Studium

Gemeinsam ankommen, gemeinsam starten, gemeinsam studieren

Mit einem Servicepoint zum Start in das Wintersemester 2025/26 und einer Studieneinführungswoche heißt die TU Ilmenau ihre neuen Studierenden herzlich willkommen. Eine Woche voller Informationen, Begegnungen und Unterstützung soll den Erstsemesterstudierenden den Start ins Studium erleichtern – und ihnen zeigen, dass sie in Ilmenau schnell ein Zuhause finden können.

Michael Bader
Die TU Ilmenau heißt ihre neuen Studierenden herzlich willkommen im Wintersemester.

Die neue Basis: Das Base Camp

Bereits ab 29. September öffnet das Base Camp im Akademischen Service Center (ASC, Mensagebäude, Max-Planck-Ring 1, 1. OG) seine Türen. Hier gibt es bis 24. Oktober zentrale Unterstützung für alle neuen Bachelor- und Masterstudierenden, vom Abholen der Thoska-Karte über Studien- und Campusinformationen bis hin zu Hilfe bei Versicherungen oder Behördengängen. Das Angebot, das zum Start des Sommersemesters 2025 erstmals erprobt wurde, soll ab sofort dauerhaft an der TU Ilmenau etabliert werden. 

Besonders internationale Studierende profitieren von den Angeboten des Base Camp – ob Fragen zu Visum, Aufenthaltsgenehmigung oder Sprachunterstützung. „Mit dem Base Camp wollen wir sicherstellen, dass niemand mit offenen Fragen ins Semester startet“, sagt Initiatorin und Vizepräsidentin für Studium und Lehre Prof. Anja Geigenmüller:

Und wir wollen zeigen, dass wir die Willkommenskultur, die zu den zentralen Werten unserer Universität zählt, auch wirklich leben.

Unterstützung durch viele Freiwillige

Getragen wird das Base Camp von Mitarbeitenden der Zentralen Studienberatung und -orientierung (ZSBO), des International Office (IO), des Akademischen Service Centers (ASC), des Referats Gleichstellung, Diversität & Gesundheit (GDG) sowie Helferinnen und Helfern der Fakultäten der Universität. 

Am 5. Oktober beginnt die ErstiWoche mit dem Kennenlern-Grillen. Dort lernen die Erstsemester zum ersten Mal ihre Tutor*innen kennen – freiwillige Studierende, die die Erstsemesterstudierenden in der ErstiWoche und darüber hinaus begleiten. Die Organisation aller Veranstaltungen wie zum Beispiel den Frühstücken und allen Nachmittagsaktivitäten übernimmt die ErstiWochen-Orga (EWO), ein Referat des Studierendenrates der TU Ilmenau (StuRa). Sie besteht aus motivierten Studierenden der Universität, die sich ehrenamtlich für die Erstis einsetzen. In der ErstiWoche wird die EWO durch viele Vereine am Campus unterstützt, wie zum Beispiel den Bergfest e.V., ISWI e.V., ILSC e.V. und SWING e.V. Auch alle anderen Vereine und Initiativen lernen Erstis in der ErstiWoche kennen. Am StuRa-Infostand in der Mensa können sie sich außerdem ein Willkommenspaket mit nützlichen Materialien und kleinen Giveaways abholen.

Den offiziellen Auftakt der Studieneinführungswoche bildet am 6. Oktober eine Begrüßungsveranstaltung um 9.30 Uhr im Audimax, dem zentralen Hörsaalgebäude der Universität. Diskutiert wird in einer Podiumsdiskussion unter anderem die Frage: Wie kann mein Studienstart bestmöglich gelingen? Danach folgen Einführungen in die Studiengänge, Campus- und Stadtführungen, IT- und Bibliotheksschulungen oder Auffrischungskurse in Mathematik. Begleitet von ihren Tutor*innen aus höheren Semestern lernen die Erstis nicht nur, wie Uni funktioniert, sondern auch, wie man sich im neuen Alltag organisiert.

Höhepunkt der Studieneinführungswoche ist die Feierlichen Immatrikulation, der symbolische Eintritt in die akademische Gemeinschaft der Universität, am 11. Oktober um 10 Uhr im Audimax. Gemeinsam heißen Universitätsleitung, Vertreter der Stadt Ilmenau sowie der Studierendenschaft die neuen Studierenden und ihre Angehörigen feierlich willkommen – mit kulturellen Highlights und ersten Inspirationen für den neuen Lebensabschnitt.

Ankommen leicht gemacht

Am Abend sorgen die von der ErstiWoche organisierte Tour durch die Studentenclubs, ein Filmabend mit dem Hochschulfilmclub, die ErstiGameNight und als besonderes Highlight eine große GalaNight für Begegnungen und jede Menge Spaß. „Gerade diese Mischung aus Information und Freizeit macht die ErstiWoche so wertvoll“, sagt Kira Bayer, Teil der ErstiWochen-Orga.

Getragen wird das umfangreiche Programm von dutzenden Freiwilligen wie Kira und Studierenden aus höheren Semestern, die sich als Tutor*innen oder Helfer*innen engagieren. Viele tun dies, weil sie selbst eine gute ErstiWoche erlebt haben. „Man möchte einfach etwas zurückgeben“, so Kira Bayer, denn sie wisse aus eigener Erfahrung: 

Nach der ErstiWoche fühlt man sich hier nicht mehr fremd – sondern schon ein bisschen zuhause.