
Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Haueisen
BMTI Institutsleiter und Fachgebietsleiter Biomedizinische Technik
Prof. Dr.-Ing. habil. Jens Haueisen
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Magnetfelder in Verbindung mit Strömen, die im Gewebe fließen, können mittels Ultra-Niedrig-Feld-Magnetresonanztomographie (ULF-MRI) nicht-invasiv gemessen werden und ermöglichen die Stromdichte-Bildgebung (CDI), die möglicherweise zur Leitfähigkeitskartierung von menschlichen Kopfgewebe eingesetzt werden kann. In dieser Arbeit wurde die Beziehung zwischen dem Signal-Rausch-Verhältnis im MRT-Bild und Feldrekonstruktionen anhand von FEM Simulationen und Phantommessungen für zwei vorhandene ULF-MRI-Scanner - ein hochempfindliches Einkanal-System (PTB Berlin) und ein Ganzkopf-Mehrkanalsystem (Aalto Universität Espoo) untersucht. Es wurde gezeigt, dass die bestehende ULF-MRI-Systeme ein ausreichendes SNR erreichen, um intrakranielle Stromverteilungen mit einer statistischen Unsicherheit unter 10% zu rekonstruieren. Die Abbildung zeigt Modelle des am BMTI entwickelten Phantoms in den MRT Apparaturen an der PTB Berlin und der Aalto Universität in Espoo (Finnland) mit Ergebnissen der Magnetfeld- und Stromdichterekonstruktion.
Peter Hömmen, Antti J. Mäkinen, Alexander Hunold, René Machts, Jens Haueisen, Koos C. J. Zevenhoven, Risto J. Ilmoniemi and Rainer Körber: Evaluating the Performance of Ultra-Low-Field MRI for in-vivo 3D Current Density Imaging of the Human Head. Frontiers in Physics, 8:105
https://doi.org/10.3389/fphy.2020.00105
https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphy.2020.00105/full
Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Jens Haueisen
Alexander Hunold
René Machts