Wie begeistert man Kulturinteressierte für neue Wege durch Weimar? Dieser Frage widmen sich im Sommersemester Studierende der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. In Kooperation mit der Klassik Stiftung Weimar entwickeln sie im Rahmen eines praxisnahen Seminars …

Gute Nachrichten für alle, die umweltfreundlich unterwegs sein wollen: Die studentische Fahrradwerkstatt „Wunderrad“ auf dem Campus der TU Ilmenau ist wieder geöffnet – und das mit großem Andrang direkt zum Start.

TU Ilmenau/Barbara Aichroth
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Campus

Neue Wege finden, verschiedene Sichtweisen verbinden und vermeintliche Grenzen hinterfragen: Mit diesem Ziel vor Augen tragen am 12. Februar 2026 72 Kinder und Jugendliche beim Regionalwettbewerb Westthüringen von „Jugend forscht“ an der Technischen Universität Ilmenau an. Unter dem Motto „Maximale …

Akustische Messungen an der Walcker-Orgel in der Ilmenauer Jakobuskirche markierten Anfang März einen Meilenstein im europäischen Großprojekts zur …

Im Februar 2026 erhielt die IEEE Student Branch der TU Ilmenau eine besondere Auszeichnung: Sie wurde mit dem IEEE Regional Exemplary Student Branch …

Studium

Ob in Frankreich, Polen, Italien oder Ilmenau - an den SUNRISE-Partneruniversitäten ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Schwerpunkt in der Lehre. Während der Winter School „Energy and Well-Being“ im Rahmen des Erasmus+ SUSEE-Projekts („Smaller Universities for Sustainability in Engineering Education“) trafen sich Studierende und Lehrende der Allianz an der TU Ilmenau, um Wissen auszutauschen und interdisziplinäre Ideen zu diesem Thema zu entwickeln.
In „Die Frage“ erzählen sie, was sie in der Winter …

Heiner Dintera

Nicola Balzarini, Student, Freie Universität Bozen-Bolzano

Ich studiere Elektronik und interessiere mich sehr dafür, wie wir nachhaltige Materialien in der Elektronik einsetzen können. In der SUSEE Winter School habe ich zum Beispiel gelernt, dass man Silizium teilweise durch organische Materialien ersetzen könnte – das finde ich sehr spannend! Als angehender Ingenieur will ich später Technologien mitentwickeln, die umweltschonend sind.

Heiner Dintera

Leila Zare, Promotionsstudentin, Freie Universität Bozen-Bolzano

Ich promoviere im Bereich nachhaltige Energie und Technologien und erforsche, welche Kompetenzen kleine und mittlere Unternehmen für eine nachhaltige Industrie brauchen. Dabei geht es nicht nur um technologische und digitale Skills, sondern auch um den menschenzentrierten Ansatz – also darum, das Wohl der Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Nachhaltigkeit gehört für mich in jede Ausbildung, egal in welchem Fach. Gerade bei der aktuellen Klimakrise müssen wir alle verstehen, wie wir die Welt nachhaltiger gestalten können.

Portrait Prof. Souren Heiner Dintera

Prof. Rainer Souren, Technische Universität Ilmenau

Nachhaltigkeit funktioniert nur interdisziplinär – Technik und Wirtschaft müssen zusammen gedacht werden. Als BWL-Professor zeige ich Studierenden, welche Kreislaufstrategien es in der Produktion und Logistik gibt und wie sich Nachhaltigkeit auch wirtschaftlich lohnen kann. Es reicht nicht, nur das technisch Machbare zu betrachten – es muss auch umsetzbar und sinnvoll sein. Für mich gehört das heute zwingend in die Lehre, denn ohne nachhaltiges Handeln werden wir als Gesellschaft auf lange Sicht nicht bestehen können.

Heiner Dintera

Anna Pouet, Studentin, Université de Technologie de Compiègne

Ich studiere Prozess- und Industriemanagement und befasse mich damit, wie wir Dinge herstellen und wie viel Energie dabei verbraucht wird. Nachhaltigkeit spielt für mich eine zentrale Rolle, weil ich später in meinem Beruf wirklich etwas zum Positiven verändern möchte. In der SUSEE Winter School habe ich nicht nur mein Wissen über Nachhaltigkeit vertieft, sondern auch die Möglichkeit bekommen zu sehen, wie Studierende aus anderen Ländern das Thema angehen. Für mich ist Nachhaltigkeit der Schlüssel zu einer besseren Zukunft – und genau deshalb habe ich an der Winter School teilgenommen.

Heiner Dintera

Advin Mucaj, Student, University of Information Technology and Management Rzeszów

Ich studiere Luftfahrt-Management und sehe Nachhaltigkeit als zentrale Zukunftsfrage – gerade in der Luftfahrt, wo es darum geht, CO₂-Emissionen zu senken. Mich interessiert besonders der Einsatz nachhaltiger Treibstoffe. An der SUSEE Winter School habe ich gelernt, wie viel Potenzial in der Verbindung von Management und Nachhaltigkeit steckt. Nach meinem Studium möchte ich aktiv daran mitarbeiten, nachhaltige Lösungen in der Luftfahrtbranche umzusetzen.

Heiner Dintera

Prof. Walburga Kerschbaumer, Freie Universität Bozen-Bolzano

Ich lehre Fertigungstechnologie und sehe es als unsere Aufgabe, Nachhaltigkeit fest in die Ausbildung zu integrieren. Gerade in der Produktion stehen oft Effizienz und Profit im Fokus – doch wir müssen den Studierenden zeigen, dass nachhaltiges Denken genauso wichtig ist. Schon bei der Produktentwicklung entscheidet sich, wie ressourcenschonend später gefertigt werden kann. Lehre muss interdisziplinär gestaltet werden. Nur wenn die nächste Generation lernt in Zusammenhängen zu denken, schaffen wir den Wandel hin zu wirklich nachhaltigen Technologien.

Forscher im Gespräch: Biomedizinische Technik

In dieser Folge ist Professor Jens Haueisen, der Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik, zu Gast. Mit seinen innovativen Verfahren in der biomedizinischen Technik trägt Professor Haueisen dazu bei, unsere Gesundheit zu erhalten und zu verbessern. Seine Arbeit beginnt er jeden Tag mit dem Motto: „Go, create!“

Torsten Weilepp

Who's Who?

Prof. Dr.-Ing. Sascha Klee

Fachgebiet Medizinische Informatik

Neu berufen

Seit 1. Dezember 2025 leitet Professor Dr. Sascha Klee das Fachgebiet „Medizinische Informatik“ am Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der TU Ilmenau. 

Prof. Klee absolvierte sein Studium der Elektrotechnik in Ilmenau und promovierte anschließend im Bereich der Neurowissenschaften, also der Erforschung des Nervensystems und des Gehirns. In seiner Zeit als Postdoktorand forschte er unter anderem zur opto-neurologischen Rehabilitation. Dabei werden spezielle optische Abbildungsprinzipien genutzt, um neurologische Funktionen bei Patientinnen und Patienten mit altersbedingter Makuladegeneration (AMD) zu unterstützen, einer häufigen Erkrankung der Netzhaut. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Arbeit war die Auswertung multimodaler medizinischer Daten, bei denen Informationen aus unterschiedlichen Informationsdomänen wie Bild-, Mess- und klinische Daten gemeinsam analysiert werden.

Ab 2016 baute Prof. Klee als Juniorprofessor für optoelektrophysiologische Medizintechnik neue Methoden zur Verarbeitung von Sensordaten auf. Diese Sensorsysteme erfassen elektrische und optische Signale des Körpers und werden insbesondere zur Untersuchung des menschlichen visuellen Systems, also des Sehens, eingesetzt.

Im Jahr 2021 folgte Prof. Klee dem Ruf auf eine Professur für Biostatistik und Datenwissenschaften an die Karl Landsteiner University of Health Sciences in Österreich. Dort entwickelte er Modelle zur Weiterverwendung komplexer, mehrdimensionaler klinischer Daten, um medizinische Entscheidungen stärker auf einzelne Patientinnen und Patienten zuzuschneiden – ein zentraler Ansatz der personalisierten Medizin.

Diese Forschung möchte Prof. Klee nun in Ilmenau fortsetzen und gezielt um neue Fragestellungen erweitern, bei denen medizinische Daten vorausschauend genutzt werden, beispielsweise für eine effizientere Diagnostik oder besseren Planung von Therapien: 

Die Nachnutzung bereits vorhandener klinischer Daten zur Gewinnung neuer Erkenntnisse über Krankheitsverläufe oder die Effektivität von Therapien wird bisher nur unzureichend beforscht. Oft gehen die Methoden nicht über die Berechnung einfacher Maße zur Qualitätssicherung hinaus. Ich freue mich sehr darauf, durch die Entwicklung komplexer Modelle hier einen Beitrag für eine effizientere Medizin leisten zu können.

Prof. Dr.-Ing. Bing Li

Fachgebiet Ressourceneffiziente Künstliche Intelligenz

Barbara Aichroth
Neu berufen

Seit dem 1. Dezember 2025 leitet Professor Bing Li das Fachgebiet Ressourceneffiziente Künstliche Intelligenz an der Technischen Universität Ilmenau. 

Seine akademische Laufbahn begann 2010 mit der Promotion an der Technischen Universität München (TUM). Nach seiner Habilitation an der TUM war Prof. Li von 2018 bis 2024 als Privatdozent am Lehrstuhl für Entwurfsautomatisierung der TUM tätig. Im Juli 2024 wechselte er als Juniorprofessor an die Universität Siegen, wo er bis November 2025 den Lehrstuhl Digitale Integrierte Systeme leitete. 

Seine Forschungsschwerpunkte an der TU Ilmenau liegen in hochleistungsfähigen und energieeffizienten Schaltungen und Systemen für KI-Algorithmen, Anwendungen der Künstlichen Intelligenz im Schaltungs- und Systementwurf sowie der Entwicklung neuer Architekturen für KI-Lösungen unter besonderer Berücksichtigung der Hardware.

An der TU Ilmenau ist Prof. Li bereits gut angekommen: 

Die TU Ilmenau gehört zu den besten Technischen Universitäten in Deutschland. Die Forschungsatmosphäre ist offen und kollegial. Die Fakultäten arbeiten eng zusammen, um Spitzenforschung und zukunftsweisende Technologien voranzubringen, die die nächsten technologischen und wirtschaftlichen Innovationen ermöglichen.

Besonders sei dabei die interdisziplinäre Forschung zu energieeffizienter Grüner Elektronik und KI-Systemen hervorzuheben. 

Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit international führenden Kolleginnen und Kollegen an zukünftigen energieeffizienten KI-Systemen zu forschen – ein Vorhaben, das eine enge Zusammenarbeit von Hardware über Rechnersysteme bis hin zu Anwendungen erfordert.

Prof. Dr.-Ing. Hannes Scheibe

Fachgebiet Feinwerktechnik/Precision Engineering

Neu berufen

Seit dem 1. Januar 2026 leitet Professor Hannes Scheibe das Fachgebiet Feinwerktechnik/Precision Engineering an der Technischen Universität Ilmenau. 

Nach seinem Studium der Fahrzeugtechnik und des Maschinenbaus an der TU Ilmenau promovierte Hannes Scheibe parallel zu seiner Entwicklertätigkeit in der Carl Zeiss Jena GmbH zum Thema „Aktiv-adaptive Polierwerkzeuge zur Herstellung rotationssymmetrischer Asphären“ an der TU Ilmenau. Ab 2018 war er als Leiter Entwicklung Optiktechnologie und seit 2021 als Leiter Technologieentwicklung bei der Carl Zeiss Jena GmbH beschäftigt. 

Seine Erfahrung in der Wissenschaft und der Wirtschaft bringt der Maschinenbauer seit 2019 auch international als Mitglied im Scientific Committee der European Society for Precision Engineering (EUSPEN) und seit 2021 als Mitglied im Industrial Advisory Board des Center for Freeform Optics (CeFO) ein. 

An der TU Ilmenau möchte Prof. Scheibe unter anderem in Kooperation mit dem Institut für Prozessmess- und Sensortechnik an die laufenden Forschungsthemen zur Präzisionswägetechnik sowie zur Nanopositionierung und Nanobearbeitung anknüpfen:

Weiterhin sehe ich große Potentiale in der Erforschung und Entwicklung von Technologien zur partikelarmen Montage/Justage als auch emissionsarmen Zerspanung, um die aktuellen und zukünftigen technischen Anforderungen optischer Hochleistungssysteme sicher erfüllen zu können.

Prof. Thomas Sattel, Dekan der Fakultät für Maschinenbau an der TU Ilmenau, ist überzeugt: 

Mit seiner wissenschaftlichen und industriell geprägten Expertise unter dem Motto ‚Optische Technologien treffen auf Präzisionstechnik‘ ergänzt Prof. Scheibe hervorragend unsere Fakultätsstrategie des ressourceneffizienten Präzisionsmaschinenbaus.

Seine Begeisterung für diese Themen möchte der Universitätsprofessor gerne auch in die nächste Generation angehender Ingenieurinnen und Ingenieure tragen: 

Ich brenne für Maschinen, Technologien sowie inhaltlich anspruchsvolle Fragestellungen. Eine technisch hervorragende Ausbildung mag zur Lösung technischer Probleme befähigen – in Kombination mit Herzblut entstehen aber weitaus reifere und vor allem nachhaltigere Lösungen.

Prof. Dr.-Ing. Florian Römer

Fachgebiet Signalverarbeitung für Intelligente Sensorsysteme

AnLi Fotografie
Neu berufen

Seit dem 1. Mai 2025 leitet Prof. Dr.-Ing. Florian Römer das neu geschaffene Fachgebiet Signalverarbeitung für Intelligente Sensorsysteme an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU Ilmenau. 

Prof. Römer studierte Ingenieurinformatik an der TU Ilmenau sowie an der McMaster University in Kanada. Nach dem Diplomabschluss 2006 promovierte er am Fachgebiet Nachrichtentechnik der TU Ilmenau und lehrte und forschte im Anschluss als Postdoc im Fachgebiet Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung der Universität. Für seine Forschung erhielt er 2013 den EURASIP Best Dissertation Award und war von 2016 bis 2017 Carl-Zeiss-Postdoc-Stipendiat. Internationale wissenschaftliche Erfahrungen sammelte er u.a. am Technion in Haifa (Israel) sowie an der Bundesuniversität von Ceará (UFC) in Brasilien.

2018 wechselte Prof. Florian Römer an das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, wo er als Gruppenleiter die Nachwuchsforschungsgruppe „Signalverarbeitung für die Materialdatengewinnung mit intelligenter Sensorik „(SigMaSense“) aufbaute. Zusätzlich dazu verantwortet er als Chief Scientist den Bereich Angewandte KI, Signalverarbeitung und Datenanalyse. 

An der TU Ilmenau widmet sich der Wissenschaftler der Entwicklung neuartiger Architekturen zur sensornahen Datenerfassung und Verarbeitung, mit einem besonderen Fokus auf Ultraschall-Bildgebung, Prozessmonitoring in der Fertigung und KI-gestützte Signalverarbeitung. Weitere Themen sind Assistenzsysteme für manuelle Prüfverfahren, Remote Inspection, Methoden zur Signalrekonstruktion sowie der systematische Einsatz von KI zur Datenanalyse und Wissensgewinnung.

Darüber hinaus engagiert sich Prof. Florian Römer in mehreren wissenschaftliche Gremien. 
Er ist seit 2020 (Senior) Area Editor im Editorial Board der IEEE Transactions on Signal Processing, war 2019 bis 2024 gewähltes Mitglied im Technical Area Committee Signal Processing for Multisensor Systems der EURASIP und ist seit 2023 Co-Leiter des Arbeitskreises Thüringen der DGZfP (Deutsche Gesellschaft für Zerstörungsfreie Prüfung).

Prof. Römer lebt mit seiner Familie in Ilmenau, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. In seiner Freizeit engagiert er sich musikalisch und ist u.a. zweiter Vorsitzender des Ilmenauer Bachchors, zu seinen Hobbys gehören Natur, Fotografie und Musik.

Prof. Dr. Gerrit Köchling

Fachgebiet Finance

AnLi Fotografie
Neu berufen

Seit 1. Dezember 2024 leitet Prof. Dr. Gerrit Köchling das neu geschaffene Fachgebiet Finance an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften und Medien der TU Ilmenau.

Prof. Köchling absolvierte sowohl sein Bachelor- als auch sein Masterstudium in Wirtschaftsmathematik an der TU Dortmund. Als Jahrgangsbester seines Studiengangs erwarb er einen tiefgreifenden Einblick in mathematische Modelle und deren Anwendung in der Finanzwelt. An der gleichen Universität promovierte er mit Auszeichnung zum Dr. rer. pol. im Bereich Finance. Seine Dissertation, in der er sich mit Markteffizienz und Risikomanagement beschäftigte, wurde mit dem Dissertationspreis der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der TU Dortmund gewürdigt.

Internationale Erfahrung sammelte Prof. Köchling während eines Forschungsaufenthalts an der Radboud University im niederländischen Nijmegen, wo er sich intensiv mit nachhaltiger Finanzierung auseinandersetzte.

Mit der Einrichtung des neuen Fachgebiets Finance möchte Prof. Köchling an der TU Ilmenau sowohl die Forschung als auch die Lehre auf innovative Weise gestalten. Er beschäftigt sich insbesondere mit Corporate Finance, d.h. mit der finanziellen Führung und Entscheidungsfindung von Unternehmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Finanzmärkten und ESG (Environmental, Social und Governance). Sein Ziel ist es, Studierende für aktuelle Fragestellungen der Finanzwelt zu begeistern und ihnen gleichzeitig fundierte methodische und analytische Kompetenzen zu vermitteln.

Univ.-Prof. Jana de Wiljes

Fachgebiet Mathematics of Data Science

AnLi Fotografie
Neu berufen

Prof. Dr. Jana de Wiljes leitet seit Oktober 2023 das neue Fachgebiet Mathematics of Data Science an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften der TU Ilmenau. Ihre akademische Laufbahn begann mit der Promotion im Bereich des maschinellen Lernens am Fachbereich Mathematik an der Freien Universität Berlin. Für ihre Dissertation über datengetriebene diskrete raumzeitliche Modelle wurde sie mit dem Tiburtius-Preis für Doktorand*innen der Berliner Hochschulen für hervorragende Dissertationen ausgezeichnet. Seit Juni 2017 leitet sie als verantwortliche Wissenschaftlerin (Principal Investigator) verschiedene Projekte zum Thema Datenassimilation innerhalb eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Sonderforschungsbereichs. Im Juni 2022 wurde Prof. de Wiljes von der Fakultät für Ingenieurwissenschaften an der Lappeenranta-Lahti University of Technology in Finnland der Titel Dosentti (Dozentin) für Mathematik im Bereich des maschinellen Lernens – vergleichbar mit einer deutschen Habilitation – verliehen.

Prof. de Wiljes‘ Forschungsarbeit konzentriert sich primär auf sequentielles Lernen – eine Methode, die es ermöglicht, auch mit wenigen Daten zuverlässige Vorhersagen zu treffen. Dies umfasst die theoretische Untersuchung und die Unsicherheitsquantifizierung bestehender Techniken, die Entwicklung neuer und fortschrittlicher Algorithmen für Bayesianische Inferenz sowie die Anwendung modernster Methoden auf reale Daten unter anderem aus Bereichen der Klima- und Weltraumwetter-Modellierung. Insbesondere entwickelt sie Methoden für hochdimensionale, nichtlineare und nichtstationäre inverse Probleme und analysiert diese auf Stabilität und Genauigkeit. Zusätzlich beschäftigt sie sich mit überwachtem sowie unüberwachtem maschinellen Lernen und dem so genannten Reinforcement Learning, insbesondere im Zusammenhang mit der Optimierung von Therapien und der Identifizierung kausaler Verbindungen in der Medizin. Neben ihrer Professur an der TU Ilmenau hat Prof. de Wiljes auch eine Gastprofessur an der Lappeenranta-Lahti University of Technology inne.

 

Dr. Katja Tonisch erneut zur Gleichstellungsbeauftragten gewählt

Stefan Riehmer
Neu im Amt

Die Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau, Dr. Katja Tonisch, wurde einstimmig vom Senat der Universität für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. In den kommenden drei Jahren wird sie weiterhin die Belange der Chancengleichheit an der Universität vertreten.

Gemäß §6 ThürHG wirkt die Gleichstellungsbeauftragte auf die Herstellung der verfassungsrechtlich garantierten Chancengleichheit der Geschlechter hin und unterstützt die Hochschule darin, gleiche Entwicklungsmöglichkeiten für alle Personen zu schaffen und bestehende Nachteile abzubauen. „Grundsätzlich kann sich jede und jeder Angehörige der TU Ilmenau in Gleichstellungsfragen an mich wenden“, erklärt Dr. Tonisch. Dabei reicht das Spektrum der Anliegen von strategischen Themen wie der Umsetzung des Gleichstellungsplans und der Begleitung von Stellenbesetzungsverfahren über die Beratung zu Gleichstellungsaspekten in wissenschaftlichen Antragstellungen bis hin zu persönlicher Unterstützung.

Für ihre neue Amtszeit hat sich Dr. Tonisch einige Ziele gesetzt. So möchte sie die Transparenz und Fairness in Berufungsverfahren weiter stärken und den Anteil von Professorinnen an der TU Ilmenau erhöhen:

Das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes bestätigt uns, dass die TU Ilmenau in diesen Punkten bei Berufungsverfahren schon sehr gut aufgestellt ist. Dennoch bleibt die Steigerung des Professorinnenanteils ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre.

Die Gleichstellungsbeauftragte hat sich vorgenommen, den steigenden Anteil internationaler Studentinnen durch zielgerichtete, englischsprachige Angebote besser zu adressieren. Ein weiteres Anliegen sei es, auch junge Männer stärker für klassische Gleichstellungsthemen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sensibilisieren und sie dazu zu ermutigen, ihre Rolle als Väter aktiv in ihre Lebensplanung einzubeziehen.

Die Herstellung von Chancengleichheit, ein kollegiales Miteinander und die Achtung aller Menschen unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft, ihrem religiösen Bekenntnis sowie ihrer sexuellen Orientierung ist ein zentrales Motiv einer weltoffenen Campusgemeinschaft, für die ich mich einsetzen werde.

Andrea Krieg erneut zur Diversitätsbeauftragten gewählt

Stefan Riehmer
Neu im Amt

Die Diversitätsbeauftragte der Technischen Universität Ilmenau, Andrea Krieg, wurde einstimmig vom Senat der Universität für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. In den kommenden drei Jahren wird sie weiterhin die Belange der Diversität an der Hochschule vertreten.

Andrea Krieg, die seit der Einführung des Amtes im Jahr 2018 als Diversitätsbeauftragte der TU Ilmenau tätig ist, wird ihre Arbeit auch in den kommenden drei Jahren fortsetzen. Die Wahl erfolgte auf Vorschlag des Präsidiums durch den akademischen Senat und wurde einstimmig bestätigt.

Als Diversitätsbeauftragte vertritt Andrea Krieg die Interessen aller Mitglieder und Angehörigen der Universität, unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung, Alter, geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung. Sie wirkt in Abstimmung mit weiteren Beauftragten, wie der Gleichstellungsbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung, an der Gestaltung von Lehr-, Studien- und Arbeitsbedingungen mit. Zudem setzt sie sich für die Beseitigung bestehender Nachteile ein und berät Betroffene.

Für ihre neue Amtszeit hat sich Andrea Krieg ambitionierte Ziele gesetzt:

Ich möchte dazu beitragen, dass die TU Ilmenau ein weltoffener Ort bleibt, an dem diskriminierungsfreie Hochschulkultur gelebt wird.

Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit wird darauf liegen, Barrieren sichtbar zu machen und bei ihrem Abbau zu unterstützen, um inklusive Rahmenbedingungen zu schaffen, die allen Universitätsangehörigen ein gesundes und erfolgreiches Arbeiten und Studieren ermöglichen. Besondere Herausforderungen sieht sie in der Förderung von Gemeinschaftssinn und gelebter Vielfalt:

Wie schaffen wir eine gute Integration aller Universitätsangehörigen? Und wie werden die Werte des Leitbildes unserer Universität in der täglichen Praxis erlebbar? Ich möchte, dass wir bewusst als Gemeinschaft wachsen. Das kann durch einen respektvollen, wertschätzenden Umgang, aktives wertungsfreies Zuhören, partizipative Diskussionsprozesse und Gemeinschaftssinn gelingen.

Dipl.-Ing. Thomas Helbig

Referent für Technik und Forschung am I3TC

AnLi Fotografie
Neu im Amt

Thomas Helbig ist seit dem 1. Oktober 2023 Referent für Technik und Forschung am Ilmenau Interactive Immersive Technologies Center (I3TC). Das Zentrum I3TC ist als Infrastruktureinheit der TU Ilmenau dem Institut für Intelligente und Interaktive Immersive Medien und Technologien (I4MT) zugeordnet. Den Kern des Technologiezentrums bilden die im neuen Rechenzentrum (Grace-Hopper-Bau) entstehenden Labore für Augmented-, Mixed- und Virtual-Reality sowie das Medienlabor der TU Ilmenau. Dadurch ergibt sich eine Umgebung für hochkarätige Forschung und Lehre im Bereich interaktiver immersiver Medien an der TU Ilmenau.

Nach seinem Studium der Mechatronik an der TU Ilmenau war Thomas Helbig über elf Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Biomechatronik der Fakultät Maschinenbau tätig. Die Strukturen der TU Ilmenau sind ihm daher gut bekannt und er kann auf viel Erfahrung bei der Beantragung und Durchführung wissenschaftlicher Projekte zurückgreifen. Ebenso ist der Diplom-Ingenieur mit dem Arbeiten in interdisziplinären Teams vertraut. In den Fokus seiner wissenschaftlichen Tätigkeiten rückte über die Jahre insbesondere der Mensch, seine Sinne, wie er sich bewegt und wie man ihn technisch unterstützen kann.

Im Rahmen seiner Tätigkeit als Referent für Technik und Forschung fungiert Thomas Helbig als Schnittstelle zwischen der Leitung und allen wissenschaftlichen und technischen Mitarbeitenden am I3TC. Neben der rein organisatorischen Unterstützung der Zentrumsdirektion ist er Ansprechpartner bei Fragen der technischen und inhaltlichen Ausgestaltung des Zentrums. Er unterstützt die Vernetzung der I3TC-Mitglieder, führt Veranstaltungen wie Kolloquien oder Studieninformationstage durch und entwickelt Lehrveranstaltungen am I3TC mit. Zudem verantwortet er die Außendarstellung des Zentrums und wird in dieser Funktion unter anderem mit dem Referat Marketing und Kommunikation der TU Ilmenau zusammenarbeiten sowie Führungen durch das I3TC anbieten.

Für Thomas Helbig ist es dabei von besonderem Interesse, mit dem I3TC und dem I4MT dazu beizutragen, die TU Ilmenau sowohl für zukünftige Studierende als auch Forschende attraktiv zu gestalten.

 

 

Studium

Mit ihrem Knowhow in Informatik, Elektrotechnik und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) haben vier Studierende der Technischen Universität Ilmenau den Computer-Wettbewerb "Hard & Soft 2025" an der Ştefan cel Mare Universität in Suceava, Rumänien, gewonnen. Als interdisziplinäres Team …

Forschung

Energieeffizient, ressourcenschonend und weitgehend klimaneutral – grüne Elektronik bietet in unserer digitalisierten Welt eine nachhaltige Alternative für energieintensive IT-Anwendungen. In der Ilmenau School of Green Electronics (ISGE), die mit 5,2 Millionen Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung …

Forschung

Mit einem Kick-off am 17. Dezember 2024 ist die Ilmenau School of Green Electronics (ISGE) an der TU Ilmenau an den Start gegangen. Gefördert durch die Carl-Zeiss-Stiftung mit einem Volumen von mehr als 5 Millionen Euro forschen zwölf Doktorandinnen und Doktoranden an der Zukunft der …

Schlüsseltechnologien made in Ilmenau: Wegbereiter für die Welt von morgen ©LEG

Digitale Werkzeuge für die Dekarbonisierung der Industrie

Europäische Forschungsallianz SUNRISE - Kick-off an der TU Ilmenau