In seiner neuen Funktion wird Schwarz die Koordination und Weiterentwicklung des internationalen Beiratsnetzwerks von AlertHub leiten und Vorträge organisieren. Seine Arbeit wird sich darauf konzentrieren, die Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Institutionen und Praktiker:innen zu stärken, die in der Schnittstelle von Katastrophenkommunikation, Risikokommunikation und Technologie tätig sind. Die Ernennung unterstreicht den wachsenden Anspruch von AlertHub, angesichts zunehmend komplexer klimabedingter Herausforderungen und daraus resultierender Katastrophenrisiken stärkere globale Zusammenarbeit zu fördern, insbesondere mit dem globalen Süden.
Die COST-Aktion AlertHub (EU-gefördert) agiert im Rahmen der europäischen Forschungszusammenarbeit und ist eng mit iRisCS-Com verbunden, das seit den frühen 2000er-Jahren eine zentrale Rolle in der Forschung zu Krisen- und Risikokommunikation spielt. Im Laufe der Jahre hat sich diese Arbeit weiterentwickelt und befasst sich zunehmend mit neuen Themen wie der Warnkommunikation bei Katastrophen – ein Bereich, der im Kontext der Klimakrise an Dringlichkeit gewonnen hat.
Das Netzwerk betont die Bedeutung internationaler Solidarität und interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Minderung der Risiken durch klimabedingte Katastrophen. Durch den globalen Ausbau seines Beiratsnetzwerks möchte AlertHub den Wissensaustausch über Länder- und Sektorgrenzen hinweg verbessern und so zu effektiveren öffentlichen Warnsystemen und Strategien zur Risikoreduzierung beitragen.
AlertHub versteht sich als zentrale Plattform für eine Vielzahl von Akteur:innen, darunter Wissenschaftler:innen, Praktiker:innen, öffentliche Institutionen, politische Entscheidungsträger, lokale Behörden, Journalist:innen sowie Vertreter:innen europäischer und internationaler Organisationen. Ziel ist es, sowohl die Forschung als auch die Verbreitung von Wissen im Bereich der Warnkommunikation zu stärken.
Mehr Information: www.alerthub.eu

