Prof. Martin Löffelholz, Dr. Aynur Sarısakaloğlu, Kathrin Schleicher und Johanna Radechovsky vom Fachgebiet Medienwissenschaft der TU Ilmenau sowie Dr. Yi Xu von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hielten drei Vorträge auf der Jahrestagung der European Communication Research and Education Association.
Im Panel „AI and Automation“ präsentierte Dr. Aynur Sarısakaloğlu zentrale Befunde einer interdisziplinären systematischen Literaturanalyse zum KI-gestützten Journalismus. Im Fokus standen dabei aktuelle Forschungstrends sowie zukunftsweisende Perspektiven für die weitere wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich.
Yi Xu und Martin Löffelholz stellten aktuelle Befunde einer großangelegten Untersuchung der Regierungskommunikation während der COVID-19-Pandemie vor, an der zudem Dr. Pauline Estella von FG Medienwissenschaft beteiligt ist. Im Kern ging es dabei um die Frage, welche Kommunikationsstrategien die Regierungen westlicher Demokratien eingesetzt haben, um die Auswirkungen langwieriger Krisen abzumildern und welche außerorganisatorischen Faktoren die Entwicklung und den Einsatz dieser Kommunikationsstrategien beeinflusst haben. Gefördert wird die Studie von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Johanna Radechovsky, Kathrin Schleicher und Martin Löffelholz erläuterten im dritten Vortrag, wie deutsche Behörden Fehlinformationen und Desinformation während der Covid-19-Pandemie wahrgenommen haben, wie sie damit umgegangen sind und in welcher Weise sie ihre Krisenkommunikation so gestaltet, dass sie Desinformation entgegenwirkt. Die Untersuchung ist Teil eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für drei Jahre geförderten Forschungsprojektes unter der Leitung von Prof. Löffelholz (https://www.mirkkomm.de).
TU Ilmenau/Johanna Radechovsky
TU Ilmenau/Johanna Radechovsky
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