Besuch des Ministerpräsidenten Mario Voigt im ZMN der TU Ilmenau

Am 12. August tagte das neue Digitalkabinett der Thüringer Landesregierung erstmals in auswärtiger Sitzung – im Grace-Hopper-Bau der TU Ilmenau. Unter Leitung von Digitalminister Steffen Schütz und Digitalstaatssekretärin Milen Starke sowie in Anwesenheit von Ministerpräsident Mario Voigt wurde der Startschuss für eine neue Digitalstrategie des Freistaats gegeben.

Welche Rolle soll Digitalisierung in Thüringen künftig spielen? Welche Chancen und Herausforderungen birgt der Einsatz Künstlicher Intelligenz – etwa in Verwaltung, Wirtschaft und Bildung? Diesen Fragen widmeten sich die Kabinettsmitglieder im Dialog mit TU-Präsident Prof. Kai-Uwe Sattler. In einem Impulsvortrag stellte er die Aktivitäten der TU Ilmenau in den Bereichen Digitalisierung und KI in Forschung, Lehre und Hochschulbetrieb vor.

Die Wahl des Standorts Ilmenau war bewusst getroffen: Die TU Ilmenau sei ein „Herzstück der Innovationslandschaft in Thüringen“, so der Ministerpräsident. Beim anschließenden Rundgang durch zentrale Forschungseinrichtungen verschaffte sich Voigt ein Bild von aktuellen Entwicklungen „made in Ilmenau“.

Im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien (ZMN) informierte sich die Delegation über die technologischen Grundlagen für künftige KI-Hardware, energieeffiziente Elektronik und smarte Sensorsysteme. Als größte Core Facility der Universität bündelt das ZMN interdisziplinäre Forschung und ermöglicht einen engen Transfer in industrielle Anwendungen – ein wichtiger Baustein für Thüringens Innovationskraft.

Auch im Zusebau, Sitz der Fakultät für Informatik und Automatisierung sowie des Thüringer Zentrums für Lernende Systeme und Robotik (TZLR), wurden praxisnahe Anwendungen vorgestellt: von autonomen Robotern über intelligente Assistenzsysteme bis hin zu KI-Lösungen für die öffentliche Verwaltung.