Radechovsky präsentiert Dissertationsergebnisse auf drei internationalen Fachkonferenzen 2025

Im Jahr 2025 stellte Johanna Radechovsky, Mitarbeiterin des Fachgebiets Medienwisschaft, zentrale Ergebnisse ihrer umfangreichen Dissertationsstudie zum deutschen Faktencheck auf drei renommierten wissenschaftlichen Konferenzen vor – jeweils in thematisch hoch relevanten Umfeldern und vor internationalem Fachpublikum.

Den Auftakt bildete das Journalism Studies Symposium 2025 des Research Centre for Communication and Culture (CECC) an der Universidade Católica Portuguesa in Lissabon (12. Mai 2025). Das jährlich stattfindende Symposium versammelt Kommunikations-, Medien- und Journalismusforschende aus verschiedenen Ländern in einem bewusst kompakten, diskussionsorientierten Format. In der Session „Imagining the information battleground" präsentierte Radechovsky ihren Beitrag „A Typology of the German Fact-Check" und diskutierte die empirischen Befunde im Vergleich zu internationalen Fact-Checking-Praktiken.

Im September folgte die Einladung zur Future of Journalism Conference 2025 an der Cardiff University (11.–12. September 2025). Die FoJ zählt zu den wichtigsten internationalen Journalismusforschungskonferenzen; 2025 stand sie unter dem Thema „Conflicting Journalisms: Resistance, Struggle, and Prospects". Forschende aus zahlreichen Ländern beleuchteten dort Konfliktlagen des Journalismus, Auswirkungen von Polarisierung und Digitalisierung sowie die Rolle neuer journalistischer Praktiken. In diesem Umfeld stellte Radechovsky ihren Vortrag „Explain, justify, warn – The fact-checking strategies of German practitioners" vor und ordnete deutsche Verifikationsstrategien in die globalen Diskussionen zu journalistischer Glaubwürdigkeit und Informationsintegrität ein.

Den Abschluss bildete die Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Journalistik/Journalismusforschung an der Universität Münster (24.–26. September 2025). Die Tagung stand unter dem Leitmotiv „Journalismus und Grenzen" und befasste sich mit professionellen, epistemischen und organisatorischen Grenzziehungen und Hürden des Journalismus. Rund 80 Teilnehmende und ein breites wissenschaftliches Programm boten einen intensiven Rahmen für Austausch und Forschungstransfer. Dort präsentierte Radechovsky die quantitative Typologie ihrer Studie im Vortrag „Fachreferenten, Wächter und Allrounder – Eine quantitative Typologie des deutschen Faktenchecks" und erhielt wertvolles Feedback insbesondere hinsichtlich der Implikationen für journalistische Rollenforschung und Fact-Checking-Strukturen in Deutschland.

Mit diesen drei hochrangigen Konferenzbeiträgen erreichten die Ergebnisse der Dissertation ein breites, international wie national hochkarätiges Fachpublikum und wurden in zentrale aktuelle Debatten der Journalismus- und Faktencheckforschung eingebettet.