„Connect for Global Impact“: Unter diesem Leitgedanken kamen beim zweiten Summit der Europäischen Hochschulallianz SUNRISE an der Mälardalen University (MDU) in Västerås, Schweden, Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammen, um Fragen der nachhaltigen regionalen Entwicklung, Innovation und gesellschaftlichen Transformation zu diskutieren und weiterzuentwickeln.
Der zweite SUNRISE Gipfel an der Mälardalen University vereinte zwei internationale Formate, die Europäische Hochschulallianz SUNRISE sowie das Global Impact Forum der MDU mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Indien als strategischem Partner der EU.
Nach dem Auftakttreffen des von der TU Ilmenau koordinierten strategischen Bündnisses von insgesamt neun europäischen Hochschulen im Januar 2025 bot das Treffen erneut eine wichtige Plattform, um die europäische Zusammenarbeit weiter zu vertiefen und neue Impulse für Forschung, Lehre und regionale Entwicklung zu setzen, so Universitätspräsident Kai-Uwe Sattler:
Im Board der Präsidentinnen und Präsidenten der SUNRISE-Universitäten wurden insbesondere die Entwicklung von Joint Degree-Programmen sowie die Perspektiven der europäischen Hochschulallianzen in der kommenden Förderperiode intensiv diskutiert.
Zu den weiteren Themen des Summits gehörten der Wissenstransfer, regionale Innovationspartnerschaften, lebenslanges Lernen sowie die Gründungsförderung. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigten, wie erfolgreich Innovations- und Kooperationsprojekte innerhalb der Allianz bereits umgesetzt werden und welchen Mehrwert die internationale Zusammenarbeit für Regionen und Gesellschaft schafft.
Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden am Summit außerdem die Idee eines gemeinsamen europäischen Campus‘ weiter. Diskutiert wurden neue digitale Angebote, gemeinsame Weiterbildungsformate sowie Möglichkeiten, den Austausch zwischen den Partnerhochschulen noch enger zu gestalten. Julian Wüster, SUNRISE-Koordinator an der TU Ilmenau:
Der persönliche Dialog vor Ort sorgte dabei nicht nur für einen intensiven fachlichen Austausch, sondern hat auch das gegenseitige Verständnis und die gemeinsame Vision der Allianz gestärkt.
Auch die Studierenden der Partneruniversitäten brachten sich aktiv ein und stellten gemeinsam entwickelte industrienahe Softwareprojekte und studentische Initiativen vor, die den europäischen Gedanken der Allianz mit Leben füllen. Damit verdeutlichten sie ihre zentrale Rolle innerhalb der Allianz. Treffen des SUNRISE Alliance Student Council boten zusätzlich Raum, um die Mitgestaltungsmöglichkeiten der Studierenden innerhalb der Allianz weiter auszubauen.
Neben den Hochschulen waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft und Politik aller SUNRISE-Regionen beteiligt. In Workshops und Gesprächsrunden wurden neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen den Regionen ausgelotet und zukünftige gemeinsame Aktivitäten vorbereitet. Julian Wüster:
Diese Vernetzung nicht nur der Universitäten, sondern auch der Regionen, für die wir als Universitäten eine besondere Bedeutung haben, ist zentraler Bestandteil unserer Allianz. Der zweite SUNRISE Summit hat eindrucksvoll gezeigt, wie europäische Zusammenarbeit über Länder- und Fachgrenzen hinweg neue Ideen, Innovationen und Partnerschaften entstehen lässt – ganz im Sinne des gemeinsamen Mottos unserer Allianz: ‚SUNRISE: Empowering Regions, Inspiring Europe.‘