Regulierungswettbewerb in der digitalen Ökonomie

Neuer Buchbeitrag

Prof. Dr. Oliver Budzinski (TU Ilmenau, FG Wirtschaftstheorie) hat einen neuen Konferenzbeitrag in dem Tagungsband „Regulatory Competition in the Digital Economy: Artifical Intelligence, Data, and Platforms“, herausgegeben von Dr. Michael Denga (Universität Oldenburg) und Prof. Dr. Lars Hornuf (TU Dresden), publiziert. In seinem Beitrag „Regulatory Competition and Platform Companies: the Economic Perspective“ (S. 175-189) analysiert Oliver Budzinski die ökonomischen Effekte von Regulierungswettbewerb auf zwei Ebenen: Erstens reichen digitale Märkte geographisch typischerweise über Staatengrenzen hinaus, sodass - in Abwesenheit einer globalen Regulierung - sich Plattformfirmen mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Regulierungen innerhalb desselben internationalen bzw. interkontinentalen Marktes konfrontiert sehen. Zweitens nehmen in digitalen Ökosystemen typischerweise bestimmte Plattformfirmen die Rolle eines marktinternen Regulierers ein (bspw. Amazon auf dem Amazon Marketplace, Apple im App Store, usw.). Letztere Dimension ist dabei in der Literatur bisher unterbeleuchtet.