
Marco Frezzella
Pressesprecher
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© Hands on TechnologyAm 10. Januar findet an der Technischen Universität Ilmenau die First LEGO League Challenge statt. In dem Forschungs- und Roboterwettbewerb treten Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gegeneinander an. In Regionalwettbewerben entwerfen, programmieren und testen die 9- bis 16-Jährigen in Teams wie echte Ingenieurinnen und Ingenieure einen vollautomatischen Roboter und forschen zu aktuellen Themen. Die siegreichen Mannschaften messen sich dann im Februar und März untereinander in verschiedenen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bevor es am 18. und 19. April zum großen Finale nach Leipzig geht.
Interessiertes Publikum und Vertreter der Medien sind zum Regionalwettbewerb an der TU Ilmenau am 10. Januar herzlich willkommen.
First LEGO League„UNEARTHED – Entdecke die Vergangenheit, gestalte die Zukunft“ – das Thema der First LEGO League Challenge lässt die die jungen Forscherinnen und Forscher dieses Mal tief in die Welt der Archäologie eintauchen. 70 Mädchen und Jungen aus sieben Schulen der Region machen sich auf, verborgene Schätze und alte Kulturen neu zu entdecken. Ihre Aufgabe: mit Teamgeist, Kreativität und LEGO-Robotertechnik Fundstücke erforschen, Geschichten entschlüsseln und visionäre Ideen für morgen entwickeln.
Dino JunskiBeim Regionalwettbewerb am 10. Januar an der TU Ilmenau treten 70 Mädchen und Jungen aus Ilmenau, Jena, Kronach, Neustadt bei Coburg und Oberweißbach gegeneinander an und ermitteln ein Gesamtsiegerteam. In drei Robotgame-Runden und einer Jurysession stellen sie ihre Jungforscherqualitäten unter Beweis und können sich für die nächste Runde der First LEGO League Challenge qualifizieren. Der Regionalwettbewerb, der zum fünften Mal an der TU Ilmenau stattfindet, startet um 9 Uhr im Humboldtbau, ab 9:45 Uhr beginnen die Robotgame-Wettbewerbe, ab 15:30 Uhr finden die Finals statt und um 16:30 Uhr ist die Preisverleihung. Gäste sind an der TU Ilmenau herzlich willkommen, um bei den Wettbewerben und Jurysessions zuzuschauen, mitzufiebern und die Teams anzufeuern.
Der Regionalwettbewerb findet in vier Kategorien statt, für die es jeweils Punkte zu erzielen gibt: Um beim „Robot Game“ möglichst viele Punkte zu verdienen, müssen die 9- bis 16-Jährigen zunächst einen Roboter bauen und so programmieren, dass er auf einem fast vier Quadratmeter großen Spielfeld in zweieinhalb Minuten verschiedene von archäologischen Missionen inspirierte Aufgaben autonom, also ohne Steuerung von außen, möglichst schnell und fehlerfrei löst. Der Pokal für das beste „Roboter-Design“ geht an das Team, das einen innovativen, möglichst fehlerfrei funktionierenden Roboter, der Vergangenheit und Technik verbindet, konstruiert und den Juroren den Entwicklungsprozess am schlüssigsten erklärt. In der Kategorie „Forschung“ präsentieren die Teams ihre Projekte rund um Geschichte, Artefakte und Zukunftsideen. Und in der Kategorie „Grundwerte“ geht es um Teamgeist, Zusammenarbeit und fairen Wettkampf.
© Hands on TechnolgyBei der First LEGO League Challenge lernen die Kinder und Jugendlichen also nicht nur zu programmieren, sondern auch Soft Skills wie Zeitplanung, Kommunikation und Teamgeist. Das Team, das insgesamt die meisten Punkte bekommt, qualifiziert sich für die nächste Wettbewerbsrunde am 1. März in Braunschweig, bevor es dann Mitte April zum großen Lego-League-Finale nach Leipzig geht.
Am Rande der First Lego League Challenge zeigt eine beeindruckende Lego-Ausstellung im Foyer des Humboldtbaus kreative Modelle der ILMBricks, einer LEGO User Group mit Mitgliedern aus ganz Thüringen und darüber hinaus. Beim Ilmenau Award der ILMBricks und dem Ilmenauer IT- und Beratungsunternehmen Inverso GmbH können LEGO-Begeisterte Besucher das eigene Konstruktionstalent testen und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Für die Verpflegung der Gäste während der Veranstaltung sorgen die Abiturientinnen und Abiturienten der Ilmenauer Goetheschule, die so ihre Abikasse aufbessern.
Jenny Gramsch
Referat Marketing und Kommunikation
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