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Zukunftsforschung bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Erfurt erleben

Von der Energiewende über die Mobilität der Zukunft bis hin zu virtuellen Welten und Mikro- und Nanotechnologien: Die Technische Universität Ilmenau präsentiert am 6. November bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Erfurt aktuelle Forschung zum Mitmachen und Ausprobieren. An zwei Standorten erwarten Besucherinnen und Besucher interaktive Exponate, Forschungsdemonstratoren und Informationen zum Studium an der TU Ilmenau.

Michael Reichel
Tauchen Sie mitten in Erfurt in eine virutelle Waldumgebung ein und erleben Sie immersive Technologien hautnah!

Wenn Erfurt am Freitag, 6. November, zur Langen Nacht der Wissenschaften einlädt, ist auch die Technische Universität Ilmenau mit einem vielfältigen Programm dabei. An zwei Standorten gibt die Universität Einblicke in ihre Forschung und Studienangebote: im Showroom der TU Ilmenau am Willy-Brandt-Platz 1-2, direkt gegenüber dem Erfurter Hauptbahnhof, sowie bei ihren beiden Erfurter An-Instituten IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH und CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH in der Konrad-Zuse-Straße 14.

Spitzenforschung mit konkreten Anwendungen in vier Technologischen Zentren

Im Mittelpunkt am Willy-Brandt-Platz stehen die vier Technologischen Zentren der TU Ilmenau: das Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN), das Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo), das Thüringer Energieforschungsinstitut (ThEFI) und das Ilmenau Interactive Immersive Technologies Center (I3TC). Sie bündeln modernste Forschungsinfrastruktur und verbinden Spitzenforschung mit konkreten Anwendungen.

Am „Energiewende Explorer“ des ThEFI können Besucherinnen und Besucher selbst zu Akteuren der Energiewende werden. Das interaktive Serious Game macht erlebbar, wie Stromerzeugung, Verbrauch und Netzbetrieb zusammenspielen und welche Herausforderungen eine nachhaltige Energieversorgung mit sich bringt.

Das I3TC lädt zu einem Ausflug in virtuelle Waldwelten ein. Mit Virtual und Augmented Reality, räumlichem Audio und immersiven Videoformaten zeigt das Zentrum, wie digitale Welten möglichst realitätsnah gestaltet werden können.

Das ThIMo präsentiert Forschung für die Mobilität von morgen. Funk- und Radartechnik, Forschungsfahrzeuge, digitale Testfelder und KI-Verfahren für autonome Busse geben Einblicke in die Entwicklung einer sicheren, nachhaltigen und zunehmend automatisierten Mobilität.

Mit dem ZMN geht es schließlich in die Welt des Allerkleinsten. Unter dem Mikroskop können Besucherinnen und Besucher faszinierende Strukturen entdecken und erfahren, wie winzige Bauteile für Sensoren, Mikrooptiken und elektronische Systeme entstehen. Als besondere Erinnerung kann anschließend ein eigener „belichteter Wafer“ aus Puderzucker und Keksen gestaltet werden.

Die Angebote am Willy-Brandt-Platz richten sich insbesondere auch an Familien mit Kindern ab zehn Jahren.

Kleine Systeme, große Wirkung

Am zweiten Standort in der Konrad-Zuse-Straße 14 stellen das IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme gemeinnützige GmbH (IMMS) und das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH ihre Arbeit vor. Beide An-Institute der TU Ilmenau stehen für anwendungsnahe Forschung und Entwicklung in der Mikroelektronik, Mikrosensorik und Mikrosystemtechnik.

Das CiS entwickelt unter anderem siliziumbasierte Mikrosensoren und Mikrosysteme für Anwendungen in Industrie und Medizin sowie für Zukunftsfelder wie Elektromobilität und Wasserstofftechnologien. Das IMMS zeigt, wie intelligente Systeme, Mikroelektronik und Mechatronik in konkreten Forschungsprojekten zusammenwirken.

Zukunftstechnologien mitgestalten

An beiden Standorten können sich Interessierte zudem über ein Studium an der TU Ilmenau informieren. Die Universität präsentiert unter anderem Studienmöglichkeiten in Ingenieurwissenschaften, Informatik, Medien, Energie, Mobilität und weiteren Zukunftsfeldern.

Forschungsdemonstratoren machen dabei anschaulich, wie eng Studium und Forschung in Ilmenau verbunden sind. Zu sehen sind unter anderem ein autonomer Miniaturtransporter, ein Windkraftanlagen-Modell und ein Raspberry-Pi-Roboter. Im Bereich Maschinenbau können Besucherinnen und Besucher außerdem bei einem virtuellen Rundgang einen der größten universitären Reinräume Europas erkunden und einen Forschungsdemonstrator für einen neurochirurgischen Operationsroboter kennenlernen.

„Mit unserer Beteiligung an der Langen Nacht der Wissenschaften wollen wir zeigen, wie aus Forschung konkrete Lösungen für die Herausforderungen von morgen entstehen – und wie junge Menschen diese Zukunft selbst mitgestalten können“, so Vizepräsident für Internationale Beziehungen und Transfer, Prof. Jens. Müller. 

Lange Nacht der Wissenschaften in Erfurt

Freitag, 6. November 2026, 18 bis 24 Uhr

TU Ilmenau – Showroom:

Willy-Brandt-Platz 1-2, 99084 Erfurt

18 bis 22 Uhr

IMMS und CiS:

Konrad-Zuse-Straße 14, Erfurt

18 bis 23 Uhr

Der Eintritt zu den Angeboten der TU Ilmenau ist frei.

Zum Programm der Langen Nacht der Wissenschaften in Erfurt

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