Die Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau, Dr. Katja Tonisch, wurde einstimmig vom Senat der Universität für eine weitere Amtszeit wiedergewählt. In den kommenden drei Jahren wird sie weiterhin die Belange der Chancengleichheit an der Universität vertreten.
Gemäß §6 ThürHG wirkt die Gleichstellungsbeauftragte auf die Herstellung der verfassungsrechtlich garantierten Chancengleichheit der Geschlechter hin und unterstützt die Hochschule darin, gleiche Entwicklungsmöglichkeiten für alle Personen zu schaffen und bestehende Nachteile abzubauen. „Grundsätzlich kann sich jede und jeder Angehörige der TU Ilmenau in Gleichstellungsfragen an mich wenden“, erklärt Dr. Tonisch. Dabei reicht das Spektrum der Anliegen von strategischen Themen wie der Umsetzung des Gleichstellungsplans und der Begleitung von Stellenbesetzungsverfahren über die Beratung zu Gleichstellungsaspekten in wissenschaftlichen Antragstellungen bis hin zu persönlicher Unterstützung.
Für ihre neue Amtszeit hat sich Dr. Tonisch einige Ziele gesetzt. So möchte sie die Transparenz und Fairness in Berufungsverfahren weiter stärken und den Anteil von Professorinnen an der TU Ilmenau erhöhen:
Das Gütesiegel des Deutschen Hochschulverbandes bestätigt uns, dass die TU Ilmenau in diesen Punkten bei Berufungsverfahren schon sehr gut aufgestellt ist. Dennoch bleibt die Steigerung des Professorinnenanteils ein wichtiges Ziel für die kommenden Jahre.
Die Gleichstellungsbeauftragte hat sich vorgenommen, den steigenden Anteil internationaler Studentinnen durch zielgerichtete, englischsprachige Angebote besser zu adressieren. Ein weiteres Anliegen sei es, auch junge Männer stärker für klassische Gleichstellungsthemen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sensibilisieren und sie dazu zu ermutigen, ihre Rolle als Väter aktiv in ihre Lebensplanung einzubeziehen.
Die Herstellung von Chancengleichheit, ein kollegiales Miteinander und die Achtung aller Menschen unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft, ihrem religiösen Bekenntnis sowie ihrer sexuellen Orientierung ist ein zentrales Motiv einer weltoffenen Campusgemeinschaft, für die ich mich einsetzen werde.