
Marco Frezzella
Pressesprecher
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98693 Ilmenau
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Zum Girls’ Day am 3. April öffnen die Technische Universität Ilmenau und zwei Forschungsinstitute auf dem Universitätscampus für technik- und naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen ihre Türen. Mädchen ab der 7. Klasse können sich in fünf verschiedenen Workshops ausprobieren. Schnell sein lohnt sich, denn die Workshopplätze an der TU Ilmenau, am Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT und am Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme IMMS sind begrenzt. Informationen und Anmeldung:www.girls-day.de
Ziel des bundesweiten Girls’ Days ist es, Mädchen jenseits von Geschlechterklischees für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern und ihre Begabungen zu fördern. Schülerinnen können sich an diesem Tag von der Schule freistellen lassen, um tiefe Einblicke in entsprechende Studiengänge und Berufsfelder zu bekommen und so Berührungsängste vor Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu verlieren. Die TU Ilmenau und die zwei Forschungsinstitute bieten am Girls’ Day am 3. April fünf Workshops an:
Eightonesix/stock.adobe.comIm Workshop „Medizintechnik unter Spannung“ erfahren die Mädchen, was die Messung von elektrischer Spannung mit Muskelkraft, körperlicher Fitness und Hirnaktivität zu tun hat, und, wie Röntgenstrahlen die medizinische Diagnostik revolutioniert haben. Und im ophthalmologischen Labor lernen sie, wie mit Hilfe von elektrischer Messtechnik Augenerkrankungen frühzeitig erkannt werden können.
Im Workshop „Hören in der Mixed Reality“ spüren die Teilnehmerinnen einem aktuellen Trend im Gaming- und im Unterhaltungsbereich nach: der Mixed Reality, der Erweiterung der Realität durch das Hinzufügen von virtuellen, also künstlichen Schallquellen. In einer praktischen Demonstration eines Audiosystems lernen sie alle wesentlichen Komponenten einer Audio Mixed Reality kennen: von der Aufnahme über die Signalverarbeitung bis zur Wiedergabe der virtuellen Geräuschkulisse im realen Raum.
Im Physik-Praktikum des Workshops „Physik und Mathematik zum Anfassen“ lernen die Teilnehmerinnen Naturphänomene auf sehr unterschiedlichen Längen-Skalen kennen: von den winzigen Elementarteilchen bis hin zu den Weiten des Kosmos. Im Kleinen machen sie die Sprünge von Elektronen im Atom „sichtbar“ und im ganz Großen akustische Schallwellen.
Im mathematischen Teil des Workshops versuchen die Mädchen, für zwei praktische Probleme die jeweilige Optimallösung zu bestimmen: Einen Zoo mit möglichst wenig Gehegen zu entwerfen, der den Bedürfnissen der Tiere entspricht. Und für den Bundeskanzler die optimale, das heißt die kürzeste Rundreise durch die europäischen Hauptstädte planen.
Eightonesix/stock.adobe.com Im Workshop „Girls and AI: Let’s wonder and try!“ am Fraunhofer IDMT tauchen die Mädchen ein in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI). Mit einer einfachen Programmiersprache, bei der die Befehle wie Bausteine aneinandergereiht werden, lernen sie, eigene KI zu programmieren.
Am Ende des Workshops haben sie einen eigenen Chatbot programmiert oder die KI darauf trainiert, Äpfel von Bananen zu unterscheiden.
Eightonesix/stock.adobe.com Im Workshop im Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme finden die Teilnehmerinnen in Experimenten heraus, was Gitarre, Geige, Klavier oder Saxophon gemeinsam haben und sie lernen, was Schwingungen vermögen und wie sie sichtbar gemacht werden können.
Sie schreiben einen ersten eigenen Programmcode und auf der Programmierplattform OpenRoberta lösen sie mit dem System Calliope mini spannende Aufgaben.
Sie bringen LED-Schrift zum Laufen und schalten Licht durch Bewegungen ein. Und in einer Knobel-Ecke erwarten sie knifflige Fragen.
Jenny Gramsch
Zentrale Studienberatung und -orientierung