Studium

Starke Förderung für starke Leistung: Studierende mit Deutschlandstipendien ausgezeichnet

Eine Feier des Engagements, des Vertrauens und der Verbundenheit: Über 40 Studierende der Technischen Universität Ilmenau erhielten am 28. Oktober im feierlichen Rahmen des Audimax ein Deutschlandstipendium. Überreicht wurde es ihnen von ihren Förderern, Vertretern ihrer Fakultät und der Universitätsleitung persönlich. 

6 Personen auf einer Bühne mit Urkunde und Blume in der Hand Pavel Chatterjee
Rose von Stackelberg (li.) ist eine von insgesamt fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten, die von der TEAG Thüringer Energie AG mit einem Deutschlandstipendium gefördert werden.

Die Freude war spürbar, als Förderer, Studierende und Universitätsangehörige im Humboldtbau zusammenkamen, um mit der festlichen Ausreichung der Deutschlandstipendien ein besonderes Zeichen für Engagement und Zusammenhalt zu setzen. 

43 Studierende, deren Werdegang herausragende Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt, werden im Rahmen des Bundesprogramms im kommenden Jahr mit 300 Euro pro Monat gefördert. Die Hälfte der Unterstützung kommt von freiwilligen Förderern – Alumni der TU Ilmenau und sonstige Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen oder Stiftungen und Vereine –, die andere Hälfte vom Bund. Doch sie investieren nicht nur Geld, sondern auch persönliches Engagement in die nächste Generation von Fach- und Führungskräften.

„Ein Ausdruck tiefen Vertrauens in junge Menschen“

Kai Ziesenis, Referatsleiter im Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur (TMBWK), würdigte in seiner Ansprache diese gelungene Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft, Universität und Alumni der TU Ilmenau, die in diesem Jahr gleich für drei Stipendien verantwortlich zeichnen:

Das Deutschlandstipendium ist ein Ausdruck tiefen Vertrauens in junge Menschen.

Ziesenis ermutigte die Stipendiatinnen und Stipendiaten, diese einzigartige Gelegenheit zu nutzen, um Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen – mit denjenigen, die sie fördern, aber auch mit ihren Mitstudierenden.

Engagement, das Brücken baut und Türen öffnet - fachlich und menschlich

Einer der ersten Förderer, Arne Schwarz, Leiter des Datenbankforschungscampus bei SAP, erinnerte sich bei der feierlichen Stipendienvergabe im Audimax auch an seine eigenen Studienjahre:

Ich hätte mich damals selbst sehr über eine solche Brücke in die Industrie gefreut.

Sein Unternehmen unterstützt bereits seit 2016 Studierende nicht nur finanziell, "damit sie studieren können, ohne ständig arbeiten zu müssen, um über die Runden zu kommen", und das unabhängig von Herkunft oder Geschlecht, wie Schwarz betonte. Er vermittelt ihnen auch Praktikumsplätze - sogar im weit entfernten Südkorea. Damit wolle man, so Arne Schwarz, den jungen Menschen auch die Möglichkeit geben, ihren Horizont über das Fachliche hinaus zu erweitern und mit anderen Studierenden eine Gemeinschaft zu bilden.

Diese Gemeinschaft von Stipendiatinnen und Stipendiaten steht für herausragende Leistungen im Studium, aber auch für besonderes Engagement. Denn neben exzellenten Noten zählen für die Stipendienvergabe auch ehrenamtliches Wirken und die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung.

So wie sie beispielsweise Rose von Stackelberg, Bachelor-Studentin der Technischen Physik aus Franken übernimmt: Nach einem Abitur mit der Bestnote 1,0 engagiert sie sich an der TU Ilmenau unter anderem als Tutorin für Erstsemesterstudierende sowie Teilnehmende am Ilmenauer Physiksommer, um so auch ihre eigene Begeisterung für das Zusammenspiel von Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften weiterzugeben. Im vergangenen Jahr wurde sie dafür von der BLINK AG gefördert und wird im kommenden Jahr von der TEAG Thüringer Energie AG unterstützt. Stellvertretend für alle Geförderten bedankte sie sich bei der feierlichen Stipendienvergabe bei allen Förderern und teilte dabei auch ihre eigenen Erfahrungen: 

Mein Unternehmensbesuch hat mir verdeutlicht, dass die Physik nicht weniger spannend wird, wenn man sich aus dem universitären Rahmen hinauswagt. Ganz im Gegenteil, ich habe gesehen, dass die theoretischen Inhalte, mit denen wir uns hier an der TU Ilmenau beschäftigen, in ihrer praktischen Anwendung noch viel spannender sein können.

Mehr Infos zu den Fördermöglichkeiten an der TU Ilmenau

Wir bedanken uns bei folgenden fördernden fördernden Privatpersonen und Institutionen:

AlumniCampus TU Ilmenau - das Absolventen-Netzwerk der Technischen Universität Ilmenau
AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen
Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft
Carl-Zeiss-Stiftung
Christian und Dorothee Bürkert Stiftung
Ernst-Abbe-Stiftung
Finanz-DATA GmbH
Frank Hirschvogel Stiftung
heracle GmbH
Infineon Technologies Dresden GmbH & Co. KG
Inverso GmbH
Louis Schuler Fonds für Bildung und technische Wissenschaften e.V.
Peter Neundorf
SAP
Jana und Torsten Schmidt
Mattias und Ute Schmidt
secunet Security Networks AG
TEAG Thüringer Energie AG
Universitätsgesellschaft Ilmenau – Freunde, Förderer und Alumni e.V.

Kontakt

Franziska Döhler

Akademisches Service Center (ASC)/Stipendienwesen

Impressionen