Die Gesellschaft für Informatik (GI) zählt das "World Wide Metaverse" zu den fünf bedeutendsten "Grand Challenges" der kommenden zehn Jahre. Das Ziel: eine offene, sichere und zugängliche Verbindung zwischen virtueller und realer Welt, die unseren Alltag nachhaltig verändern wird.
Das Metaverse umfasst virtuelle, reale sowie hybride Erlebnisse und Aktivitäten, die miteinander verbunden sind. Um diese Technologie erfolgreich zu etablieren, ist eine plattformübergreifende Interoperabilität entscheidend, die einen nahtlosen Austausch von Informationen und Inhalten ermöglicht. Darüber hinaus muss das Metaverse skalierbar sein, um mit einer zunehmenden Anzahl von Nutzern und Anwendungen umgehen zu können, sowie dauerhaft verfügbar, um langfristige Kontinuität sicherzustellen. Wichtig ist zudem, dass multimodale und barrierearme Nutzungsmöglichkeiten geschaffen werden, sodass Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen teilhaben können. Schließlich sind Sicherheits- und Datenschutzaspekte von Beginn an entscheidend, um Vertrauen aufzubauen und Risiken zu minimieren.
Prof. Wolfgang Broll, Sprecher der GI-Fachgruppe VR/AR, ist einer der Initiatoren dieser Grand Challenge.
Weitere Informationen zur Grand Challenge: https://gi.de/grand-challenges/world-wide-metaverse
