Dem finalen Kolloquium ging die Einreichung der Habilitationsschrift voraus, die sich aus mehreren Publikationen in hochkarätigen internationalen Fachzeitschriften mit Peer-Review zusammensetzt (‚kumulative Habilitation‘). In diesen Studien dokumentiert Andreas Schwarz seine Forschung zur Risiko- und Krisenkommunikation im Kontext von emergierenden Technologien (z.B. künstliche Intelligenz), Wissenschaftsgebieten (z.B. Astrobiologie) und Gesundheitskrisen (z.B. COVID-19). Diese Arbeiten erschienen u.a. in den Fachzeitschriften Science Communication, Health Communication, Risk Analysis, Corporate Communications, und dem Journal of Contingencies and Crisis Management.
Die Fachgutachter:innen stellten dieser Forschung ein durchweg positives Zeugnis aus. An der TU Ilmenau war dies der Krisen- und Journalismusforscher Martin Löffelholz. Darüber hinaus waren die international bekannten Wissenschaftler:innen im Feld der Risiko- und Krisenkommunikation Amiso George (Texas Christian University, USA) und Augustine Pang (Singapore Management University) Teil der Gutachterkommission. Die ebenfalls positiv ausgefallenen Gutachten zur Lehrbefähigung von Andreas Schwarz übernahmen die Professoren Thomas Grebel und Andreas Will von der TU Ilmenau.
Andreas Schwarz forscht und lehrt seit nun mehr 20 Jahren zu Themen der Risiko-, Krisen-, Technik-, und Wissenschaftskommunikation an der TU Ilmenau. Er ist Gründer der Fachgruppe Risk and Crisis Communication des europäischen Verbands für Kommunikationswissenschaftler:innen (ECREA), Mitherausgeber des Handbook of International Crisis Communication Research und seit seiner Promotion beteiligt an der Einwerbung von über acht Millionen Euro an Forschungsgeldern.




