
Marco Frezzella
Pressesprecher
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Thema: Schlaganfall ist kein unvermeidbarer Schicksalsschlag
Referent: Ilhami Benli, Chefarzt der Fachabteilung für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, Ilm-Kreis-Kliniken
Zeit: Freitag, 28. März 2025, 15:00 Uhr
Ort: TU Ilmenau, Faradaybau, Weimarer Straße 32
Eintritt: 5 Euro
Von heute auf Morgen zum Pflegefall geworden – jedes Jahr erleiden in Deutschland 250.000 Menschen einen Schlaganfall, davon sind etwa 30.000 unter 55 Jahren. In einem Viertel der Fälle hat sich die Halsschlagader krankhaft verändert. Bei rund 30.000 Patienten hat sich die vordere Halsschlagader durch kalk- und fetthaltige Gefäßwandeinlagerungen, sogenannte Plaques, verengt. An den Verengungsstellen können sich Blutgerinnsel bilden, die zu einem Verschluss führen oder zusammen mit abgelösten Plaqueteilchen kleinste Gefäßabschnitte im Gehirn verstopfen. Die Folgen reichen von vorübergehenden Lähmungen mit Seh- und Sprachstörungen bis zu einem Hirninfarkt, einem Schlaganfall, der bleibende neurologische Ausfälle zur Folge hat. Im schlimmsten Fall kann so viel Gehirngewebe geschädigt werden, dass Lähmungen bleiben oder der Patient gar stirbt.
In seinem Vortrag im Rahmen des TU Ilmenau Bürgercampus‘ beschreibt Ilhami Benli, Chefarzt der Fachabteilung für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie in den Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau, das Erkrankungsbild des Schlaganfalls und Operationsmöglichkeiten. Benli klärt aber auch über mögliche Vorsorgeuntersuchungen auf, mit denen beispielsweise mithilfe von Ultraschall Veränderungen der Halsschlagadern frühzeitig festgestellt werden können, um entsprechend gegenzuwirken.
Ursula Nirsberger
TU Ilmenau Bürgercampus
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