational Biology and Ecology. Für die Entwicklung einer App-basierten Lösung zur Bestimmung heimischer Pflanzen „Flora Incognita“ wurden er und das Projektteam 2020 mit dem Thüringer Forschungspreis in der Kategorie Angewandte Forschung ausgezeichnet.

Jun.-Prof. Dr. Patrique Fiedler

Fachgebiet Datenanalyse in den Lebenswissenschaften

privat
Neu berufen

Seit April 2021 ist Dr.-Ing. Patrique Fiedler Juniorprofessor und Leiter des neuen Fachgebietes "Datenanalyse in den Lebenswissenschaften" am Institut Biomedizinische Technik und Informatik.

Patrique Fiedler studierte Elektrotechnik und Informationstechnik an der TU Ilmenau, promovierte 2017 zu biomedizinischen Sensor- und Elektrodentechnologien und wurde 2018 mit dem Dissertationspreis der TU Ilmenau ausgezeichnet.

Im Anschluss wechselte er in die Industrie und nahm bei einem international tätigen Medizintechnikhersteller verschiedene Entwicklungs-, Projekt- und Produktmanagement-Tätigkeiten wahr. Darüber hinaus war er mehrfach als Gastwissenschaftler an der Universität Porto in Portugal und der Universität Pescara-Chieti in Italien tätig.

Zukünftige Forschungsschwerpunkte des Fachgebietes umfassen die Datenfusion und Analyse multimodaler Datenmengen und Body-Sensor-Netzwerke sowie die Erforschung neuartiger Sensorkonzepte für die Biomedizintechnik. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Entwicklung onlinefähiger Analyseverfahren für die hardwarenahe Datenverarbeitung darstellen. Hierbei sollen echtzeit- und onlinefähige adaptive Analyseverfahren für zeitvariante Biosignale mit dem Schwerpunkt Elektrophysiologie / Neurowissenschaften entwickelt werden.

Univ.-Prof. Dr. Florian Puch

Fachgebiet Kunststofftechnik

ari
Neu berufen

Seit 01. März 2021 ist Dr.-Ing. Florian Puch Universitätsprofessor und Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik der TU Ilmenau. Gleichzeitig wird er neuer wissenschaftlicher Leiter am Thüringischen Institut für Textil- und Kunststoff-Forschung (TITK) in Rudolstadt, einem An-Institut der TU Ilmenau. Im Mittelpunkt seiner neuen Tätigkeit in Forschung und Lehre steht die Funktionalisierung von Kunststoffen und die Konzeption und Realisation neuartiger Maschinensysteme für die Kunststoffverarbeitung. Im Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo), das an der TU Ilmenau ansässig ist, wird er den Kompetenzschwerpunkt „Kunststofftechnik und Leichtbau“ verantworten. 

Seine wissenschaftliche Karriere begann Florian Puch am Institut für Kunststoffverarbeitung in Industrie und Handwerk an der RWTH Aachen. Dort leitete er die Arbeitsgruppe Compoundierung und promovierte 2015 zum Thema „Herstellung und Eigenschaften von Kohlenstoffnanoröhrchen-Polyamid-6-Kompositen“. Anschließend war Prof. Puch bei der BASF SE in Ludwigshafen zunächst in der globalen Forschung tätig, bevor er im Geschäftsbereich Bauchemie Funktionen in der Technologie und im Marketing wahrnahm. Zuletzt arbeitete er als Global Launch Manager für die MBCC Group in Mannheim, einem aus der BASF ausgegründeten Anbieter bauchemischer Produkte und Lösungen. Der Fachwelt ist Florian Puch durch mehr als 50 Publikationen, Fachvorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen sowie Patentanmeldungen bekannt.

Univ.-Prof. Dr. Stephan Husung

Fachgebiet Produkt- und Systementwicklung

ari
Neu berufen

Dr.-Ing. Stephan Husung wurde zum 1. Januar 2021 zum Universitätsprofessor und Leiter des neu geschaffenen Fachgebietes „Produkt- und Systementwicklung“ an der Fakultät für Maschinenbau berufen.

Stephan Husung studierte Maschinenbau an der TU Ilmenau und war anschließend mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Konstruktionstechnik der Universität tätig. Nach seiner Promotion im Jahr 2012 lehrte an der FH Schmalkalden, bevor er 2016 in die Industrie wechselte.

In der internationalen Fachwelt ist Prof. Husung insbesondere für seine Arbeiten auf dem Gebiet des Model Based Systems Engineering bekannt und sehr gut vernetzt. Seine Publikationsliste umfasst mehr als 60 Veröffentlichungen von nationalen und internationalen Konferenzen sowie Zeitschriftenartikel. Darüber hinaus engagiert sich Prof. Husung in verschiedenen Gremien, unter anderem seit elf Jahren im VDI – Verein Deutscher Ingenieure.

Als Fachgebietsleiter wird sich Prof. Husung in Kooperation mit anderen Fachgebieten der TU Ilmenau und der Industrie insbesondere mit der Entwicklung und Nutzung von Methoden und rechnergestützten Verfahren in der Produkt- und Systementwicklung beschäftigen.

Univ.-Prof. Dr. Jörg Robert

Fachgebiet Zuverlässige Maschine-zu-Maschine-Kommunikation

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Neu berufen

Dr.-Ing. Jörg Robert ist seit dem 1. Februar 2021 Universitätsprofessor für das Fachgebiet Zuverlässige Maschine-zu-Maschine-Kommunikation an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik.

Er studierte Elektro- und Informationstechnik an der TU Ilmenau und der TU Braunschweig. Von 2006 bis 2012 forschte er am Institut für Nachrichtentechnik der TU Braunschweig zum Themengebiet des digitalen Fernsehens. Hier war er aktiv an der Entwicklung von DVB-T2 beteiligt, der zweiten Generation des digitalen Antennen-Fernsehens. Im Jahr 2013 promovierte er an der TU Braunschweig zum Thema „Terrestrial TV Broadcast using Multi-Antenna Systems“. Bereits im Jahr 2012 wechselte er an den Lehrstuhl LIKE der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ein Forschungsschwerpunkt dort waren LPWAN (Low Power Wide Area Networks). Hierbei können kleinste Sensoren mit geringsten Sendeleistungen ihre Daten über viele Kilometer übertragen. Er leitete zudem die internationale Standardisierung von LPWAN innerhalb von IEEE 802.

Zurück an der TU Ilmenau, möchte Jörg Robert das Themengebiet LPWAN weiterführen und ausbauen. Ziel ist beispielsweise die Entwicklung von Kommunikationslösungen für autonome und in Bauteile integrierte Sensoren, z.B. für die Fahrzeugindustrie. Solche Sensoren könnten diese Bauteile kostengünstig über die gesamte Lebensdauer überwachen und ermöglichen Konzepte wie den „Digital Twin“.

Sebastian Hübner

Referent der Vizepräsidentin für Studium und Lehre

ari
Neu im Amt

Zum 01.08.2021 begann Sebastian Hübner seine Referententätigkeit für die Vizepräsidentin für Studium und Lehre.

Der gebürtige Thüringer studierte an der TU Dresden Maschinenbau. Während des Studiums sammelte er einen großen Erfahrungsschatz im Bereich der studentischen und akademischen Selbstverwaltung. So war er unter anderem Senator der TU Dresden und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Zentrums für Qualitätsanalyse. Die dafür notwendige Expertise erwarb er im Zuge seiner vielfachen Gutachtertätigkeit bei Programmakkreditierungsverfahren im In- und Ausland. Für sein Engagement verlieh ihm die TU Dresden 2018 die Lohrmann-Medaille. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Universität ihre besten Absolventinnen und Absolventen für ihre herausragenden Leistungen.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Diploms begann Sebastian Hübner an der TU Dresden eine wissenschaftliche Tätigkeit an der Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik. Im Jahr 2020 wechselte er an die TU Ilmenau ins Fachgebiet Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung.

Seine Erfahrungen sowohl in wissenschaftlichen als auch administrativen Bereichen der Hochschule will er nun gewinnbringend für die gesamte TU Ilmenau einsetzen.

 

Jan Lemmen

Studentischer Konsul

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Neu im Amt

Seit Beginn des Sommersemesters ist Jan Lemmen der neue studentische Konsul und folgt damit auf Herrn Jan Angerer, der das vorangegangene Semester als Konsul tätig war. Der Student des Bachelorsstudienganges Ingenieurinformatik bringt in sein Amt bereits Erfahrungen aus dem studentischen Gremium des Fachschaftsrates für Informatik und Automatisierung mit.

Die Amtszeit von Jan Lemmen war und ist besonders durch die Pandemie geprägt. Aus Zusammenspiel mit dem im Umbruch befindlichen Qualitätsmanagement und der Überarbeitung sämtlicher Studiengänge ergeben sich große Herausforderungen. Als Bindeglied zwischen Universitätsleitung, Studierendenschaft und den universitären und studentischen Gremien hat der Konsul die Aufgabe den Kommunikationsfluss zu sichern und auf studentischer Seite zu steuern. Vor allem durch die gute und konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen der Universität gelingt dies aktuell auch im Angesicht der Pandemie.

Bei Anliegen ist Jan Lemmen unter der E-Mail konsul@tu-ilmenau.de zu erreichen oder Sie schreiben eine Nachricht auf Telegram an @KonsulTUI.

Dr. Heike Schorcht

Leiterin des Präsidialbüros

ari
Neu im Amt

Zum 1. März 2021 trat Heike Schorcht ihr Amt als Leiterin des Präsidialbüros an und unterstützt den Präsidenten zukünftig in seiner Arbeit.

Die gebürtige Ilmenauerin hat an der Humboldt-Universität zu Berlin und der TU Dresden Betriebswirtschaftslehre studiert. Erste Berufserfahrungen in Forschung und Lehre sowie universitären Gremien sammelte sie als Forschungsassistentin bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der TU Ilmenau. Dort wurde sie 2003 promoviert.

Im gleichen Jahr wechselte sie in das Rektorat und übernahm die Aufgabe der Referentin des Prorektors Bildung. In dieser Funktion hat sie seither an den verschiedensten Themen im Bereich Studium und Lehre mitgewirkt. Neben der Umstellung der Diplomstudiengänge auf Bachelor-/ Masterstrukturen im Rahmen des Bolognaprozesses hat sie das bis dato innovative Verfahren der Systemakkreditierung an der Universität begleitet. Durch regelmäßige Teilnahme an Tagungen, Workshops und Weiterbildungen sowie an einem Lehrgang für Referentinnen des ZWM hat sie ihre Fachkenntnisse zu diesen Themen sowie angrenzenden Gebieten vertiefen können. Die vielfältig gesammelten Erfahrungen wird sie für die herausfordernden Aufgaben in ihrem neuen Amt einbringen.

Menschen

18:59 Uhr. Noch 30 Sekunden, dann geht es On Air. Die 19-Jährige wischt sich noch einmal ihre Hände an der Hose ab und fährt sich durch die Haare. 15 Sekunden. Der Finger schwebt über dem Mischpult, bereit den Knopf zu drücken. Und dann geht das rote Licht an. Mit Elan begrüßt sie an diesem …

01.10. 12.00 - 18.00 Uhr, Audimax und online
01.10. 12.00 - 18.00 Uhr, Audimax and online
03.10. bis 10.10. Campus
TU Ilmenau
Reportage

Isabel, Maik und Natalie studieren Biotechnische Chemie im vierten Semester. Ziel des interdisziplinären Studiengangs ist es, den Studierenden Fachkenntnisse und Schlüsselkompetenzen in der modernen Chemie mit dem Schwerpunkt chemischer Anwendungen in der Systementwicklung und der Biotechnologie zu …

Serie

Was als Forschungsprojekt von fünf jungen Wissenschaftlern der TU Ilmenau um Dr. Jürgen Sachs begann, mündete 2016 in einem Startup: der ILMSENS GmbH. In der Gründungsphase durch das EXIST-Programm des Bundes unterstützt und im TGZ Ilmenau angesiedelt, hat sich das Unternehmen nach fünf Jahren gut …

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