13.03.2026

Girls‘Day auf dem Campus der TU Ilmenau: Jetzt anmelden!

Zwei wissenschaftlerinnen und ein wissenschaftler setzen einer Testpuppe einen Kopfhörer aufFlorian Klein

Zum Girls’Day am 23. April öffnen die Technische Universität Ilmenau und ein Forschungsinstitut auf dem Universitätscampus für technik- und naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen ihre Türen. Mädchen ab der 5. Klasse können sich in fünf verschiedenen Workshops ausprobieren. Schnell sein lohnt sich, denn die Workshopplätze an der TU Ilmenau und am Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme IMMS sind begrenzt.

Informationen und Anmeldung: www.tu-ilmenau.de/veranstaltungen/girls-day  

Ziel des bundesweiten Girls’Day ist es, Mädchen jenseits von Geschlechterklischees für ein technisches oder naturwissenschaftliches Studium zu begeistern und ihre Begabungen zu fördern. Schülerinnen können sich an diesem Tag von der Schule freistellen lassen, um tiefe Einblicke in entsprechende Studiengänge und Berufsfelder zu bekommen und so Berührungsängste vor Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu verlieren. Die TU Ilmenau und das IMMS bieten am Girls’Day am 23. April fünf Workshops an:

 

Workshops an der TU Ilmenau:

Medizintechnik unter Spannung

Im Workshop „Medizintechnik unter Spannung“ erfahren die Mädchen, was die Messung von elektrischer Spannung mit Muskelkraft, körperlicher Fitness und Hirnaktivität zu tun hat, und, wie Röntgenstrahlen die medizinische Diagnostik revolutioniert haben. Und im ophthalmologischen Labor lernen sie, wie mit Hilfe von elektrischer Messtechnik Augenerkrankungen frühzeitig erkannt werden können.    


Entdecke die Welt der Physik!

Im Physik-Praktikum des Workshops „Entdecke die Welt der Physik!“ setzen die Teilnehmerinnen verschiedene mathematische Werkzeuge ein, um eine Epidemie zu simulieren. Es wird gewürfelt und protokolliert, wodurch sie ganz nebenbei etwas über Statistik lernen und wie es sich mit kleinen und großen Stichproben verhält. Anschließend wird das Smartphone zum vielseitigen Messgerät. Mithilfe der innovativen App „Phyphox“ erforschen die Teilnehmerinnen verschiedene physikalische Phänomene und nehmen selbst Messungen und Analysen vor.

 

Wagt Euch in die Rätselkammer des Herrn Ampère!

In diesem Workshop lösen die Teilnehmerinnen knifflige Aufgaben, um ihre Mitspielerinnen zu retten. Hier sind Kommunikation, Präzision und Zusammenarbeit gefragt, um die elektrotechnischen Aufgaben zu bewältigen. Der größte Gegner: die Zeit!
 

Herausforderung Netzstörung – übernimm die Rolle der Operatorin und stell die Stromversorgung wieder her

In diesem Workshop am Thüringer Energieforschungsinstitut erfahren die Teilnehmerinnen, wie man ein Stromnetz nach einem Fehler wiederherstellt. Sie erkunden die Aufgaben von Operatoren und den Mehrwert von Assistenzsystemen. Am Remote-Leitwartensimulator können sie ein Stromnetz wiederversorgen und lernen so die Komplexität hinter diesem Prozess kennen. Gleichzeitig erfahren sie etwas über die Arbeit am Thüringer Energieforschungsinstitut, das sich mit vielen Themen rund um die Energiewende beschäftigt.

 

Workshop am Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme IMMS:

Welche Aufgaben hat eigentlich ein Forschungsinstitut und wie sieht der Arbeitstag einer Ingenieurin aus?

Im Workshop im Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme finden die Teilnehmerinnen in Experimenten heraus, was Gitarre, Geige, Klavier oder Saxophon gemeinsam haben und sie lernen, was Schwingungen vermögen und wie sie sichtbar gemacht werden können. Sie schreiben einen ersten eigenen Programmcode und auf der Programmierplattform OpenRoberta lösen sie mit dem System Calliope kleine spannende Aufgaben. Sie bringen LED-Schrift zum Laufen und schalten Licht durch Bewegungen ein. Und in einer Knobel-Ecke erwarten sie knifflige Fragen.

 

Kontakt

Julia Renardy
Zentrale Studienberatung und
-orientierung
+49 3677 69-2024
zukunft@tu-ilmenau.de