17.06.2026

FG CCS auf der ICA 2026 in Kapstadt, Südafrika

Die FG CCS nahm vom 4. bis 8. Juni 2026 an der 76. Jahreskonferenz der International Communication Association (ICA 2026) in Kapstadt, Südafrika, teil. Die Konferenz brachte Kommunikationswissenschaftler:innen aus der ganzen Welt zusammen, um über die neuesten Entwicklungen in der Kommunikationsforschung zu diskutieren.

 

Als Vertreterinnen der FG CCS präsentierten Prof. Dr. Emese Domahidi, Dr. Jingyuan Yu und Milin Zhang ihre aktuellen Forschungsergebnisse zu zentralen Themen der politischen Kommunikation sowie der Forschung zu digitalen Medien.

 

Zu den vorgestellten Beiträgen gehörten:

„Old but Gold? Exploring the Interplay of Media and Political Models on Two Social Media Platforms“: Dieser Beitrag, vorgestellt in der Abteilung „Political Communication“, untersucht die Online-Kommunikation von Regierungen in verschiedenen medialen und politischen Kontexten. Verfasst wurde er von Dr. Jingyuan Yu, Prof. Dr. Emese Domahidi und Prof. Dr. Bengt Johansson (Universität Göteborg, Schweden).

„Self-Reports vs. Web-Tracking: Measuring Digital Media Use and Sensitivity to Alternative Web-Browsing Preprocessing Strategies“ (vorgestellt in der Abteilung „Communication and Technology“/CAT): In dieser Arbeit werden methodische Ansätze zur Messung der Nutzung digitaler Medien anhand von Selbstauskünften und verhaltensbasierten Tracking-Daten untersucht. Sie stammt von Milin Zhang und Prof. Dr. Emese Domahidi.

„Differential Appropriations of Telegram: Comparing Political Representatives’ Communication on Telegram Around the Globe“ (vorgestellt in der Abteilung „Political Communication“): Diese Studie analysiert, wie politische Vertreter weltweit Telegram als Kommunikationskanal nutzen. An diesem groß angelegten internationalen Gemeinschaftsprojekt waren drei Mitglieder der CCS-Gruppe – Prof. Dr. Emese Domahidi, Christine Wendo King'ang'i und Maximilian Zehring – beteiligt.

 

Neben der Präsentation ihrer Forschungsergebnisse moderierte Dr. Jingyuan Yu das Panel „Identity and Politics 1“ in der Abteilung „Political Communication“ und förderte so den wissenschaftlichen Austausch und die Diskussion unter den Konferenzteilnehmern.

 

Die CCS-Gruppe schätzt die Gelegenheit, sich mit der internationalen Forschungsgemeinschaft zu vernetzen und zu aktuellen Debatten in der Kommunikationswissenschaft beizutragen. Das Team freut sich darauf, diese Gespräche auf kommenden nationalen und internationalen Konferenzen fortzusetzen.