
Marco Frezzella
Pressesprecher
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Thema: TAPE – Gelenkembolisation: Abhilfe bei chronischen Gelenkschmerzen
Referent: Ilhami Benli, Chefarzt der Fachabteilung für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, Ilm-Kreis-Kliniken gGmbH
Zeit: Freitag, 12. September 2025, 15:00 Uhr
Ort: TU Ilmenau, Faraday-Hörsaal, Weimarer Straße 32, Zugang Prof.-Schmidt-Straße
Eintritt: 5 Euro
Die Gelenkembolisation, Fachleuten auch als transarterielle periartikuläre Embolisation (TAPE) bekannt, ist ein medizinisches Verfahren, das zur Behandlung von chronischen Schmerzen in den Gelenken, zum Beispiel bei Arthrose, eingesetzt wird. TAPE wird als Therapieform bei Betroffenen angewandt, die trotz konservativer Therapien oder Operationen weiterhin Schmerzen in den Gelenken haben.
Die Ursachen für das Entstehen von Gelenkschmerzen sind vielfältig. So können chronische Fehlbelastungen und Entzündungsreize zu krankhaften Gefäßneubildungen, sogenannten Gefäßsprossungen, in der Gelenkhaut führen. Als Begleiterscheinung vermehren sich kleine Nervenbahnen und Schmerzrezeptoren um das Gelenk – die Betroffenen haben Schmerzen, gegen die Schmerzmittel nur bedingt oder gar nicht wirken. Hier setzt die Gelenkembolisation TAPE an – ein minimalinvasives Verfahren, also ein operativer Eingriff mit möglichst kleinen Schnitten, mit dem die Gefäße in bestimmten Bereichen des betroffenen Gelenks verschlossen werden, um die Blutzufuhr zu unterbinden. Da so kein Entzündungsstrom mehr stattfindet, kommt wieder Ruhe ins Gelenk.
In seinem Vortrag im Rahmern des TU Ilmenau Bürgercampus‘ spricht Ilhami Benli, Chefarzt der Fachabteilung für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie in den Ilm-Kreis-Kliniken Arnstadt-Ilmenau, über Erfahrungen mit der TAPE-Therapie und über die eigenen Behandlungsformen.
Ursula Nirsberger
TU Ilmenau Bürgercampus
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