In den letzten Jahren wurde Technologien autonomer Mobilität aufgrund ihrer zunehmenden öffentlichen Sichtbarkeit mehr Aufmerksamkeit in der Risiko- und Wissenschaftskommunikationsforschung zuteil. Allerdings mangelt es in der Medienforschung bislang an Bezügen zum autonomen öffentlichen Nahverkehr, obwohl autonome bzw. automatisierte Busse
in zahlreichen europäischen Gemeinden auf den Straßen getestet werden - so auch in Ilmenau mit dem Kleinbus CAMIL bis Sommer 2025. Die Ergebnisse ergaben drei übergreifende Frames: (1) neutrale Storys über Verkehr und Wirtschaft, (2) Sicherheits- und Governance-Bedenken sowie (3) Vorteile von Wissenschaft und Technologie. Der öffentliche Nahverkehr wurde eher positiv dargestellt, während über individuelle autonome Mobilität häufiger im Zusammenhang mit Risiko-/Sicherheitsbedenken berichtet wurde. Verweise auf wissenschaftliche Forschung waren selten. Daraus folgen Implikationen für Wissenschaftskommunikation und
-journalismus, die im Beitrag besprochen werden.

Die Studie ging aus einer Kooperation mit dem Thüringer Innovationszentrum Mobilität und dem Projekt KREATÖR hervor; mit Förderung des Freistaats Thüringen, Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum, bewirtschaftet durch die Thüringer Aufbaubank.
 

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Kontakt: andreas.schwarz@tu-ilmenau.de