Herzlich willkommen am Institut für Biomedizinische Technik und Informatik der TU Ilmenau
Das Institut für Biomedizinische Technik und Informatik (BMTI) beschäftigt sich mit der Erforschung und Entwicklung von technikorientierten Methoden und Systemen zur Früherkennung, Diagnose, Therapie und Rehabilitation. Das Institut für BMTI wurde nach dem System der Qualitätssicherung in der Ausbildung der Gütegemeinschaft der Medizintechnik (GGMT) geprüft und erhielt als erste Bildungseinrichtung das Gütezeichen der RAL. Der neue Bachelor- und Masterstudiengang Biomedizinische Technik wurde im Jahr 2005 eingeführt. Biomedizinische Technik (BMT) ist Technik für das Leben. Sie wirkt unmittelbar für das Wohl des Menschen und entwickelt gemeinsam mit medizinischen Partnern neue Verfahren zur Erkennung und Behandlung von Krankheiten und setzt sie um in leistungsfähige medizintechnische Systeme.
Die Technische Universität Ilmenau hat auf dem Gebiet der Biomedizinischen Technik eine lange und erfolgreiche Tradition. Bereits im Jahre 1953 wurde an der damaligen Hochschule für Elektrotechnik das Institut für Elektromedizinische und Radiologische Technik gegründet, das als erste universitäre Bildungseinrichtung in Europa ein Präsenzstudium Biomedizinische Technik einführte.
Nachrichten aus der Forschung des BMTI
ERiNET-Genf 2012
Silbermedaille auf der Erfindermesse in Genf gewonnen
Auf der 40. Internationalen Leitveranstaltung und Erfinderfachmesse in Genf wurde die Erfindung "Vorrichtung und Verfahren zur simultanen Erfassung von Aberrationen und Streulichtkenngrößen eines optischen Systems" des BMTI mit einer Silber-Medaille des "Salon International des Inventions, Genéve 2012" von rund 1000 Neuheiten ausgezeichnet. Von einer internationalen Expertenjury wurden fünf Gold, vier Silber und fünf Bronze Medaillen verliehen.
Die ausgezeichnete Erfindung soll es möglich machen, Streulicht im vorderen Augenabschnitt objektiv zu messen. Damit ergeben sich neue Möglichkeiten der Kataraktdiagnose oder der Überprüfung des Operationserfolgs z.B. bei einer LASIK-Behandlung. Kern der Erfindung ist eine frei programmierbare, multifunktionale Blende in einem Wellenfrontaberrometer, mit dem es außerdem möglich ist Abbildungsfehler ortsaufgelöst darzustellen und zu quantifizieren.





