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Stadtradeln: Fahrradfahren für ein gutes Klima

Das Fahrrad als klimabewusste Alternative zum Auto ist auf dem Campus der TU Ilmenau beliebt. Viele Studierende und Mitarbeitende der TU Ilmenau nutzen das Rad gerne auf alltäglichen Wegen. Im Wettbewerb Stadtradeln zählt jeder gefahrene Kilometer, um CO2 einzusparen und einen Beitrag für die Umwelt zu leisten. In der Fahrradwerkstatt an der TU Ilmenau nutzten die Teilnehmenden die Chance, ihr Rad kurz vor dem Endspurt des Wettbewerbs fit zu machen.

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Cedric Hornung, Anne Zerbst, Samin Parsooeihaghighi, Isabella Liedtke und Victoria Schwoppe vom Universitären Gesundheitsmanagement der TU Ilmenau sowie Fabian de Planque (2. v.l.) von der Fahrradwerkstatt möchten mit dem Stadtradeln auf das Fahrradfahren als umweltfreundliche Alternative zum Auto aufmerksam machen.

Wenn Johann Reger, Professor für Regelungstechnik an der TU Ilmenau, morgens aus dem Haus geht, darf sein Fahrrad nicht fehlen. Mit dem Rad fährt er nicht nur gerne zur Arbeit, sondern erledigt auch tägliche Besorgungen oder besucht Freunde in Franken, manchmal auch Verwandte in der Oberpfalz. Der begeisterte Fahrradfahrer braucht seit mehr als 20 Jahren kein Auto und weiß aus Erfahrung:

Vieles, was wir mit dem Auto machen, geht auch mit dem Fahrrad.

Bewusst das Auto stehen zu lassen und stattdessen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen – das möchte der bundesweite Wettbewerb Stadtradeln bewirken. Mehr als 100 Mitarbeitende und Studierende der TU Ilmenau beteiligen sich auch dieses Jahr daran, um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Jeder gefahrene Kilometer wird am Ende des 21-tägigen Wettbewerbs addiert und somit die CO2-Einsparung für diesen Zeitraum errechnet. Neben der TU Ilmenau beteiligen sich auch die Stadt Ilmenau sowie hier ansässige Unternehmen am Wettbewerb.

In der letzten Phase des Stadtradelns nutzten die Teilnehmenden bei einem Aktionstag das Angebot der Fahrradwerkstatt auf dem Campus der TU Ilmenau, um ihr Rad für den Wettbewerb fit zu machen. Eine ergonomische Beratung der Techniker Krankenkasse sowie Tipps und Tricks rund um das Fahren gaben ihnen Hilfestellung.

Fahrradfahren schont nicht nur die Umwelt, sondern wirkt sich auch nachweislich positiv auf die eigene Gesundheit aus

erklärt Isabella Liedtke vom Universitären Gesundheitsmanagement der TU Ilmenau. Dieses initiierte den Aktionstag in Kooperation mit der Fahrradwerkstatt, um auf das Fahrradfahren als gesundheitsbewusste Alternative zum Auto aufmerksam zu machen. So bringe regelmäßiges Fahrradfahren unter anderem den Kreislauf in Schwung, reduziere das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen und baue Stress ab, so Isabella Liedtke.

In Ilmenau werde das Fahrradfahren zunehmend beliebter, wie Sebastian Poppner, Fahrradbeauftragter der Stadt Ilmenau, berichtet:

Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad, um kurze Wege im Alltag zurückzulegen. Umso mehr freuen wir uns, dass mit dem Stadtradeln noch mehr Ilmenauerinnen und Ilmenauer für ihre Gesundheit und die Umwelt aktiv werden.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs können hier eingesehen werden:

www.stadtradeln.de/ilmenau

Impressionen des Aktionstags

Kontakt

Isabella Liedtke

Universitäres Gesundheitsmanagement