
Marco Frezzella
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TU Ilmenau/Eleonora HamburgIm Juni steigt die Einwohnerzahl Ilmenaus wieder um bis zu ein Prozent an. Zehn Tage lang werden mehrere Hundert Studierende aus aller Welt erwartet, die diskutieren, kulturelle Events erleben und neue Freundschaften knüpfen wollen.
Während die Vorbereitungen der am 12. Juni beginnenden “Internationalen Studierendenwoche Ilmenau” (ISWI) auf Hochtouren laufen, setzen die ehrenamtlichen Organisatoren auch wieder auf die Unterstützung der Ilmenauer Bevölkerung. “Seit der ersten ISWI im Jahr 1993 ist es eine Tradition geworden, die Teilnehmer*innen in Privatunterkünften unterzubringen”, erklärt Niklas Loos, erster Vorstand des ISWI e.V. Tatsächlich konnten im ca. 40.000 Einwohner großen Ilmenau bis zu 420 Besucher*innen in Gästezimmern, auf Couches oder auch mal auf der Iso-Matte in der Küche untergebracht werden. Die Gastgeber*innen werden gemäß der Konferenzsprache Englisch als “Hosts” bezeichnet. Die Suche nach Freiwilligen, die dieses Jahr Gäste aufnehmen wollen, hat längst begonnen. Bereits an Ostern wurde in der “Hoster-Hasen-Aktion” auf dem Campus von Tür zu Tür gezogen und bei den Feiern zum 1. Mai gab es als Dankeschön internationale Leckereien.
Dennoch wartet noch eine Mammut-Aufgabe auf die Organisator*innen. “Bisher war es am Ende immer nervenaufreibend, ob die Unterkünfte ausreichen”, sagt Loos und wünscht sich, “dass Interessierte sich jetzt schon überlegen, ob sie Gastgeber*in werden möchten.” Eine davon ist Jacky Georgius. Die Ilmenauerin hat seit 2011 zu jeder ISWI Gäste aufgenommen - manchmal sogar mehrere auf einmal. “Das war immer eine schöne Zeit”, erinnert sich Georgius, und schwärmt von “den interessanten Gesprächen, dem gemeinsamen Grillen und den kulinarischen Mitbringseln der Gäste.” Der Aufwand hält sich laut Georgius in Grenzen: “Ein kleiner Platz zum Schlafen, frühs etwas Frühstück im Kühlschrank vorhalten, ansonsten sind sie ja oft zu den Veranstaltungen unterwegs.” Für das Frühstück gibt es vom ISWI e.V. eine Aufwandsentschädigung und zusätzlich haben Hosts auch freien Eintritt in die Studierenden-Clubs und zu den ISWI-Veranstaltungen. Eine Anmeldung ist über die Webseite des Vereins möglich: www.iswi.org/hosts
Ob Gastgeber oder nicht - das größte Studierendenfestival seiner Art in Deutschland bietet mit vielfältigen Vorträgen, dem World-Food-Festival und einem Open-Air-Konzert allen Bürger*innen die Möglichkeit, andere Kulturen kennenzulernen. Unter dem Motto “Spark the Part(y)cipation“ tauschen sich die Teilnehmenden dieses Jahr in 15 Themengruppen über Machtverteilung und Chancengleichheit aus.
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