01.10.2026

Drittmittel pro Professur: TU Ilmenau bundesweit in den Top Ten

Große Menge Münzen mit Doktorhut darauf adragan/stock.adobe.com

Im Jahr 2024 hat ein Professor oder eine Professorin der Technischen Universität Ilmenau durchschnittlich 553.000 Euro an Drittmitteln eingeworben. Dies teilte das Statistische Bundesamt soeben in seiner neuesten Statistik mit.Mit einer Steigerung von über 13 Prozent zum Vorjahr liegt die TU Ilmenau im Vergleich aller 83 betrachteten Universitäten in Deutschland auf dem hervorragenden 9. Platz. Das Ergebnis ist umso höher einzuschätzen, als die TU Ilmenau die deutliche Steigerung gegen einen bundesweiten Abwärtstrend erzielte: Deutsche Hochschulen warben im Durchschnitt 2,1 Prozent weniger Drittmittel pro Professor ein als ein Jahr zuvor.Von der Statistik ausgenommen sind medizinische und gesundheitswissenschaftliche Einrichtungen.

Drittmittel sind jene durchschnittlichen Einnahmen, die Universitäten von öffentlichen und privaten Stellen zusätzlich zur Grundausstattung einwerben. Dazu zählen vor allem Gelder, die, meist projektgebunden, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Europäischen Union, von Unternehmen oder von Stiftungen zur Verfügung gestellt werden. 

Mit dem Ergebnis von durchschnittlich 553.000 Euro pro Professur liegt die TU Ilmenau im Vergleich der 83 Universitäten in Deutschland auf dem 9. Platz und verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um fünf Plätze. Auf den Plätzen vor der TU Ilmenau stehen fast ausnahmslos Hochschulen, die bedeutend größer und finanzstärker sind als die TU Ilmenau. Auf den ersten Platz in der Drittmittelstatistik pro Professur kommt die RWTH Aachen, gefolgt von der TU München und der Universität Stuttgart. 

Der Vizepräsident für Forschung und Wissenschaftlichen Nachwuchs der TU Ilmenau Professor Stefan Sinzinger freut sich über den Erfolg: „Dieser grandiose Erfolg zeugt einmal mehr von dem herausragenden Engagement, der Einsatzbereitschaft der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Ilmenau und der exzellenten Qualität ihrer Arbeit. Besonders betonen möchte ich an dieser Stelle die Bedeutung, die diese wissenschaftlichen Aktivitäten ganz real für die Stadt Ilmenau, die Region und das Land hat. Die eingeworbenen Drittmittel in Höhe von insgesamt fast 50 Millionen Euro werden zum allergrößten Teil zur Finanzierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern verwendet und kommen damit in vielfältiger Weise der gesamten Region zugute. Hinzu kommt eine in Teilen sehr enge Kooperation mit lokaler und überregionaler Industrie, die den wirtschaftlichen Effekt der wissenschaftlichen Beiträge weiter verstärkt.“

 

Kontakt

Prof. Stefan Sinzinger
Vizepräsident für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs
+49 3677 69-5020
vpf@tu-ilmenau.de