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Entwicklung und Validierung von Regelungs- und Steuerkonzepten für modulare Stromrichtersysteme mit Fokus auf Schnittstellen, Visualisierung und technische Vernetzung
Die TUIT GmbH erhält seit dem 01. Juli 2024 eine Zuschuss-Förderung der Thüringer Aufbaubank (TAB). Das geförderte Vorhaben wird durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) Plus kofinanziert.
Im Rahmen der Richtlinie „FTI-Thüringen PERSONEN“ werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Forschungseinrichtungen in Thüringen unterstützt, um hochqualifiziertes Personal für Forschung, Entwicklung und Innovation zu gewinnen und zu binden. Diese Förderung trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit der Thüringer Wirtschaft zu stärken und innovative Projekte umzusetzen.
Im Rahmen der „FTI-Thüringen PERSONEN“-Förderung leitet Martin Suberski das Projekt „Entwicklung und Validierung von Regelungs- und Steuerkonzepten für modulare Stromrichtersysteme mit Fokus auf Schnittstellen, Visualisierung und technische Vernetzung“. Durch seine Promotion und die gewonnenen Projekterfahrungen wird er in der Lage sein, zukünftige Projektprozesse zu modellieren, zu evaluieren und mit neuen Erkenntnissen zu optimieren.
Über das Projekt
Martin Suberski arbeitet im Rahmen des Projekts an der Entwicklung und Validierung von Regelungs- und Steuerungskonzepten für modulare, parallel-kaskadierte Stromrichtersysteme. Diese Systeme spielen eine zentrale Rolle in der modernen Leistungselektronik und ermöglichen Anwendungen wie die Stabilisierung von Spannung in Gleichstromnetzen und die Emulation elektrischer Maschinen. Ein besonderer Fokus liegt auf der technischen Umsetzung und der Entwicklung von Schnittstellen- und Visualisierungslösungen, die eine nahtlose Integration und Überwachung dieser Systeme ermöglichen.
Zu den konkreten Tätigkeiten gehören:
Vorteile und Ziele
Durch die Arbeit an diesem Projekt strebt die TUIT GmbH eine signifikante Verbesserung der Effizienz, Anpassungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit von modularen Stromrichtersystemen an. Die neu entwickelten Lösungen ermöglichen eine flexible Schnittstellenarchitektur und eine umfassende Visualisierung, die spezifisch auf Kundenbedürfnisse zugeschnitten ist. Das Projekt unterstützt dabei den Ausbau unseres Produktportfolios, fördert die Wettbewerbsfähigkeit und schafft eine Grundlage für „Mass Customization“ – die individuelle Anpassung unserer Lösungen an spezifische industrielle Anforderungen.
Die modulare Plattform basiert auf einem FPGA-System, das den applikationsspezifischen Einsatz von Peripheriekomponenten erleichtert. Dies ermöglicht nicht nur eine Erweiterung unserer Marktchancen, sondern stärkt auch unsere Rolle als Anbieter innovativer Technologien. Zudem trägt das Projekt zur Verbesserung der Kundenbindung bei, da maßgeschneiderte und benutzerfreundliche Lösungen bereitgestellt werden, die auf spezifische Anforderungen eingehen.
Ausblick
Mit der Entwicklung fortschrittlicher Schnittstellen- und Visualisierungstechnologien hat das Projekt das Potenzial, überregionale Bedeutung zu erlangen. Die erfolgreichen Implementierungen werden als Referenzprojekte dienen und die Innovationskraft der TUIT GmbH überregional sichtbar machen. Bereits jetzt gibt es Anfragen von Unternehmen, die Interesse an den Entwicklungen zeigen und die Lösungen testen möchten. Diese Nachfrage unterstreicht die Relevanz und das Potenzial des Projekts, zur technologischen Weiterentwicklung und zur Schaffung neuer hochqualifizierter Arbeitsplätze beizutragen. Die Integration dieser Technologien in die industrielle Praxis wird dazu beitragen, die Effizienz und Transparenz in der Produktion zu verbessern und neue Standards in der Leistungselektronik zu setzen.

Jörg Augustin
