Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Sebastian Köhring

Förderstatus

Anschubfinanzierung erfolgt durch:

Forschergruppe SilverMobility  - Nahfeldmobilitätskonzepte für die Altersgruppe 50+ (Nr. 2011FGR0127), gefördert durch den Freistaat Thüringen und die Thüringer Aufbaubank mit Kofinanzierung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Gegenwärtig:                       Nicht gefördert

Laufzeit:                              seit 2012

 Studentische Arbeiten:    

Projektseminar           

Apr 2013 –Apr 2014     
„Eliminierung des Schiebe- und Bremsaufwandes eines Rollators“

Mai 2014 – April 2015   
„Weiterentwicklung eines Systems zur Eliminierung des Schiebe- und Bremsaufwandes von Rollatoren“

Jan 2016 – Dez 2016     
„Weiterentwicklung eines Systems zur Erleichterung des Mitführens von Rollatoren mit Schwerpunkt auf dem ganzheitlichen Design und der Nutzerfreundlichkeit“

„Weiterentwicklung eines Systems zur Erleichterung des Mitführens von Rollatoren mit Schwerpunkt auf der elektronischen Regelung der Antriebsmotoren“


Die Idee

Rollatoren gehören zu den am weitesten verbreiteten Systemen der gegenwärtig verfügbaren Mobilitätshilfen. Ihre Kernfunktion ist dabei sowohl mit einem mobilen Geländer als auch einer mobilen Sitzgelegenheit vergleichbar. Sie sind ebenso praktisch wie leicht und einfach zu handhaben. Dennoch kann das Mitführen eines Rollators für eine mobilitätseingeschränkte Person eine erhebliche Belastung darstellen, die sich insbesondere im beladenen Zustand bergan oder bergab durch einen hohen Kraftbedarf beim Schieben und Bremsen äußert. Diese unerwünschte Zusatzbelastung durch die Masse des Rollators kann durch die Integration einer antriebsseitigen Fremdkraftunterstützung sowie eines Bremssystems, gesteuert durch entsprechende Griffeinheiten zur Detektion des Nutzerwunsches, deutlich verringert werden.

Aktueller Stand

Mittels eines experimentellen Aufbaus wurde die Machbarkeit eines solchen Systems, insbesondere im Hinblick auf die Bedienung, grundsätzlich nachgewiesen. Die speziellen Anforderungen der Nutzergruppe (sich mit dem Alter verschlechternde sensorische und motorische, sowie kognitive Fähigkeiten) und Sicherheitsaspekte im Fokus, gelang es im Rahmen von Versuchsfahrten Vorschläge für eine geeignete Mensch-Maschine-Interaktion sowie ein angepasstes Ansprechverhalten zu ermitteln. Aufgrund des experimentellen Charakters des Gesamtsystems ist es gegenwärtig noch nicht möglich, weitere Versuchsfahrten zur Prüfung und Verbesserung, hauptsächlich unter Einbezug potentieller Nutzer vorzunehmen.

Ausblick

Das besondere Augenmerk liegt derzeit in der Überführung des Systems in die „Alltagstauglichkeit“, wobei sowohl im Bereich der Regelungstechnik als auch auf dem Gebiet „Funktion und Design“  gearbeitet wird. Als Richtungsweiser wird u.a. das Gesetz über Medizinprodukte (MPG) einbezogen.


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