
Marco Frezzella
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Thema: Georg Friedrich Händel – Eine musikalische Reise von der Saale an die Themse
Referent: Steffen Rieche, ehemaliger Kirchenmusiker an der St. Jakobuskirche Ilmenau
Zeit: Freitag, 8. Mai 2026, 15:00 Uhr
Ort: TU Ilmenau, Faraday-Hörsaal, Weimarer Straße 32, Zugang Prof. Schmidt-Straße
Eintritt: 5 Euro
„Händel ist der größte Komponist, der je lebte. Ich würde meine Kopfbedeckung abnehmen und auf seinem Grab knien“, sagte Ludwig van Beethoven 1823. So nannte Beethoven denn Georg Friedrich Händel vier Jahre später an dessen Totenbett den „größten und fähigsten aller Komponisten“, von dem er „immer noch lernen“ könne. Nicht anders verehrt auch der Referent des TU Ilmenau Bürgercampus Steffen Rieche den großen Barockkomponisten in seinem Vortrag. Rieche, von 1982 bis 1990 Kantor in Halle, hat den 1685 in Halle geborenen Händel sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen. Da über das Privatleben Händels so gut wie nichts bekannt ist, beleuchtet Rieche im Bürgercampus Händels musikalisches Werk, das wiederum in großer Fülle existiert, musikalisch.
Auch Joseph Haydn huldigte den genialen Komponisten kurz vor dessen Tod: „Händel ist der unerreichte Meister aller Meister. Gehen Sie und lernen Sie von ihm, wie gewaltige Wirkungen mit einfachen Mitteln zu erreichen sind.“ Für sein Oratorium „Die Schöpfung“ studiert Haydn fleißig Händels „Messias und Co“. So nimmt Steffen Rieche, bis 1997 Kirchenmusiker in Ilmenau, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bürgercampus mit auf eine musikalische Studienreise zu dessen wichtigsten Lebensstationen – Halle, Hamburg, Italien, Hannover und London – von der Saale über die Elbe, den Tiber, die Leine bis an die Themse.
Ursula Nirsberger
TU Ilmenau Bürgercampus
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