Studium

„Man fühlt sich in Ilmenau willkommen“: Master-Absolvent blickt auf erfolgreiche Studienzeit zurück

200 junge Menschen, die in den vergangenen drei Monaten ihr Studium oder ihre Promotion an der TU Ilmenau erfolgreich beendet haben, feierten am Samstag, dem 23. August 2025, gemeinsam mit Familien, Freunden, Mitstudierenden, Professorinnen und Professoren und dem Präsidium der Universität im Audimax ihren Abschluss.

Sieben Personen stehen mit Urkunden und Blumen in der Hand auf einer Bühne Stefan Riehmer
Über ihren erfolgreichen Studienabschluss freuten sich die Absolventinnen und Absolventen aller fünf Fakultäten, darunter auch der Fakultät für Maschinenbau.

„Oft schauen wir schon auf das nächste Ziel, statt innezuhalten und stolz auf das zu sein, was wir geschafft haben. Heute sollte so ein Moment sein“, blickte Master-Absolvent Maik Seemann in seiner Abschlussrede stellvertretend für alle Absolventinnen und Absolventen auf die gemeinsame Studienzeit zurück: „Egal ob Bachelor, Master oder Promotion – dieser Abschluss ist eine große Leistung.“

„Als ich nach Ilmenau kam, wusste ich nicht, was ich will“, so der Absolvent der Biotechnischen Chemie weiter. 

Heute kann ich sagen: Ich habe hier die Antworten gefunden. Das Studium, das mir anfangs unsicher erschien, war das richtige. Die praxisnahe Arbeit, die Nähe zur Forschung und die besondere Atmosphäre an dieser Uni haben meinen Weg geformt.

Es seien nicht nur die Cafés, die Clubs, die Vereine und Veranstaltungen, die das Studium für ihn besonders gemacht hätten, so Maik Seemann. 

Ich habe die Offenheit und Hilfsbereitschaft der Menschen hier erlebt. Man fühlt sich in Ilmenau willkommen, nicht als anonyme Nummer, sondern als Mensch mit eigenen Stärken und Schwächen. Dieses Gefühl von Gemeinschaft ist, glaube ich, eine der größten Stärken dieser Universität.

Leidenschaft, Mut und Engagmenet

Den Absolventinnen und Absolventen, darunter auch neun Promovendinnen und Promovenden, überreichte Universitätspräsident Prof. Kai-Uwe Sattler gemeinsam mit der Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Anja Geigenmüller, dem Vizepräsidenten für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs Prof. Stefan Sinzinger und den Dekanen der Fakultäten persönlich ihre Abschlussurkunden. Fünf Absolventinnen und Absolventen erhielten eine Auszeichnung für die beste Abschlussnote ihres Jahrgangs, das heißt eine Note zwischen 1,0 und 1,2 und damit das Prädikat „mit Auszeichnung“.

Als Präsident der TU Ilmenau darf ich Ihnen im Namen aller Universitätsangehörigen gratulieren. Ich gratuliere Ihnen aber auch ganz persönlich zu Ihrem erfolgreichen Abschluss und würde mich freuen, wenn Sie dieser, Ihrer Universität auch weiter verbunden bleiben.

Diesem Wunsch schloss sich auch der Studierendenrat an, der einige besonders engagierte Absolventinnen und Absolventen mit dem Ehrenamtspreis ehrte: 

Wir wünschen euch für alles, was vor euch liegt, dieselbe Leidenschaft, denselben Mut und dasselbe Engagement, das ihr während eurer Zeit hier in Ilmenau gezeigt habt.

Musikalisch umrahmt wurde die feierliche Zeugnisübergabe von Benjamin Ratcliffe, ebenfalls Student der TU Ilmenau.

Förderpreis für Masterarbeit zur Mobilfunkkommunikation verliehen

Über eine besondere Auszeichnung durfte sich Dennis Hofmann freuen. Der Absolvent war bereits im Februar für seinen hervorragenden Studienabschluss an der TU Ilmenau geehrt worden. Nun erhielt er für seine Masterarbeit im Studiengang Elektrotechnik und Informationstechnik zudem den Förderpreis des Fördervereins der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik e.V. Ilmenau. Überreicht wurde ihm der mit 500 Euro dotierte Preis von Prodekan Prof. Jochen Seitz. 

In der Arbeit untersuchte Dennis Hofmann, wie zuverlässig das Ilmenauer 5G-Netz für teleoperiertes Fahren (Stufe 4) auf dem Weg zum autonomen Fahren genutzt werden kann. Dafür führte er auf vorgegebenen Strecken im Ilmenauer Straßenverkehr Messungen durch. Um herauszufinden, ob sich mit dem Mobilfunknetz Videos zwischen Fahrzeug und Operator zuverlässig und verzögerungsarm übertragen lassen, analysierte er mit einem eigenen Messaufbau unter anderem die Bildauflösung, den eingesetzten Codec sowie den Einfluss von Tageszeit und Netzauslastung auf Stabilität und Latenz.

Das Ergebnis ist eine praxisnahe Bewertung der 5G-Leistung, die bereits in Projekte zum automatisierten und vernetzten Fahren im Ilmenauer Reallabor eingeflossen ist, erklärte Prof. Seitz in seiner Laudatio: 

Diese ausgezeichnete Masterarbeit ist nur der abschließende Baustein eines hervorragenden Masterstudiums, das Herr Hofmann – trotz eines Auslandsaufenthalts – quasi in Regelstudienzeit absolviert hat.

Impressionen